Wildtiermonitoring Bayern

Um Wildtierbestände nachhaltig nutzen zu können ist es notwendig, deren Vorkommen und deren Populationsentwicklung zu kennen.

Das Wildtiermonitoring Bayern leistet hierzu einen wichtigen Beitrag, indem es durch eine dauerhafte Beobachtung freilebender Wildtiere die wissenschaftlich belegte und verlässliche Grundlage z.B. für die Festlegung von Schonzeiten liefert.

Die Ergebnisse des Monitorings werden seit 2009 alle drei Jahre in einem Buchband veröffentlicht.

Neben aktuellen Informationen zur Biologie der Tiere enthält es unter anderem Verbreitungs- und Streckenkarten.

Ihre Mithilfe ist gefragt! Hier können Sie mitwirken:

Flächendeckende Einschätzung – Passives Monitoring

Dieses gibt Auskunft darüber, ob eine Tierart in einem Gebiet (z.B. einer Gemeinde) gemeldet wurde oder nicht. Die Abfrage findet alle drei Jahre statt und umfasst aktuell 71 Tierarten plus fünf Arten des Alpenraums. Hier können Sie mitmachen. Seit 2019 ist auch die Onlineeingabe über BJVdigital möglich.

Erhebungen aus Referenzgebieten – Aktives Monitoring

Diese geben Aufschluss über die quantitative Verteilung einer Tierart in einem zuvor festgelegten Gebiet. Einen besonderen Fokus legen wir auf die Scheinwerfertaxation des Feldhasen, für das wir noch weitere Referenzrevierbetreuer suchen. Seit 2019 haben Sie die Möglichkeit, Ihre Expertise zur Einschätzung der Frühjahrsbestände beim Rebhuhn beizusteuern.

Sondermonitorings

Sondermonitorings liefern wichtige Informationen über aktuelle Fragestellungen zu die mittels Flächendeckender Einschätzung oder Erhebungen in Referenzgebieten nicht beantwortet werden können.

Krankheitsmonitorings

Der BJV bietet seine Unterstützung bei folgenden staatlich durchgeführten Monitorings bzgl. Krankheitsgeschehen in Wildtierpopulationen an. Es handelt sich um Monitorings bei folgenden Tierarten:

Weitere Informationen zum Thema: