Wolf

Wölfe - G. Pauluhn/piclease

Derzeit ist der Wolf in aller Munde. Im Jahr 2000 wurden in der Oberlausitz die ersten Welpen auf einem Truppenübungsplatz geboren. Seitdem breitet sich der Wolf wieder flächendeckend aus. Im Jahr 2018 waren in Deutschland 73 Rudel bekannt, darunter auch erstmals zwei Rudel in Bayern.
Der Bayerische Jagdverband hat frühzeitig über seinen „Arbeitskreis Wolf“ ein eigenes Positionspapier erarbeitet, das die Berücksichtigung der jagdlichen Interessen bei der Rückkehr des Wolfes fordert.

Arbeitskreis Wolf - Foto: BJVDer BJV hatte aktiv seine Forderungen zur Berücksichtigung der jagdlichen Belange bei der Rückkehr des Wolfes im Anhörungsverfahren bei der Erarbeitung des „Aktionsplans Wolf“ der Bayerischen Staatsregierung mehrfach eingebracht, leider erfolglos, da die Forderungen im nun am 12. 3. 2019 veröffentlichten Aktionsplans keine Berücksichtigung fanden.

Der Bayerische Jagdverband hält dennoch an den Forderungen fest. Daher ist es auch wichtig, Fakten über die Entwicklung der Wolfspopulation und die Entwicklung der durch Wölfe verursachten Schäden und Risse zu kennen.
Der BJV ruft alle Jäger auf, sich aktiv daran zu beteiligen und Nachweise zu melden.

Ansprechpartnerin:
Regina Gerecht, Fachreferentin Wildtiermonitoring
Tel: 089 / 990234-27
E-Mail: regina.gerecht@jagd-bayern.de

Die gemeldeten Daten fließen auch in das Wildtiermonitoring des BJV ein. Hier werden alle Nachweise zum Wolf auch aus einigen Nachbarländern und -staaten erfasst.