Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

Nachlese zurückliegender Veranstaltungen

„Mythos Bayern – Wald, Gebirg und Königstraum“

Bei weißblauem Himmel, herrlichem Sonnenschein und Temperaturen an die 30° Grad besuchte das oberbayerische Jägerinnenforum an einem Sonntag im August die bayerische Landesausstellung im Kloster Ettal. Es war erstmals eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Förderverein des Deutschen Jagd- und Fischereimuseums München. Das Museum selbst hatte mit 3 Leihgaben aus dem Jagdmuseum zur Ausstellung beigetragen. Diese waren natürlich an prominenter Stelle und in Schlüsselbereichen der Ausstellung zu bewundern.

Die sehenswerte Ausstellung erklärt auf 1500 qm, wie der Mythos Bayern entstanden ist. Nach rund 1 ½ Stunden Erklärungen unter fachkundiger Führung traf man sich anschließend zur gemeinsamen Brotzeit im gegenüberliegenden Gasthaus. Hier lernte man sich gegenseitig ein wenig näher kennen und es wurden Kontakte geknüpft. Karin Gerling vom oberbayerischen Jägerinnenforum bedankte sich beim Vorsitzenden des Fördervereins, Herrn Jacques And. Volland, dass die Jägerinnen mit ihren Begleitungen an dieser Veranstaltung teilnehmen durften. Dieser entgegnete darauf, dass dies seiner Hoffnung nach nicht die letzte gemeinsame Veranstaltung war.

Karin Gerling

Seminar Ruf-, Lock- und Reizjagd auf Gut Achberg

Im Juni 2018 organisierte das Jägerinnenforum des Kreisjagdverbands Weilheim e.V. ein Seminar zum Thema „Ruf-, Lock- und Reizjagd“ auf Gut Achberg. Bei strahlendem Sonnenschein brachte der Wildmeister, ehemalige Berufsjäger und Autor Konrad Esterl den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur die Kunst des „Lockens“ näher, sondern verriet auch zahlreiche Tipps und Tricks aus seiner mehr als 40-jährigen Erfahrung als Berufsjäger.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung erwartete die Jägerinnen und Jäger eine besondere Überraschung: Nicht der Seminarraum auf Gut Achberg, sondern eine nahe gelegene Waldlichtung sollte als Kulisse für das Seminar dienen. Und so brachen alle gemeinsam auf, um in der ruhigen Atmosphäre des morgendlichen Waldes Herrn Esterl zu lauschen.

Herr Esterl beeindruckte seine Zuhörerschaft nicht nur mit seinem reichhaltigen Wissensschatz, sondern auch mit seinem Können. Nach seinen Ausführungen brannten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer darauf, das Gehörte in die Praxis umzusetzen. Nun war es an der Zeit die mitgebrachten Lockinstrumente auszupacken und unter Anleitung von Herrn Esterl die Lockjagd zu üben.

Abgerundet wurde dieses spannende Seminar dadurch, dass es am Ende des Tages noch die Möglichkeit gab, Bücher von Herrn Esterl zu kaufen und diese von ihm signieren zu lassen.

Dr. Gundula Schwinghammer

KJV-Weilheim

Deeskalation beim Treffen auf Jagdgegner im Revier – Veranstaltung JF Mfr – in Nürnberg


Bild von links (Aufnahme Weißmann): Volker Bauer, Annalena Mack, Egbert Urbach, Sandra Götz, Margit Reiss (NJJV), Hannes Regitz (Hubertus Nürnberg), Andreas Herzog (Brauner Hirsch Nürnberg).

Sandra Götz, Annalena Mack, Petra Sarmiento und Hannelore Weißmann hatten als Mitglieder des Arbeitskreisteams des Jägerinnenforums Mittelfranken in Zusammenarbeit mit den Jägervereinigungen Hubertus Nürnberg, Brauner Hirsch Nürnberg, Nürnberg-Land, Fürth und Schwabach-Roth  zu einer Veranstaltung nach Nürnberg eingeladen.

Egbert Urbach, Leiter der Landesjagdschule des BJV und ehemaliger Polizeibeamter,  informierte zum Thema „Deeskalation beim Treffen auf Jagdgegner im Revier“.

Schon in seinem Grußwort ging der Regierungsvorsitzende von Mittelfranken, MdL Volker Bauer, auf einige Probleme ein, die sich aufgrund der natürlichen Interessen von Natur- und Tierschützern, Landwirten und Jägern ergeben können,  und die seiner Meinung nach nur durch immer wieder geführte Gespräche nicht eskalieren. 

Genau diese Punkte sprach Egbert Urbach in seinem Vortrag Punkt für Punkt an. Hundeführer, Reiter, Jogger, Pilzesammler, Naturliebhaber, etc.,  bis hin zu militanten Jagdgegner waren Thema seiner Ausführungen.  Jäger müssten sich aufgrund Ihrer – zum Teil durch den Gesetzgeber – auferlegten Rechte und Pflichten nicht verstecken, doch empfahl er,  immer Ruhe zu behalten,  auf die einzelnen Naturnutzer zuzugehen, ihnen teilweise sogar Unterstützung und Mitarbeit anzubieten. So könne man beispielsweise bei der Hundeausbildung oder für Hundesportler kurzfristig Teile des Reviers zur Verfügung stellen, mit Reitstallbesitzern Kompromisse schließen und vor allem die vielen einzelnen Naturnutzer durch Gespräche über die Aufgaben der Jäger informieren und Verständnis erzeugen.  Er zeigte in vielen Beispielen auf, wie im Vorfeld eine Deeskalation möglich wäre.  Träfe man jedoch auf militante Jagdgegner, dann wäre oft nur durch eine Anzeige bei der Polizei Abhilfe zu schaffen.

Die schon während des Vortrages aufkommende Diskussion zeigte deutlich, dass es zwar oft am Verhalten des einzelnen Jägers liegt, wenn es zu schwierigen Situationen kommt, jedoch auch die Medien, die teilweise einfach nicht informierten Nichtjäger,  Jagd und Jäger diskriminieren.

Hannes Regitz der Vorsitzende von Hubertus Nürnberg bedankte sich namens seiner anwesenden Kollegen  bei den Mitgliedern des JF Mittelfranken für die gelungene Veranstaltung.  Launig fügte er hinzu, er  würde wünschen, dass sich manchmal auch die Jäger gegenseitig bei strittigen Themen um Deeskalation bemühen würden.

Bei allen Anwesenden herrschte große Einigkeit darüber, dass solche vereinsübergreifenden  Veranstaltungen weiter gepflegt werden sollten.   

Hannelore Weißmann, BJV JF-Mfr  

Oberbayerisches Jägerinnenforum zum Flintentraining im Aimcenter am Irschenberg

Bereits zum 2. Mal trafen sich im September 17 Jägerinnen des oberbayerischen Jägerinnenforums unter der Leitung von Karin Gerling in dem seit Herbst 2017 neu eröffneten Aimcenter am Irschenberg. Einen ganzen Vormittag hatten die Damen das „scharfe“ Schießkino und den Simulator gebucht. Dieser ist bislang einmalig in Oberbayern. Während ein Teil der Gruppe den Wildschweinen im „scharfen“ Schießkino mit der eigenen Büchse den Garaus machte wurde von der anderen Gruppe dieses Mal im Simulator nicht mit der Büchse, sondern mit der Flinte trainiert. Hier flogen dann die Tauben von rechts und von links oder kamen direkt auf einen zu, genauso wie im allseits bekannten Jagdparcours. Auch wurde die Jagd auf den Hasen ausgeübt. Der versuchte, den Schrotladungen zumeist vergeblich auszuweichen.

Eine Kamera am Lauf zeichnete die Koordinaten des virtuellen Schusses genau auf. Gezeigt wurde den Schützinnen nach dem Schuss der genaue Verlauf der Armbewegung, sowie der Anhaltepunkt und die tatsächliche Schrotabgabe. Die Schusszahl ist unbegrenzt. Schulterprobleme brauchten die Jägerinnen nicht befürchten, da die Übungswaffe keinen Rückstoß hat.

Die Teilnehmerinnen zeigten sich alle begeistert. Einige langjährige Jägerinnen waren zudem überhaupt zum 1. Mal in einem Schießkino.

Ausgeklungen ist dieser Vormittag dann mit dem Versprechen, solch ein Schießtraining in der Schonzeit zu wiederholen. Bei einer gemeinsamen Brotzeit in der Kaffeerösterei beim Dinzler wurde dieser Schießtermin beendet.

Karin Gerling

Treffen des Arbeitskreises Jägerinnenforum in Feldkirchen

Im Juli trafen sich die AK-Leiterinnen der Regierungsbezirke in Feldkirchen, dabei stellte sich Axel Kuttner als neuer Ansprechpartner im Präsidium vor. Er lobte die vielfältigen Aktionen, die die Jägerinnen schon initiiert haben und freut sich auf neue Ideen und Projekte, die er gern unterstützen und mittragen möchte. Prof. Dr. Jürgen Vocke begrüßte die steigende Zahl der Jägerinnen und sieht die Frauen prädestiniert für intensive umweltpädagogische Arbeit mit Schulen und Kindergärten. Egbert Urbach steht im Verband als Ansprechpartner in bewährter Manier wieder zur Verfügung, die Jägerinnen bedanken sich für die immer sehr gute Unterstützung und neue Anregungen.

Die Schatzmeisterin, Frau Maurer ließ es sich nicht nehmen, sich über die Arbeit des Jägerinnenforums der letzten  Jahre zu informieren, gab Ratschläge zum Thema Sponsoring, bat darum, Anträge für 2019 rechtzeitig zu stellen und bat um Nachsicht, da 2018 für das Jägerinnenforum kein Budget eingestellt, sondern vergessen wurde. Rege diskutiert und abgelehnt wurde ein eventueller Facebookauftritt des JF. Weitere Themen waren die neue Datenschutzverordnung und dass aktive Jägerinnen im JF unbedingt Mitglieder in einer Kreisgruppe sein sollten sowie das nächste Herbstforum in 2020 und strenge Werberichtlinien, um die Gemeinnützigkeit zu erhalten. Nächster bayernweiter Termin ist die Messe in Grünau, 11.-14.10. 2018, auf der sich das Jägerinnenforum mit einem Infostand und einer Podiumsdiskussion am 13.10. um 11:3o Uhr zum Thema: „ Frauen und Waffen „ beteiligt.   

Der Workshop „ Sicher Jagen“ von Anne Kern initiiert soll im Frühjahr 2019 angeboten werden, die App „ Hilfe im Wald“, vorgeschlagen von Veronika Mayer, wurde als gute Möglichkeit angesprochen, so ein Netz dafür vorhanden ist.

BU: Arbeitskreisleitungen der Regierungsbezirke und Gäste, Axel Kuttner als Vertreter vom Präsidium, zuständig für das Jägerinnenforum

Waldspaziergang mit den Jägerinnen

Ein Waldspaziergang mit dem Bayerischen Jägerinnenforum stand in diesem Jahr wieder auf dem Ferienprogramm, das die Stadt Bad Wörishofen jährlich mit dem Mehrgenerationenhaus und dem Kreisjugendring durchführt.

30 Kinder erkundeten mit den Jägerinnen Renate Hackspiel, Sophia Wörle, Feli Schauer und Lilo Zimmerhansl  im Revier von Manfred Pafflinger den Spitzwald von Bad Wörishofen.

Von den Jägerinnen erfuhren die Kinder viel Interessantes über die Bedeutung des Waldes als Lebensraum, über Bäume und Sträucher, die heimischen Wildtiere, Tierspuren und das Verhalten im Wald. Auch ein Dachsbau, Fütterungseinrichtung und ein Hochsitz wurden besichtigt und erklärt.

Sophia Wörle, 2. Vorsitzende des Jagdgebrauchshundevereins Augsburg führte mit ihren Hunden Asko und Fonsi die Arbeit der Jagdhunde und Gehorsamsübungen vor und informierte über das Verhalten der Hunde.

Zahlreiche Präparate und Felle wurden im Wald versteckt und von den begeisterten Kindern gefunden. Dazu verschiedene Tierfelle, Rehgeweihe und eine Infomappe für jedes Kind rundete die Veranstaltung ab. Zum Abschied bedankten sich die Kinder mit zufriedenen Kommentaren und Wolfsbildern bei den Jägerinnen.

(Lilo Zimmerhansl, 22.08.2018)

Seminar Ruf-, Lock- und Reizjagd auf Gut Achberg

Im Juni 2018 organisierte das Jägerinnenforum des Kreisjagdverbands Weilheim e.V. ein Seminar zum Thema „Ruf-, Lock- und Reizjagd“ auf Gut Achberg. Bei strahlendem Sonnenschein brachte der Wildmeister, ehemalige Berufsjäger und Autor Konrad Esterl den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur die Kunst des „Lockens“ näher, sondern verriet auch zahlreiche Tipps und Tricks aus seiner mehr als 40-jährigen Erfahrung als Berufsjäger.

Gleich zu Beginn der Veranstaltung erwartete die Jägerinnen und Jäger eine besondere Überraschung: Nicht der Seminarraum auf Gut Achberg, sondern eine nahe gelegene Waldlichtung sollte als Kulisse für das Seminar dienen. Und so brachen alle gemeinsam auf, um in der ruhigen Atmosphäre des morgendlichen Waldes Herrn Esterl zu lauschen.

Herr Esterl beeindruckte seine Zuhörerschaft nicht nur mit seinem reichhaltigen Wissensschatz, sondern auch mit seinem Können. Nach seinen Ausführungen brannten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer darauf, das Gehörte in die Praxis umzusetzen. Nun war es an der Zeit die mitgebrachten Lockinstrumente auszupacken und unter Anleitung von Herrn Esterl die Lockjagd zu üben.

Abgerundet wurde dieses spannende Seminar dadurch, dass es am Ende des Tages noch die Möglichkeit gab, Bücher von Herrn Esterl zu kaufen und diese von ihm signieren zu lassen.

Dr. Gundula Schwinghammer

KJV-Weilheim

Tag der Generationen im Fränkischen Freilandmuseum in Bad Windsheim

Arbeitskreisteam: Sandra Götz, Hannelore Weißmann, Petra Sarmiento, Annalena Mack
BJV JF im FFM: Braumeister Siegfried Brückler, Museumsleiter Dr. Herbert May, BJV-JF Hannelore Weißmann, Bezirkstagspräsident Richard Bartsch
Dr. Herbert May, Hannelore Weißmann, Richard Bartsch, Christine Weinzierl-Seidl, Berhard Seidl

Das ehemalige Jagdschlösschen von Eyerlohe war am „Tag der Generationen“  Treffpunkt für an der Jagd Interessierte.  Jung und Alt konnten sich über alle Themen rund um die Jagd informieren.

Dank der Familie Weinzierl vom Irschenberg  und Stoffdruckerei Unterholz, konnten Besucher Wildpretschmankerln  probieren  und jagdliche Handwerkskunst kennen lernen. Für die musikalische Umrahmung sorgten Bernhard  Seidl mit seiner Steirischen und die Bläser der Jagdhornbläsergruppen Brauner Hirsch Nürnberg und  Uffenheim.

Für die Planung und Organisation war das Team des Arbeitskreises Mittelfranken des BJV-Jägerinnenforums zuständig. Sandra Götz, Annalena Mack, Petra Sarmiento und Hannelore Weißmann, die gleichzeitig Schatzmeisterin des Förderkreises Jagdschlösschen e.V. ist, freuten sich über eine große Besucherschar und waren Ansprechpartner für alle Fragen rund um „Natur erleben und begreifen“. Bevorzugte Themen waren „Fuchsbandwurm“, „Schwarzwild“ und vor allem auch Fragen rund um den „Wolf“, was nahe lag, da gleichzeitig bis Ende des Jahres die Ausstellung „Wer hat Angst vorm bösen Wolf“ im Jagdschlösschen zu besichtigen ist.

Ausgesprochen interessiert zeigten sich auch der Bezirkstagspräsident des Bezirkes Mittelfranken Richard Bartsch, der Museumsleiter Dr. Herbert May, der Leiter der Verwaltung des FFM Jürgen Müller und der Braumeister des Museums, Sigfried Brückler.                                                         H.W.

Schweinepest, Biber, Wolf & Kormoran in Wendelstein am 23.7.2018

Bild: Petra Sarmiento, Hannelore Weißmann (Hub.Nbg. und JV Dinkelsbühl, beide BJV-JF), Claus Schaller (Stellvertr.Vors. Brauner Hirsch Nbg.), Volker Bauer, Thomas Schreder, Stadträtin Barbara Regitz, Johann Weinig (Schwabach-Roth, ehemals Vors. und Jagdberater), Hannes Regitz (Vors. JG Hubertus Nbg.), Andreas Herzog (Vors. Brauner Hirsch Nbg.) Sandra Götz (Neustadt/Aisch, BJV JF)

Auf Einladung der beiden Präsidiumsmitglieder, Volker Bauer, MdL und Vizepräsident Thomas Schreder sowie des BJV-Jägerinnenforums Arbeitskreis Mittelfranken, trafen sich zum Thema: “Schweinepest, Biber, Wolf & Kormoran” zahlreiche Vereinsvorsitzende mittelfränkischer Jägervereinigungen, Jäger, Landwirte und viele Interessierte zu einem Informations- und Gedankenaustausch.

Die ausgesprochen gut besuchte Veranstaltung zeigte, wie sehr das Thema interessiert, doch auch, wie kontrovers Präventionsmöglichkeiten diskutiert werden. Einig war man sich: Solche Veranstaltungen unbedingt beibehalten!  Nur im gegenseitigen, engen Austausch ist möglich, Lösungen zu finden.

3-Alpen-Genusswanderung

Von links nach rechts: Paula Wölfle, JF Schwaben, Monika Mayer, BBV Kreisbäuerin Oberallgäu Alfred Enderle, BBV Bezirkspräsident Schwaben Anita Kössler, JF Schwaben Heini Schwarz, 1. Vors. KJV Oberallgäu

Im Rahmen des bundesweiten Aktionswochenendes “Tag des offenen Hofes” veranstaltete der Bayerische Bauernverband einen kulinarischen Rundwanderweg zwischen Wertach und Kranzegg. Beteiligte waren das Bayerische Staatsforsten, der Landschaftspflegeverband, die Hundeschule Oberallgäu und das Bayerische Jägerinnenforum zusammen mit dem Kreisjagdverband Oberallgäu.

Bei Kaiserwetter wurden an den drei Alpen verschiedene leibliche Genüsse angeboten. Dabei trafen die Besucher auf Eulen, Spechte und Rabenvögel, die von den Jägerinnen und Jägern auf je einer Alpe ausgestellt wurden. Großes Erstaunen gab es bei Jung und Alt, wie groß doch ein Uhu und wie winzig ein Kleinspecht sein kann, die leider nur selten zu sehen sind.

Dietmannsried, den 13.06.2018

P. Wölfle

Wald-Wild-Tag der BJV-Kreisgruppe Obernburg

Eine Zusammenfassung der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Pressebericht (PDF-Datei).

Hofinformationstag am 1. Juli 2018 in Unterglaim

Am 01. Juli fand der Tag des offenen Hofes der HeimatLandwirte bei der Familie Gartner in Unterglaim bei Landshut statt. Das Jägerinnenforum Niederbayern hat gemeinsam mit dem Hegering Landshut 11 einen kleinen Informationsstand über die Jagd aufgebaut und die über 4000 Besucher und auch viele Kinder zum Thema Jagd informiert. Die Kinderwarnwesten und die Malbücher kamen bei Groß und Klein sehr gut an. Politisch war das Hoffest sehr gut besucht.

Öffentliche Hegeschau als Publikumsmagnet

Die Jägervereinigung Dinkelsbühl e.V. geht seit einigen Jahren neue Wege was die “Pflichthegeschau” anbelangt. In diesem Jahr wurden – auch mit Unterstützung des Jägerinnenforums Mittelfranken, das mit für das Thema “Jagd” verantwortlich war  – vier Stationen in der Turnhalle in Wittelshofen aufgebaut. Zu den Themen: “Wald” – “Wasser” – “Flur” – “Jagd”  gab es über 100 Präparate, zahlreiche Pflanzen und viele Informationen.

450 Schulkinder und 350 Erwachsene kamen an zwei Tagen um zu sehen, zu fragen und zu staunen. Für jedes Biotop und das “Thema Jagd”  standen Fachleute als Ansprechpartner zur Verfügung, um die vielen Schulklassen, Lehrkräfte und zahlreichen Besucher aus nah und fern über die Zusammenhänge von Jagd und Natur zu begeistern. “So macht Schule Spaß”, war ein Satz, der oft zu hören war.

Es gab auch kaum ein Thema, über das man sich nicht informieren konnte: Von Bienen bis zum Wolf, vom Anlegen von Blühflächen bis zum Verbissschutz, von der Hundeerziehung bis zur Falknerei, vom Kormoran bis zum Biber, von der Kitzrettung bis zum Anbringen von Nistkästen, zu jedem Thema konnte man Fragen stellen. Und es wurde viel gefragt! Was tut ein Jäger: “Er schießt Tiere!” Diese Frage und die Aussage kam immer. Es brauchte jedoch jeweils nur 15 Minuten, um die einzelnen Gruppen darüber aufzuklären, was ein Jäger sonst noch alles leistet,  und dass das Erlegen von Tieren nur der kleinste Teil der Arbeit ist.

Mit verantwortlich waren auch die Falknerin Anna-Lena Mack und die Ansprechpartnerin für das JF-Mittelfranken Hannelore Weißmann. Leider erkrankte die amtierende Jagdkönigin Lisa Müller kurzfristig. Sie hatte sich sehr darauf gefreut, Schülerinnen und Schülern etwas über ihre Erfahrungen als Jagdkönigin zu berichten.

Nach fünf Tagen intensiven Arbeitseinsatzes waren sich alle Beteiligten einig: “Die intensive Planung, die viele Arbeit lohnt, dient dem Zusammenhalt im Verein und ist Öffentlichkeitsarbeit im wahrsten Sinne des Wortes”.

Resümee der Verantwortlichen aus Dinkelsbühl und seitens des JF: Wir versuchen unsere Vorstellung, Hegeschauen attraktiver zu gestalten, beizubehalten und weiter umzusetzen.  H.W.

Kurzbericht zum Film "Auf der Jagd - wem gehört die Natur"

Nachdem wir am Landesjägertag in Veitshöchheim um Unterstützung des Filmes  „Auf der Jagd-wem gehört die Natur“ gebeten wurden, nahm ich mit Herrn Oberle von der Kinopassage in Erlenbach sofort Kontakt auf und konnte  ihn tatsächlich für den Film begeistern. Ich versprach Herrn Oberle,  kräftig die Werbetrommel zu rühren….

Als der Film tatsächlich gebucht war, bat mich Herr Oberle um Kontaktdaten weiterer Kreisgruppen, um diese für die Premiere einzuladen. Diese Daten ließ ich ihm gerne zukommen und jeder Kreisgruppe-Vorsitzende erhielt 2 Freikarten.

Zunächst machte ich in meinem Hegering, dann aber auch über unseren Vorsitzenden in der gesamten Kreisgruppe kräftig Werbung und wir konnten am Tag der Premiere am 09.05.2018,  gut 70 Gäste aus dem Kreis der Jäger im Kino begrüßen. Da es sich um ein gemütliches, kleines Land-Kino handelt, wurde die „Nachlese“  ins interne kleine Bistro gelegt und wir diskutierten in fröhlicher Jägerrunde über den überaus gelungenen Film bis spät in die Nacht.

Inzwischen hängen hier bei unserem örtlichen Bäcker, Metzger, Poststelle usw, aber auch bei meinem Arbeitgeber im Steuerbüro ein Plakat, das auf den Film hinweist und ich hoffe, dass recht viele „Nicht-Jäger“ diesen Film sehen…

Ein wirklich sehenswerter, herrlicher Naturfilm, der neutral über unser wunderschönes Hobby und unsere Natur berichtet.

Ingrid Stenger, Arbeitskreis Unterfranken

Rehwild einfach und gut - Wildkochkurs der Kreisgruppe Deggendorf

Die Deggendorfer Jägerschaft veranstaltete am Freitag, den 04.05.2018 in der Berufsschule St. Erhard in Plattling zum wiederholten Male einen Wildkochkurs. Monika Hannawald, Stellvertretende Geschäftsführerin der Kreisgruppe Deggendorf, bot den Kochkurs diesmal unter dem Motto "Rehwild - einfach und gut" an. 20 Jäger und Kochbegeisterte nahmen an dem Kochkurs teil.

Reinhard Winnerl, 1.Vorsitzender der Kreisgruppe Deggendorf begrüßte alle Teilnehmer, sowie Küchenmeisterin Josephine Ruppert, vom gleichnamigen Restaurant in Windorf, die den Kochkurs leitete.

Die Küchenmeisterin zeigte, wie man einen Rehrücken fachgerecht auslöst und einen Rehschlegel in seine Einzelteile zerlegt.

Gemeinsam wurde das 3-Gänge Menü unter Mitwirkung aller Kursteilnehmer gekocht, das anschließend im festlich dekorierten Essbereich der Schulküche verspeist wurde.

Als Vorspeise wurde ein Rehburger mit Rucolasalat, als Hauptspeise Duett vom Maibock auf Karottenpüree mit grünem Spargel und als Nachspeise einen lauwarmen Schokoladenkuchen auf marinierten Erdbeeren serviert.

Die Teilnehmer waren begeistert von diesem rundum gelungenem Abend.

Weitere Veranstaltungen der BJV Kreisgruppe Deggendorf finden Sie auf unserer Homepage www.bjv-deggendorf.de

Monika Hannawald

BJV Kreisgruppe Deggendorf

Ramadama im Jagdrevier

Einen ganzen Tag lang waren die beiden Jäger Ina Hager-Dietel und ihr Mann Alexander Dietel im Revier Vierschau unterwegs und sammelten auf 800 Hektar achtlos Weggeworfenes oder einfach entsorgten Müll. Und so kam einiges zusammen, angefangen von LKW-Reifen, über eine kaputte Schubkarre und eine Badewanne bis zu zahllosen Flaschen, Dosen und Kunststoffmüll in jeglicher Art. Es war harte Arbeit, aber das Resultat freute beide. Herumliegender Abfall ist nicht nur unschön, sondern auch schädlich für Natur und Umwelt. Besonders unterstützt wurde die Aktion vom zweiten Bürgermeister von Regnitzlosau Wolfgang Hopperdietzel, dem Gemeinderat Günter Egelkraut und dem Regnitzlosauer Bauhof, der alles kostenlos entsorgte.

Frühjahrstreffen „Jagd und Natur“ im Weitnauer Tal

Das Jägerinnenforum Schwaben lud zu einem Frühjahrstreffen ins Weitnauer Tal ein. Am 100 m Schießstand der Fa. Jakele konnten die Jägerinnen mit einem Kontrollschuss die Treffsicherheit ihrer Waffe für das neue Jagdjahr überprüfen. Eine Einweisung für richtiges Reinigen der Waffen erfolgte ebenfalls durch die Fa. Jakele.

Anschließend hielt Grundschullehrer Roland Bock, 1. Vors. der JV Schwabmünchen und Dozent an der Uni Augsburg den Vortrag „Natur vor der Tür“. Roland Bock zeigte einfache und praktische Beispiele, wie man Kindern und Jugendlichen die Natur näher bringen kann. So nahm manch eine Jägerin Erkennungsmerkmale von Laubbäumen mit nach Hause, die ihr beim Anblick eines kahlen Baumes vorher nicht bewusst waren. 

P. Wölfle

Oberbayerisches Jägerinnenforum in der Münchner Residenz

Unter jagdlichen Gesichtspunkten eine Führung in einem Museum – das ist doch einmal etwas Anderes. Genau dies dachten sich die oberbayerischen Jägerinnen und besuchten Mitte April in München die Residenz. Bei strahlendem Sonnenschein führte der Kunsthistoriker Dr. Max Tillmann durch die ehrwürdigen Räume der Residenz. Er hatte sich extra auf diese nicht alltägliche Führung vorbereitet. In 90 Minuten ging es genau zu den Räumen, Bildern und Gobelins in denen jagdlichen Szenen vorkamen. Zahlreiche Könige, Königinnen, Prinzen und Prinzessinnen waren jagdbegeistert, so wie das bayrische Regentenpaar Herzog Maximilian I. und Prinzessin Elisabeth.  Ein Highlight bei der Führung war der Geweihgang. In diesem kaum von der Öffentlichkeit besuchten Teil der Residenz hingen einige Trophäen der bayerischen Könige und Prinzen. Ausgeklungen ist dieser Vormittag mit Weißwurst, Leberkäs und Brezn im Innenhof des Franziskaners. Alle Teilnehmer waren begeistert von der etwas anderen Führung und freuen sich schon auf den Besuch von Schloß Amalienburg im nächsten Jahr (Termin wird noch bekannt gegeben).

Karin Gerling

Jägerinnen Alpin-Biathlon

Zum 7. Mal luden die Tiroler Jägerinnen des Bezirkes Kitzbühel zum Internationalen Jägerinnen Alpin-Biathlon ein. Unter den 83 Teilnehmerinnen aus Österreich, der Schweiz und Kroatien nahmen acht Jägerinnen aus Bayern teil. Der Torlauf fand am Zielhang der „Streif“ statt. Kurz vor Ende der Rennstrecke mussten am Laserschießstand schnellstmöglich fünf Treffer erzielt werden, damit in das Ziel eingefahren werden konnte.

Bei der anschließenden Siegerehrung und Tombolaverlosung im „Red Bull“ gab es tolle Preise zu gewinnen, die aufgrund der Startnummern verlost wurden.

Wir danken Susanne Reisch und Elke-Benedetto Reisch für die tolle Organisation und freuen uns jetzt schon auf die nächste Veranstaltung in 2 Jahren.

15.03.2018

P. Wölfle

Erste Hilfe Kurs der BJV-Kreisgruppe Deggendorf

Die Deggendorfer Jägerschaft bot erstmalig an zwei Samstagen in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst Deggendorf einen Erste Hilfe Kurs für seine Mitglieder an. Organisiert wurde der Erste Hilfe Kurs von Jägerinnen- und Jungjägerbeauftragte Steffi Grohmann.

9 Jägerinnen und Jäger, darunter auch 1. Vorsitzender Reinhard Winnerl, wurden von Kursleiter Florian Oswald in Theorie und Praxis geschult. Vom einfachen Anlegen eines Druckverbandes bis hin zur stabilen Seitenlage und Wiederbelebungsmaßnahmen (Herzdruckmassage und Beatmung) wurden die einzelnen Maßnahmen praxisnah geübt.

Die Kursteilnehmer konnten somit Ihre Erste Hilfe Kenntnisse wieder auffrischen und sind nun für Notsituationen im Alltag und auf der Jagd bestens gerüstet. Weitere Veranstaltungen der BJV Kreisgruppe Deggendorf finden Sie auf unserer Homepage www.bjv-deggendorf.de

Monika Hannawald

BJV Kreisgruppe Deggendorf

11. Auflage des Jägerballs der BJV-Kreisgruppe Deggendorf wieder ein voller Erfolg

Am 27. Januar 2018 tanzten über 500 Waidleute und Tanzbegeisterte beim traditionellen Jägerball bis weit in den Morgen hinein. Eingeladen hatte die BJV Kreisgruppe Deggendorf. Der Jägerball der Deggendorfer entwickelt sich zu einem der beliebtesten Tanzveranstaltung im Landkreis und fand zum elften Mal im Donaucenter Schubert in Osterhofen statt. Erstmals spielte dieses Jahr die Band „Kir Royal Extra“.

Ein Highlight des Abends war wieder der Auftritt der „Showfunken“ aus Taufkirchen/Vils. Der Weltmeister, der 9-fache Europameister, der 9-fache Deutsche Meister und 16-fache Bayrische Meister im Showtanz mit Hebefiguren gehört seit vielen Jahren zum festen Programmpunkt des Jägerballs.

Auch die große Wildtombola mit 450 Preisen ist vom Jägerball nicht mehr wegzudenken. Der Hauptpreis war wieder eine Wildsau, die vom Gräflichen Haus aus Moos gestiftet wurde. Gewinnerin war Silke Hrda aus Plattling. Der zweite Preis, „Donau in Flammen“, ging an Susanne Koller aus Grafling und der dritte Preis, ein Tanzkurs der Tanzschule Loring - Deggendorf, ging an Josef Saller aus Kirchberg. Den Sonderpreis, eine Motivtorte, nahm Barbara Reimer aus Grattersdorf mit nach Hause. Die beiden anderen Sonderpreise der Firma Dictum, gingen an Andreas Seibold (Jagdmesser) und Gertrud Liebl (Jagdbeil).

Herzlichen Dank an alle Sponsoren und Helfer, die zum sehr guten Gelingen der Veranstaltung beitrugen. Bilder der Veranstaltung können hier angesehen werden.

Monika Hannawald

BJV Kreisgruppe Deggendorf

Messe „Jagd und Fischerei“ in Ulm

Auf der Messe „Jagd und Fischerei“ in Ulm machten die Jägerinnen der Kreisgruppe Neu-Ulm, Christina Graf, Lisa Halbherr und Heike Wittmacher auf das „Insekten- und Singvogelsterben“ aufmerksam. Dank der Käfer- und Schmetterlingstafeln, einer Leihgabe der Jägervereinigung Marktoberdorf, wurden die Besucher neugierig auf das viele Kleingetier, das heutzutage vielerorts vermisst wird.

Hierzu verfasste Lisa Halbherr zum Auslegen einen Flyer mit Informationen über den Rückgang der Vogel- und Insektenarten. Der Flyer kann auch hier angesehen werden: Flyer Insekten- und Singvogelsterben (PDF-Datei)

Am Samstag fand der traditionelle Jägerinnentreff statt, der von unseren Kolleginnen aus Baden-Württemberg wieder zahlreich besucht wurde.

P. Wölfle

Oberbayerische Jägerinnen trafen sich zum Schießtraining am Irschenberg

11 Jägerinnen des oberbayerischen Jägerinnenforums trafen sich Anfang Februar dieses Jahres unter der Leitung von Karin Gerling in dem seit Herbst 2017 neu eröffneten Aimcenter am Irschenberg. Einen ganzen Vormittag hatten die Damen das „scharfe“ Schießkino und den Simulator gebucht. Neu für alle war der Simulator. Dieser ist bislang einmalig in Oberbayern.

Unter Vogelgezwitscher wurde mit einer verkabelten Büchse das Schießen auf die Wildsau geübt. Verschiedene Entfernungen zwischen 30 und 70 m wurden trainiert. Eine Kamera am Lauf zeichnete die Koordinaten des virtuellen Schusses genau auf. Gezeigt wurde den Jägerinnen nach dem Schuss der Anhaltepunkt und der tatsächliche Einschuss. Programmiert war der Computer mit allen wichtigen Daten, wie z.B. Kaliber und Geschossgewicht. Hierdurch lässt sich das Einschätzen von Vorhaltemaßen auf bewegte Ziele genau berechnen. Auf dem Analysebildschirm sah jede Schützin exakt ihre Armbewegungen. Die Schusszahl ist unbegrenzt. Schulterprobleme brauchten die Jägerinnen nicht befürchten, da die Übungswaffe keinen Rückstoß hat.

Nach diesem Training ging es mit der eigenen Büchse in das Schießkino, in dem verschiedene Jagdsituationen trainiert wurden. Mit dem Versprechen, solch ein Schießtraining mit dem Simulator zu wiederholen, endete dieser Vormittag mit einem gemütlichen Beisammensein.

Karin Gerling

Das Jägerinnenforum auf der Messe Jagen und Fischen in Augsburg

Mit einem Ansturm von knapp 34.000 Besuchern und über 300 Ausstellern erzielte die Messe Jagen & Fischen 2018 in Augsburg wieder einen großen Erfolg. Das Bayerische Jägerinnenforum Schwaben lockte mit der Sonderschau „die Kinderstube der Wildtiere“ die Besucher an ihren Stand. Entzückt waren die Kinder über die vielen Jungtierpräparate, wie z. B. den Papa-Iltis, der über seine kleine Familie wachte oder die Stockente, die mit ihren Küken einen Erstlingsausflug machte. Hierzu herzlichen Dank an Eckhard Schiweck von der JV Augsburg und seinem Jungjägerteam, ohne deren Mithilfe der Aufbau unseres Biotops nicht möglich gewesen wäre.

Ungewöhnlichen Beifall erntete Repräsentantin Renate Weber als Gastrednerin, als sie unter anderem auf das fast schon ausgerottete Muffelwild und den eingeschränkten Lebensraum des Rotwildes hinwies, währenddessen sich der Wolf als „neue Wildart“ frei bewegen darf. „Auch für viele andere Insekten- und Vogelarten ist es schon  fünf nach zwölf.  Selbst der Spatz und der Igel sind drastisch zurückgegangen und stehen unter Beobachtung.  Hier sind engagierte Jägerinnen und Jäger als Lobbyisten notwendig“, so Renate Weber.

Carolin Schaffer vom Fischereiverband lud Jägerinnen und Fischerinnen unter dem Siegel von „Ladies Passion“ zum Frauenstammtisch ein. Bei Häppchen, belegt mit verschieden geräucherten heimischen Fischen wie Karpfen und Forelle entwickelten sich rege Gespräche über die Jagd im Wasser, im Wald und in der Flur. Das Jägerinnenforum darf sich nächstes Jahr revanchieren und die Fischerinnen bei den Jägerinnen willkommen heißen.

Bilder der Sonderschau "Die Kinderstube der Wildtiere" und vom "Frauenstammtisch Jägerinnen bei den Fischerinnen" können Sie hier ansehen.

Rückblick - Kindergartenabschlusstag

Früh übt sich, was ein Meister werden will. Die Jagdpächter Michael Nusselt und Gottfried Gehring gestalteten in Zusammenarbeit mit dem JF-Mittelfranken einen besonderen "Kindergartenabschlusstag”.  Die Kinder hatten viele Fragen zu Wald und Tieren, doch auch:  “Warum gibt es auch Jägerinnen?“

Rückblick - Jägerinnenforum Mittelfranken auf der Jagdmesse Ellingen

In Zusammenarbeit mit der Jägervereinigung Weißenburg, dem JF aus Schwaben und dem Förderkreis Jagdschlösschen im Fränkischen Freilandmuseum, präsentierte sich das JF-Mittelfranken bei der Messe 2017 in Ellingen zum Thema “Schwimm- und Tauchenten”,  sowie  der Ausstellung “Geschichte der Frauen in der Jagd”.

Dass das Thema interessierte, konnte man nicht nur an der großen Zahl der Besucher am Stand feststellen, sondern auch an den vielen abgegebenen Lösungen zum angebotenen Quizz.

Für das JF war es eine rundherum gelungene Präsentation, die durch eine Podiumsdiskussion unter der Leitung von Thomas Schreder, zum Thema “Was motiviert mich auf die Jagd zu gehen” abgerundet wurde. Mit von der Partie waren Jägerinnen aus Österreich, Frau Keil vom JF Baden-Württemberg, die amtierende  BJV-Jagdkönigin Lisa Müller und Hannelore Weißmann in Vertretung für die kurzfristig erkrankte ehemalige bayrische Jagdkönigin Bettina Schmidt.

Eine Woche vor der Messe trafen sich zehn Frauen und ein Mann zu einem Schießstraining in Deffersdorf. Hier gilt ein großer Dank den Ausbildern Andreas Martini, Heinrich Schiller, Dieter Danner und vor allem auch Hildegard Hartmann-Beck. Der Vorsitzende des JSSV Herrieden-Wieseth ließ es sich nicht nehmen, die “Übungswilligen”  kostenfrei starten zu lassen. Die Munition wurde von Heinrich Schiller gestellt und ein kleiner Blumengruß kam vom Vorsitzenden der Regierungsbezirksgruppe Mittelfranken. Geübt wurde sowohl am Skeet- wie auch am Trapstand, auf den laufenden Keiler und am 100-Meter-Stand. Einheitlicher Tenor: “Bitte bald wiederholen.”   H.W.

Messeauftritte 2018

Liebe Jägerinnen, Jäger und Kreisgruppenvorsitzende, wir laden Euch recht herzlich ein, uns auf den Jagdmessen zu besuchen.

„Jagen und Fischen“ in Augsburg vom 18.-21. Januar 2018 mit unserer  Sonderschau „die Kinderstube der Wildtiere“.

Am Samstag, den 20. Januar findet um 15.00 Uhr ein gemeinsames Treffen von Jägerinnen und Fischerinnen in Halle 7 beim Fischereiverband statt.

Einladung zum Frauenstammtisch (PDF-Datei)

„Jagd und Fischerei“  in Ulm  vom 09. – 11. Februar 2018

Informationen zum dem Thema „Insekten- und Singvogelsterben“ mit am Stand der Kreisgruppe Neu-Ulm.

Das gemeinsame Treffen der Jägerinnen aus Bayern und Baden-Württemberg findet am Samstag, den 10. Februar um 15.00 Uhr am Stand der Bayerischen Jägerinnen statt.

Wir alle freuen uns auf Euren Besuch!

"Schultag" der Jägervereinigung Dinkelsbühl in Zusammenarbeit mit dem Jägerinnenfroum Mittelfranken am 27.04.2018

Angemeldet haben sich bereits 15 Schulklassen mit über 300 Kindern.  Unter der Leitung des Vorsitzenden der JV DKB, Werner Ahamer,  sind vier Biotope zu den Themen: Wald, Flur, Wasser, Luft zu besichtigen. Geschulte Jägerinnen und Jäger stehen für Fragen der Kinder und Lehrkräfte zur Verfügung. Auch die amtierende Jagdkönigin des BJV, Lisa Müller, und die Falknerin Annalena Mack haben ihr Kommen bereits zugesagt.

Jagdmesse im Jagdschloss Grünau

Vom 12. bis 14. Oktober 2018 präsentieren sich der Jagdschutzverband Neuburg/Donau und das JF-Mittelfranken auf der “neuen Jagdmesse” im Jagdschloss Grünau. Zusammen mit der Falknerin Annalena Mack, JV Feuchtwangen, wird es u.a. rund um das Thema “Flugwild” gehen.

Messe Jagd, Fisch und Natur

16 ehrenamtliche Jägerinnen betreuten während der 4 Messetage den Stand des Jägerinnenforums. Es ergaben sich mit einigen  Lehrerinnen vielversprechende Gespräche über eine zukünftige Zusammenarbeit mit den Schulen, auch war der Stand  während der vier Tage ausnehmend gut besucht von vielen Kindern und Messebesuchern. Als Hauptpreise für das Glücksrad waren die BJV Frischlingswesten der Renner und wurden gleich als Werbung anbehalten. Besonders erfreulich war auch der Kontakt zu einigen  „neuen „ Jägerinnen, auch aus Oberbayern, die sich über unsere Arbeit informierten und Ihre Mithilfe für die Zukunft anboten.

Beate Scherbel, Finanzbeamtin, war hoch erfreut über die Gelegenheit zu einem gemeinsamen Foto mit Ihrem „ obersten Dienstherrn“, Minister Söder. Veronika Meyer, unsere „ Netzwerkerin“ präsentierte dem Verband ca.20 Neuanmeldungen, die sich spontan am Stand von den Leistungen des Bayerischen Jagdverbandes und den Argumenten von Veronika überzeugen ließen.

Vielen Dank den vielen helfenden Jägerinnen und auch Florian vom Jagdverband und den Jägern der  Kreisgruppe Landshut für die nette und reibungslose Aufbauarbeit am Stand.

Streiflichter vom Messestand

Das Jägerinnenforum gratuliert Lisa Müller in Begleitung von Prof.Dr. Jürgen Vocke ganz herzlich zur Wahl als Jagdkönigin.
Hubert Aiwanger informierte sich über die letzten Aktivitäten im Regensburger Raum.
Der Präsident des Tschechischen Jagdverbandes zu Gast mit seiner Tochter.
Prominenz am Stand, Hans Laumer, Wildlebensraumberater von Niederbayern, ein sehr guter Teamworker fürs Jägerinnenforum.
Die Kelheimer Jagdhornbläser zu Gast am Stand.

Pelzmodenschau 2017 anlässlich der Messe Jagd- Fisch-Natur in Landshut

Veranstaltet wurde die Pelzmodenschau  vom Jägerinnenforum Bayern und dem Pelzatelier Berchtold aus Fürstenfeldbruck. Ganz herzlichen Dank den beteiligen Jägerinnen, die die funktionelle und modische Bekleidung aus Pelz gekonnt vorführten. Viele  Modelle unterliegen dem Label WEPREFUR, das den Prinzipien  „fair, regional, ökologisch, nachhaltig“ verpflichtet ist.

Damit wollen die Jägerinnen und Jäger sowohl für die äußerst haltbaren Kleidungsstücke aus natürlichen Materialien werben als auch in den Reihen der Jägerschaft Bewusstsein für den sorgsamen Umgang mit den Tierfellen schaffen.

