Gruppenunfallversicherung für Jagdhunde – jetzt noch mehr Leistung für Todesfall und Tierarztkosten

Was ist versichert?

  • Versichert sind alle Jagdhunde (ohne Altersbeschränkung) der Mitglieder der Kreisgruppe/des Jägervereins. Als Jagdhunde gelten alle reinrassigen Jagdhunde und Hunde, die von ihrem Phänotyp eindeutig einer Jagdhunderasse zugeordnet werden können.
  • Versicherungsschutz besteht für alle gesunden Jagdhunde.
  • Versicherungsschutz besteht für geprüfte (der Hund hat mindestens eine über die Anlagenprüfung hinausgehende jagdliche Prüfung bestanden) und ungeprüfte Hunde..
  • Der Versicherungsschutz besteht für Gesellschaftsjagden, also für Treib-, und Drückjagden, für Baujagd und Wasserjagd mit mehr als vier Personen. (Definition Gesellschaftsjagd wie ART 30, Bayerisches Jagdgesetz). Das heißt, fünf Personen müssen mindestens an der Jagd beteiligt sein.
  • Der Versicherungsschutz besteht für die Anreise zur Jagd, während des Jagdbetriebs, bei der Nachsuche, auch am Tag nach der Gesellschaftsjagd und für die Rückreise in den Heimatzwinger, maximal vier Tage.
  • Der Versicherungsschutz besteht für ganz Bayern, auch wenn Sie auf Jagd bei einem Jagdkollegen sind, dessen Kreisgruppe noch nicht der Gruppenunfallversicherung beigetreten ist. Versichert sind die Jagdhunde darüber hinaus in den angrenzenden Bundesländern, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Sachsen und im angrenzenden Ausland, Österreich, Schweiz, Tschechien.
  • Versicherungsleistung besteht für den Tod des Hundes, aber auch für die Tierarztkosten, dabei mit einer Selbstbeteiligung von 100 Euro.

Als nicht versichert gilt:

  • Nicht versichert sind Jagdhunde von Jägern einer Kreisgruppe, die nicht an der Gruppenunfallversicherung teilnimmt, auch wenn der Jäger mit seinem Hund in einem Revier einer Kreisgruppe teilnimmt, welche dem Gruppenvertrag beigetreten ist.
  • Nicht versichert sind Jagdhunde auf Drück- und Treibjagden in den Bundesforsten und den Bayerischen Staatsforsten. Bei Unfällen wendet sich der Geschädigte direkt an den einladenden Forstbetrieb
    Begründung:
    Nachdem sich die Bundesforsten aber auch die Bayerischen Staatsforsten nicht an dem Gruppenunfallvertrag beteiligen und stattdessen auf ihre Eigenversicherung verweisen, sind Gesellschaftsjagden bei den Bundesforsten und bei den Bayerischen Staatsforsten ausschließen.
  • Nicht versichert sind kommerziell eingesetzt Jagdhunde. Kilometergeld bis zu 0;50 Euro pro gefahrenen Kilometer gilt nicht als Bezahlung.

Versicherungsleistung:
 Die Versicherungssumme beträgt für den geprüften Hund im Todesfall: 2.000 Euro
 Die Versicherungssumme beträgt für den ungeprüften Hund im Todesfall: 1.000 Euro
 Die Versicherungssumme beträgt für den Nachsuchenhund im Todesfall: 3.000 Euro
 Entschädigung für Welpen bis zum Alter von 6 Monaten: Kaufpreis bis max. 600 Euro
 Entschädigung Tierarztkosten bis 1.000 Euro mit 100 Euro Selbstbeteiligung

Das ist neu!
Für die Mitglieder der Kreisgruppen, die bei der Gruppenunfallversicherung mitmachen, gibt es jetzt besonders günstige Möglichkeiten einer Zusatzversicherung für höhere Leistungen bei Tierarztkosten. Die Leistungen gibt es zusätzlich zu den Leistungen aus der Gruppenunfallversicherung. Die Hundeführer können unter mehreren Modulen wählen:
 Für 59,50 Euro: 1.500 Euro im Todesfall / 750 Euro Tierarztkosten
 Für 59,50 Euro: 750 Euro im Todesfall / 1.500 Euro Tierarztkosten
 Für 99,50 Euro: 750 Euro im Todesfall / 2.500 Euro Tierarztkosten
 Für 139,50 Euro: 750 Euro im Todesfall / 3.500 Euro Tierarztkosten

Eckpunkte_Gruppenunfallversicherung für Jagdhunde

Zusatzmodule zur Gruppenunfallversicherung

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