Symposium „Jagd und Tierschutz“ beim Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. am 28. Juni 2017

Symposium „Jagd und Tierschutz“ beim Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. am 28. Juni 2017

Jagd und Tierschutz sind kein Widerspruch• Alle Jagdausübenden sind dem Tierschutz verpflichtet• Der Respekt vor den Wildtieren, vor allen Tieren, darf nie verloren gehen

Bildunterschrift (v.l.): Dr. Dr. Dirk Preuß, TiHo Hannover/ Dr. Michael Mayer, StMUV/BJV-Fachausschussvorsitzender Dr. Armin Gangl/ Dr. Astrid Sutor, DJV/BJV-Vizepräsident Dr. Günther Baumer/ Dr. Ernst Großmann, STUA Aulendorf/ Prof. Dr. Thomas Richter, Vohburg/ Dr. Peter Scheibl, LGL/ RA Steffen Guber, Berlin/Präsidiumsmitglied Thomas Schreder

Tierschutz nimmt in der heutigen Gesellschaft immer mehr an Bedeutung zu. Tierschutz ist aber auch ein Thema, das so gut wie kein anderes polarisiert, so dass Diskussionen um den Tierschutz nicht selten äußerst extrem geführt werden. Um die Emotionalität aus solchen Diskussionen ein wenig herausnehmen zu können und die Thematik Jagd und Tierschutz von unterschiedlichen Richtungen aus zu beleuchten , veranstaltete der Bayerische Jagdverband (BJV) und die Bayerische Akademie für Jagd und Natur ein ganztägiges Fach-Symposium zum Thema Tierschutz. Hochkarätige Referenten referierten zu den verschiedensten Aspekten des Tierschutzes bei der Jagd im großen Sitzungssaal des Tiergesundheitsdienstes Bayern in Grub. Rund 120 Personen lauschten den hochinteressanten, dabei oft auch nachdenklich stimmenden Ausführungen der Fachleute.

Programm:

Dr. Dr. Dirk Preuß, Jagd und Tierschutz – eine Verhältnisbestimmung in ethischer Perspektive

Dr. Ernst Großmann, Diagnostik von Wildkrankheiten – ein wichtiger Beitrag zum Tierschutz

Dr. Michael Mayer, Tierschutz unter dem Aspekt der Wildbrethygiene

RA Steffen Guber, Muttertierschutz auf Drück-,Stöberjagden aus rechtlicher und biologischer Sicht am Beispiel des Rotwildes

Prof. Dr. Thomas Richter, Tierschutzgerechter Einsatz von Jagdhunden

Dr. Astrid Sutor, Tierschutzgerechter Einsatz von Fanggeräten

Dr. Peter Scheibl, Aspekte des Tierschutzes im Jagdbetrieb (Fallbeispiele)

Der BJV als anerkannter Naturschutzverband ist selbstverständlich Garant für praktizierten Tierschutz in der Jagd. Für ihn sind Tierschutz, Waidgerechtigkeit, der respektvolle Umgang mit den Wildtieren und der Natur Ausdruck einer verantwortungsvollen Jagd.

Der BJV belegt nachhaltig, dass Tierschutz für ihn nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, sondern auch in die Tat umgesetzt wird. So zeigt der Verband Null-Toleranz, wenn es darum geht, Verstöße gegen den Tierschutz zu ahnden und hinterfragt kritisch neue technische Jagdmethoden, die mit dem Tierschutz nicht konform gehen. Daneben hat der BJV mit seinem Ethikrat ein Gremium geschaffen, das sich fachlich kompetent mit den Fragestellungen rund um Jagd und Tierschutz befasst. „Um die Jagd nachhaltig in der Akzeptanz der Bevölkerung zu festigen, muss der BJV in dieser Richtung weiter vorangehen“, so der Präsident des Bayerischen Jagdverbandes Prof. Dr. Jürgen Vocke im Vorfeld der Veranstaltung.

Alle Vorträge des Tages werden in der BJV-Schriftenreihe zusammengefasst und veröffentlicht, so dass sie jederzeit nachlesbar sind.

Ansprechpartner für Pressefragen

Thomas Schreder, Pressesprecher
Tel. 089 / 990 234 77
E-Mail: t.schreder@jagd-bayern.de

Dr. Gertrud Helm, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Presse
Tel. 089 / 990 234 38
E-Mail: gertrud.helm@jagd-bayern.de

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