Bilder vom Oktoberfestumzug 2017

4. Rehparty der Jägerschaft Regen-Zwiesel in Dalken

Vorsitzender K.-H. Schupp und Jägerinnenobfrau Ch. Schiller konnten zahlreiche Jagdgenossinnen und Jagdgenossen, die Jagdvorsteher, sowie Jägerinnen und Jäger, die Repräsentantin des bayrischen Jägerinnenforums Renate Weber, unsere Jagdhornbläser, sowie viele Freunde des jagdlichen Waidwerks und vor allem viele Genußliebhaber begrüßen.

Ein kleines Fest der Sinne, so kann man es formulieren. Umgeben von Feld und Flur, mitten im Wald ohne den ganzen Alltagsstress, in herrlicher ruhiger Lage in der Most- und Bierhütt`n in Dalken erhielten wir eine kleine Auszeit mit grandiosem Wetter im Naturgarten von Erna und Hermann, herrlicher Musik durch Hermann und Ernst und ein Feuerwerk der Wildkochkunst in Form eines wilden Reh-Büffets von Erna für Augen und Gaumen.

Denn zu den Zeiten, da der Jäger noch Jäger und Sammler war, war die Jagd überlebenswichtig.

Heutzutage aber schätzen Verbraucherinnen und Verbraucher das Wild vor allem wegen seines Aromas und seiner vielseitigen Zubereitungsmöglichkeiten und der gesunden biologischen fettarmen Ernährung. Dies durften wir an dem vielfältigen Reh-Büffet erfahren mit Chilli, Lasagne, Braten, Krautwickerl, Schnitzel und vielem mehr.

In geselliger und entspannter Atmosphäre ließ man den lauen Sommerabend mit Tanz und guten Gesprächen ausklingen.

Sollten auch Sie den Genuss wünschen, kontaktieren sie Ihren Jäger oder den Wildmetzger!

Arbeitskreis Niederbayern: Renate Weber, Vorsitzende Jägerinnenforum Bayern

Zu Besuch im Kräutergarten der Natur

Im Rahmen des Ferienprogramms lernten die Kinder viel Wissenswertes über die Verwendung und Wirkung von Kräutern, aus der Natur, oder aus dem Küchengarten.

Die Vielfalt der Wildkräuter bestimmte in früherer Zeit idealerweise den Speiseplan von Hase, Rebhuhn, Reh oder Kaninchen. Dadurch nahmen die Wildtiere auch viele gesunde Wirkstoffe auf und linderten so ihre natürlich auftretenden Wildkrankheiten. Beim Menschen ist es nicht viel anders. In früherer Zeit, ohne Krankenversicherung und mit wenig Geld ausgestattet, wusste die Landbevölkerung um die heilende Wirkung von Kamillenblüten, Lindenblüten, Malven, Pfefferminze, Spitzwegerich etc. Die Kinder hatten bei dem Besuch im Kräutergarten und auf der Wiese Gelegenheit, die Kräuter mit Namen kennenzulernen, sie zu sammeln, zu riechen und zu schmecken und danach gemeinsam zu verarbeiten.

Gundermann und Giersch, Zitronenmelisse und Pfefferminzkraut wurden zur leckeren Limonade und zu Gierschsemmeln verarbeitet. Rotklee und Schafgarbe gaben zusätzlich dem Kräuter-Ei-Aufstrich die nötige Würze. So wird Umwelterziehung und ein bewusstes Hinsehen gefördert. Mit viel Freude und jeder Menge Spaß waren die Ferienkinder dabei und anschließend wurde alles gemeinsam verspeist.

Familientag im Waldort Gut Kinsegg

Beim „Familientag im Jagdrevier“ der Kreisgruppe Füssen im „Waldort“ Gut Kinsegg wurde vieles rund um die Jagd und Wildtiere geboten. Die Jäger/innen und Naturpädagogen bereiteten acht spannende Stationen für Eltern und Kinder vor.

Beispielsweise: Bogenschießen, Jagdhorn basteln, Malwettbewerb, Hundevorführung, Falkner, Märchenlesung und Stockbrot am Lagerfeuer. Das Jägerinnenforum Schwaben begleitete das Suchspiel „Welche Tiere siehst du?“. Mit Ferngläsern ausgerüstet machten sich die Kinder im Wald auf die Suche nach den versteckten Tieren. Eines der vorgegebenen Tiere war nicht zu finden, so war für einige Vorälpler schon klar, dass es nicht der Birkhahn war, der fehlte, sondern der ihnen bekannte Spielhahn. Bei den Vorschulkindern waren die Eltern gefordert, um Lesehilfestellung zu geben. Für die richtige Lösung durften sich alle Kinder wie immer eine Feder aussuchen, was für einige schon eine schwierige Entscheidung war. In ruhiger und entspannter Atmosphäre genossen alle Besucher einen erholsamen und spannenden Familientag

Dietmannsried, 30.08.2017

Wölfle/Kößler

Aktuelles Jägerinnenforum Mittelfranken

Am Freitag, den 6. Oktober 2017 findet von 13.30 bis 17.00 Uhr ein Übungsschießen für Jägerinnen statt. Teilnehmen können auch Frauen, die in der Jägerausbildung bei einem mittelfränkischen Verein sind. Bitte Jagdschein bzw. Bestätigung des ausbildenden Vereins vorlegen. Vorgesehen sind Flintenanschießen und jagdliches Schießen auf Tontauben sowie Übungsschießen auf den laufenden Keiler mit kleinem Kaliber plus Dämpfer und anschließend auf Wunsch mit eigener Waffe bzw. hochwildtauglichem Kaliber incl. Einweisung auf die neue Frischlingsscheibe.
Der 100-Meter Stand ist ebenfalls geöffnet. Der Schießstand des JSSV in Herrieden-Wieseth ist an diesem Tag ausschließlich für Frauen reserviert.
Auskunft und Anmeldung: Hannelore Weißmann, Tel. 09835/96888, E-Mail: HanneloreWeissmann@_web.de  
Meldeschluss: 26. September 2017

Einladung im PDF-Format

Jägerinnenforum Mittelfranken und Schwaben - Jagd- und Fischereimesse Ellingen

Während der Internationalen Jagd- und Fischereimesse in Ellingen, vom 13. bis 15. Oktober 2017, präsentiert sich das Jägerinnenforum Schwaben mit dem Thema „Schwimm- und Tauchenten“. In Zusammenarbeit mit der Jägervereinigung Weißenburg und dem Jägerinnenforum Mittelfranken stehen wir Ihnen gerne Rede und Antwort. In Mittelfranken finden Sie auch die Vogelinsel am Altmühlsee, ein Schutzgebiet für Wasservögel. Mit dem Brombach-, dem Altmühl-, dem Igelsbach- und dem Rothsee verfügt der Regierungsbezirk über eine sehr große Seenlandschaft. Einige der dort vorkommenden Enten können Sie bestimmt am Stand entdecken und auch mehr über Erkennungsmerkmale, sowie über Jagd- und Schonzeiten erfahren.

An unserem Infostand, BJV-Jägertreff Halle 3 b, stellen wir BJV-Aktionen vor, freuen uns über Ihren Besuch und bieten interessierten Jägerinnen an, sie in den Verteiler mit aufzunehmen, um weitere Informationen zu bekommen. Zusätzlich können Sie sich über die „Geschichte der Frauen in der Jagd“ informieren. Auf neun Tafeln zeigen wir die Entwicklung von der Steinzeit bis in die heutigen Tage auf. 

