Jagdhunde

Großer Münsterländer in Aktion - Foto: Egbert Urbach/BJV

„Jagd ohne Hund ist Schund”, sagt ein Sprichwort

Alle, die einen Jagdhund führen, wissen, dass an diesem Spruch etwas dran ist. Natürlich kann nicht jeder Jäger einen Hund halten. In jedem Revier aber sollte auf jeden Fall ein brauchbarer Jagdhund zur Verfügung stehen und für viele Jagdarten ist der auch vorge­schrie­ben, für Gesell­schaftsjagden, für die Baujagd oder für die Wasserjagd zum Beispiel.

Schon seit Urzeiten nutzen die Menschen die Arbeit der Hunde für die Jagd. Seit rund 100 Jahren werden Jagdhunde systematisch gezüchtet. Wer sich einen Jagdhund anschafft, trägt Verantwortung für das Tier, ein ganzes Hunde­leben lang. Deshalb sollte sich der künf­tige Hunde­führer schon im Vorfeld Gedan­ken machen, wozu er seinen Jagd­hund braucht und ob er ihn 12 bis 15 Jahre lang artgerecht halten und betreuen kann.  Bei der Wahl der Rasse geht es um eine ganz entscheidende Frage. Nicht die Rasse, die gerade chic ist, sollte ausschlaggebend bei der Anschaffung eines Jagdhundes sein, sondern die Gegebenheiten und die Einsatz­möglichkeiten im Revier. Erkundigen Sie sich vorher ausführlich über die einzelnen Rassen und ihre Einsatzmöglichkeiten!

Ein Jagdhund braucht eine qualifizierte Ausbildung

Beim Führerschein ist es selbstverständlich, dass man sich theoretische und praktische Kenntnisse erwirbt, bevor man sich ans Steuer setzt. Das gleiche gilt für die Arbeit mit dem Hund. Denn ein Hund wird nur dann zu einem wirklichen Jagdhund, wenn seine angeborenen Fähigkeiten – wie seine Jagdpassion, seine feine Nase und seine Freude am Apportieren – durch eine qualifizierte Ausbildung geweckt, gefördert und gefordert werden.

Nachsuchengespanne

Nachsuchengespanne in Ihrer Umgebung finden Sie in unserem zentralen BJV-Adressbuch.

Formulare und Dokumente zum Download