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Lebensraum Hecke

Hecken_Wildland-Stiftung_Bayern

Hecken sind prägende Elemente der Kulturlandschaft. Sie verbessern durch ihre vielfältigen Funktionen den Lebensraum in der Feldflur, als

  • Verbindungslinien im Biotopverbund
  • Trittsteinbiotope
  • Befestigung von Hangbereichen
  • Verbesserung des Kleinklimas und Wasserhaushalts
  • ganzjähriger Lebensraum für zahlreiche Tierarten
  • Schutz vor Wasser- und Winderosion sowie Lärmschutz
  • Reservoir für Nützlinge

Bis zu 90 verschiedene Gehölze kommen in stufig aufgebauten Hecken vor. In diesem vielfältigen Lebensraum mit unterschiedlichen Licht- und Temperaturverhältnissen konnten insgesamt 7.000 verschiedene Tierarten nachgewiesen werden. Sie sind ein wichtiges Strukturelement für Deckung und Setz- und Brutplätze sowie Nahrungsreservoir für unserer Wildtiere.

Nach Art. 16 Bayerisches Naturschutzgesetz sind Hecken geschützt: „Es ist verboten, in der freien Natur Hecken, lebende Zäune, Feldgehölze oder -gebüsche einschließlich Ufergehölze und -gebüsche zu roden, abzuschneiden, zu fällen oder auf sonstige Weise erheblich zu beeinträchtigen.

Dennoch ist eine regelmäßige Heckenpflege unerlässlich. Diese sollte nach dem Motto „oben licht – unten dicht“ erfolgen. Nach den gesetzlichen Grundlagen im Bayerischen Naturschutzgesetz ist die ordnungsgemäße Nutzung und Pflege im Zeitraum vom 1. 10. bis 28. 02. zulässig, solange sie den Bestand erhält und dem Zweck der schonenden Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses dient.