Pressetext Jagd- und Fischereimesse Ellingen im PDF-Format

Ansprechpartnerinnen am Stand:

Jägerinnen und Jäger aus Mittelfranken und Schwaben

Verantwortlich: Paula Wölfle, Jägerinnenforum Schwaben, Laubener Straße 23, 87463 Dietmannsried, Jaegerinnenforum-schwaben@_jagd-bayern.de und Hannelore Weißmann, Jägerinnnenforum Mittelfranken (in Vertretung für Ingrid Kallenberg) Mitglied im Landes- und Kulturausschuss des BJV, BJV-Bläserteam Organisation, Kreuzhofstraße 5, 91725 Ehingen-Hesselberg, team-jagdhornblaeser@_jagd-bayern.de

Ein Vogel wollte Hochzeit machen - Vogelschutz im Revier Vierschau

Von links nach rechts: Alexander Dietel, Ina Hager-Dietel, Martin Gemeinhardt und Wolfgang Langner, auf der Hebebühne Julian und Markus Klier

Jäger sind nicht nur für Rehe, Hasen und Wildschweine zuständig, sondern fühlen sich auch für alle anderen Tiere im Revier – auch für Singvögel – verantwortlich.

So waren viele Nistkästen in den Vierschauer Fluren in die Jahre gekommen und marode. Das nahmen das Jagdpächterehepaar Alexander Dietel und Ina Hager-Dietel mit den Jägern Martin Gemeinhardt, Markus Klier und Wolfgang Langner zum Anlass,  40 Nistkästen im Jagdrevier aufzuhängen und so dieser „Wohnungsnot“ entgegenzutreten. Zuerst ging es mit einer Leiter und später mit dem Traktor incl. Hebebühne von Wolfgang Langner ans Werk.

Das Anbringen von Nistkästen ist eine sehr einfache und gleichzeitig effektive Möglichkeit, einen Beitrag für den heimischen Artenschutz zu leisten und gleichzeitig die Schönheit und Schutzwürdigkeit unserer Natur sichtbar und erlebbar zu machen. 

Außerdem nehmen nicht nur Singvögel diese künstlichen Bruthöhlen gerne an, auch Fledermaus, Siebenschläfer und Haselmaus fühlen sich nach der Aufzucht in den verlassenen „Häusern“ wohl.

Wussten Sie, dass Jäger jedes Jahr im Durchschnitt rund 270.000 Nistkästen aufhängen und betreuen? Wenn man davon ausgeht, dass pro Kasten drei Küken schlüpfen, wachsen darin jährlich 800.000 Jungvögel heran.

Naturtag der BJV-Kreisgruppe Fürstenfeldbruck war Riesenerfolg

Unter dem Motto "Jäger helfen - Natur begreifen" haben Familie Wieland und die Kreisgruppe Fürstenfeldbruck des BJV am Samstag, 08 Juli 2017, einen informativen Benefiztag auf Gut Weyhern unter der Schirmherrschaft von Reinhold Bocklet, MdL und Vizepräsident des bayerischen Landtages, veranstaltet.Die Veranstaltung erfolgte unter maßgeblicher Beteiligung von Martina Wieland, Hundeobfrau, Nachsuchenführerin und Frauenbeauftragte der Kreisgruppe Fürstenfeldbruck.

Damit haben selbst die Veranstalter nicht gerechnet. "Gut 700 Interessierte, darunter viele Familien mit Kindern und über 10.000,- € für das ambulante Kinderhospiz München, das ist wirklich unglaublich", so Martina und Andre Wieland. Die Brucker Jäger hatten sich auch ins Zeug gelegt: Falknervorführung, Polizeihundeschau, Jagdhundepräsentation, dazu Blaskapelle und Jagdhornbläser der Kreisgruppe waren nur Teile des Gesamtprogramms.

Zusammenfassung der Themen am Landesjägertag

Zum Vergrößern bitte anklicken.

1. Flyer „KIDS for KITZ - STOPPT DEN MÄHTOD”

Ingrid Stenger, Arbeitskreisleitung Unterfranken stellte den Flyer vor.

Frau Doris Völker-Wamser, eine Tierschützerin, die jedes Jahr beobachten musste, wie vor Ihrer Haustüre zahlreiche Kitze ausgemäht wurden, kam auf die Idee.

Sie informierte sich über die Möglichkeiten der Kitzrettung und es war ihr wichtig, die Kinder auf das Thema aufmerksam zu machen. So ist beabsichtigt, dass die Kinder in der Schule gemeinsam das Thema besprechen, im Kunstunterricht bunte Scheuchen basteln, die dann mit den Lehrern den Jägern übergeben werden, damit er sie kurz vor der Mahd ausbringen kann.

Nach dem Mähen werden sie wieder eingesammelt und die Kinder können die Scheuchen reparieren und nächstes Jahr in Form einer Patenschaft wieder zur Kitzrettung beitragen. Der Flyer ist kindgerecht gestaltet, vermittelt so nebenher den Kindern eine ganze Menge an Information über unser heimisches Rehwild und sensibilisiert für das Tierleid in der Wiese.

Der Landwirt muss geeignete Maßnahmen ergreifen, um den Mähtod der  Kitze zu verhindern. Dabei unterstützt ihn der Jäger mit dieser Aktion gemeinsam mit den Kindern.

Alle Teilnehmer am Arbeitskreis waren der Meinung, die Aktion „Kids for Kitz“ solle auf breiter Front bayernweit unterstützt und gefördert werden. Sie rückt das Tierleid als Thema ins Blickfeld und zeigt der Öffentlichkeit den Jäger als Fachmann für aktiven Tier- und Artenschutz.

Anfragen für den Flyer und Banner richten Sie bitte an Ingrid Stenger, stellvertretende Kreisgruppenvorsitzende Kreisgruppe Obernburg, Arbeitskreisleitung Unterfranken, Tel: 0171/1244554, E-Mail: jaegerinnenforum-unterfranken@_jagd-bayern.de  

» Weitere Informationen zur Aktion "Kids for Kitz"

2. Umweltschule in Europa

Christine Schiller stellte dann die Ausschreibung zur „Umweltschule in Europa” vor, ausgerichtet von der „Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung e.V.“. Alle Schulen können sich um eine Auszeichnung bzw. um eine Zertifizierung bewerben, dabei kann das Jägerinnnenforum nachhaltig mithelfen. Die Schulen möchten durch Aktionen die Fachgebiete lebendig gestalten, wie „Natur erleben” oder „Biologische Vielfalt“ etc., gemeinsame Hecken- oder Streuobstpflanzungen, Blühwiesen, die Aktion „Kids for Kitz” und vieles mehr sind gemeinsam denkbar. Die Beteiligung außerschulischer Partner und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen sind wesentlicher Bestandteil und ein Qualitätskriterium für das Zertifikat. Bitte macht eure Schule vor Ort auf diese Möglichkeit aufmerksam.

Mit dem Thema des Arbeitskreises „Jägerinnen als Umweltaktivisten” beschäftigte sich dann Wolfram Vaitl, Präsident des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege.

Der Begriff „Aktivist” war ihm zu negativ besetzt, wenngleich die Aufgaben und Ziele der über 3000 Gartenbauvereine bayernweit sich mit vielen Aufgaben aktiver Jägerinnen und Jäger decken. Wolfram Vaitl stellte einige Lehrmittel vor, die im Landwirtschaftsministerium zur Verfügung stehen, auch war sehr interessant, wieweit seine Bestrebungen gediehen sind, aktive Mitglieder der Gartenbauvereine in die Umweltbildung von Schulen mit einzubinden.  

Die Gesellschaft hat sich seiner Meinung nach verändert, nicht mehr die Vernetzung in starren Vereinsstrukturen ist von der Jugend gewollt, sondern ein Höchstmaß an Flexibilität und Eigenverantwortung, begünstigt auch durch die neuen Medien Facebook und Co. Er ermunterte, neue Wege zu beschreiten, Querdenker sind gefragt und die Vernetzung und gute Kommunikation werden immer wichtiger.

Ausführlicher Bericht (PDF-Datei)


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