Fernöstlicher Dialog

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Eine chinesische Delegation besucht die LandesjagdschuleEine Delegation hoher Forstbeamter aus China besuchte den Bayerischen Jagdverband. Treffpunkt war der Münchner Flughafen. Dort wurden die Gäste aus China – sie kamen auf Vermittlung des CIC, des Internationaler Rats zur Erhaltung der Jagd und des Wildes, – von BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen und dem Bläserchor des Bayerischen Jagdschutz- und Jägervereins München mit Hörnerklang stilvoll begrüßt. Danach brachte ein Bus die Gäste in Begleitung von CIC-Generalsekretär Tamás Marghescu nach Wunsiedel zur Landesjagdschule.

Die chinesische Delegation wollte sich über das deutsche Jagdsystem informieren. In China gibt es bis jetzt keinerlei Jagdsystem oder gar Jagdgesetze und es gibt keinen Jagdschein. Teilweise wird die Möglichkeit der Gatterjagd angeboten, allerdings nur für reiche und einflussreiche Chinesen. Alles andere ist illegal, die Wilderei ist verbreitet. Jetzt wird darüber nachgedacht, ein eigenes Jagdsystem aufzubauen. Die Gäste stellten Fragen über Fragen zum deutschen Jagdsystem, zur Jagdausbildung, zum jagdbaren Wild und zu Tieren, die nicht bejagt werden dürfen, zum Schutz der Umwelt und zur Schaffung von Lebensraum.

Die Gäste aus China zeigten sich beeindruckt von dem Fachwissen im BJV und den vielen Projekten und Angeboten der Landesjagdschule. Auf einer Exkursion mit Severin Wejbora von der Landesjagdschule Wunsiedel lernten sie die neue BJV-Niederwildstation kennen, die Möglichkeit der professionellen Wildbretvermarktung und die zahlreichen Biotopmaßnahmen, die im BJV-Lehrrevier durchgeführt werden.

Ansprechpartner für Pressefragen

Thomas Schreder, Pressesprecher
Tel. 089 / 990 234 77
E-Mail: t.schreder@jagd-bayern.de

Dr. Gertrud Helm, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Presse
Tel. 089 / 990 234 38
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