Offene Türen für bayerische Jäger und Fischer in Berlin

Offene Türen für bayerische Jäger und Fischer in Berlin

Wildschweine im Vorgarten auf der einen – dramatisches Arten­sterben in und um unsere heimischen Gewässer auf der anderen Seite, die heimische Natur braucht mehr denn je einen Anwalt, der sich für sie einsetzt. Der Bayerische Jagd­verband und der Landes­fischerei­verband Bayern stehen für den Schutz von Wildtier­lebens­räumen über und unter Wasser. Jetzt haben sie sich zum Austausch mit vielen Abgeordneten in Berlin getroffen.

Berlin, 14. März 2018 „Zuwandernde Wölfe, Wildschweine in Berliner Vorgärten, Füchse und amerikanische Sumpfkrebse im Regierungsviertel, Schwarzmeergrundeln in der Donau – so überraschend nah Wildnis und Kultur mancherorts zusammenrücken, so sehr wächst zugleich die Konkurrenz zwischen der Nutzung der Flächen und dem Schutz der Wildtierlebensräume und der heimischen Arten. „Der dramatische Rückgang der Hasen, Fasane und Rebhühner und beinahe aller einheimischen Flussfischarten zeigen, die Wildtiere unserer Heimat brauchen unseren Schutz – mehr denn je, über und unter Wasser“, erklärte Prof. Dr. Jürgen Vocke, der Präsident des Bayerischen Jagdverbandes (BJV), bei einem Treffen mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages in Berlin.

Zusammen mit Prof. Dr. Albert Göttle, Präsident des Landesfischereiverbandes Bayern, ging es vor allem um die Möglichkeiten, die Lebensräume für heimische Wild- und Fischarten zu erhalten und auszubauen.

Die Gemeinsame Agrarpolitik war genauso Thema wie die mangelnde Umsetzung des Wasserhaushaltsgesetzes. Erörtert wurden auch Fragen rund um den Tierschutz, zum Wolf und zur Afrikanischen Schweinepest. „Wenn wir die Akzeptanz der Jagd erhalten wollen“, so BJV-Präsident Prof. Jürgen Vocke, „darf die rote Linie in Sachen Jagdethik und Tierschutz nicht überschritten werden. Seuchenprävention ja, Schädlingsbekämpfung nein, das ist unsere Devise.“ Werte und Grundsätze wie der Muttertierschutz sind für uns nicht verhandelbar, so Vocke weiter.

Rund 75 Abgeordnete und Fachleute aus den Ministerien haben sich der Diskussion mit den beiden Fachverbänden aus Bayern gestellt und konstruktive Lösungen erörtert. „Damit“, so BJV-Präsident Vocke und Fischereipräsident Göttle, „konnten wir die Interessen der bayerischen Jäger und Fischer bei den Entscheidungsträgern in Berlin deutlich machen und wichtige Fachargumente als Grundlage für Entscheidungen liefern. Das sind Bausteine, um uns Jagd und Fischerei für die Zukunft zu erhalten und zu sichern.“

Dateien:
PM_Parlamentarischer-Abend_20180316.pdf

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