Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

Jahresempfang 2018

Ansprache von Ulrike Scharf, Staatsministerin und MdL:

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Jahresempfang 2018

Dabei sein war alles beim traditionellen Neujahrsempfang des Bayerischen Jagdverbandes – heuer erstmals auf dem Münchner Nockherberg. Die fast 1600 Gäste waren die ersten, die den Paulaner Festsaal nach dem Umbau und Neustart betreten durften. Unter ihnen 10 Mitglieder des bayerischen Kabinetts und über 100 Abgeordnete aus Europa, Bund und Land. Persönlichkeiten aus 16 verschie­denen Nationen hatten eine teils weite Reise angetreten, um diesem Höhepunkt des gesellschaftlichen Lebens zu Jahresbeginn in München beizuwohnen.

Umringt von zahlreichen Vertretern der Bürgerallianz Bayern, die für ihre 2,2 Millionen Mitglieder in bayerischen Traditionsvereinen auf der Bühne standen, sprach BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke von Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein – zentrale Werte des BJV wie der gesamten Bürgerallianz. Die hochkarätigen Gäste des Abends spiegelten die hohe Akzeptanz der Jagd in Politik und Gesellschaft wieder und auch deren Vernetzung in alle Bereiche.

Der Schirmherr der Veranstaltung, Alexander Dobrindt, habe leider wegen der Koalitions­verhand­lungen in Berlin nicht selbst zum Nockherberg kommen können. Man freue sich jedoch, dass die bayeri­sche Umweltministerin Ulrike Scharf gerne eingesprungen sei.

Ulrike Scharf, bayerische Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz:
„Wer Jägerstolz im Leib hat, der zögert bei dieser kurzfristigen Anfrage nicht lange.“

Freundliche Worte auch vom bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner:
(bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft u. Forsten)
„Beim Jahresempfang des Jagdverbandes wird ausnahmsweise die Staatsregierung nicht derbleckt, sondern gelobt.“

Gelobt für eine „konstruktiv-kritische Zusammenarbeit“, wie es BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke zuvor formuliert hatte. Differenzen zum Beispiel beim Schwarzwildabschuss gebe es schon, auch wenn die Jäger etwa vor dem Hintergrund einer drohenden Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest ihre Verantwortung sehr wohl ernst nähmen.

Dann eine zweite Premiere beim BJV-Jahresempfang - Kabarett aus dem Frankenland

„Waltraud & Mariechen“ alias Martin Rassau und Volker Heißmann:
„Wo hat denn der schon was zu trinken her? Wir warten alle schon Stunden lang, dass wir a Wein kriegen oder a Bier und der hat heimlich under seim Stuhl – Der hat das selber mitgebracht von daheim. Der kennt die Veranstaltung. Der weiß schon, dass das dauert!“

Nicht mehr lange, dann sind wieder alle Gäste am Zug:

Eric Beißwenger, Abgeordneter im Bayerischen Landtag
“Vor allem das Zusammenkommen nach den zahlreichen Reden, muss man sagen, das ist besonders wichtig. Ist ein Supertermin, um zu netzwerken auch mit allen Naturinteressierten, nicht nur mit Jägern, zusammenzukommen und sich auszutauschen.“
 
Günter Gabsteiger, Abgeordneter des Bayerischen Landtags a.D.:
„Der Neujahrsempfang ist eine Möglichkeit, wo man sich mit vielen Kollegen unterhalten kann, sich auch bestärken kann, dass wir eine gute Arbeit machen als Jäger.“
 
Bartholomäus Brieller, Vorstandsvorsitzender der Katholischen Jugendfürsorge München:
„Mir ist es auch wichtig, Flagge zu zeigen für unsere schöne Heimat und die Jagd in Bayern.“

Gerhard Eck, Staatssekretär im bayerischen Innenministerium:
„Das ist eine tolle Gesellschaft und es ist ein ganz ganz toller Empfang. Man trifft Gleichgesinnte, es wird über das Hobby gesprochen, es wird über die wichtige Aufgabe der Jagd gesprochen und vor allem wird letztendlich auch am Rande Politik gemacht. Ich finde, das ist eine ganz tolle Kommunikationsmöglichkeit.“
 
Die Einen wussten’s schon lange, manch anderer entdeckt’s erst jetzt.

Dominik von Glass, Außenreporter des BR-Satire-Magazins „Quer“:
„Diesmal hab ich mich zwar auch verspätet, aber immerhin angemeldet und ja, jetzt ist’s dann wirklich schön, gell.“

Und eine Gelegenheit, zu erkennen,

Prof. Dr. John McCarthy, Vanderbilt University, Nashville, Tennessee, USA:
„Wie weit verbreitet die Jagdkultur ist. Und da sind so viele verschiedene Organisationen und Interessengruppen, die zusammenkommen, und die sind einig. Vielleicht sind sie nicht einig über die Zukunft des Wolfs in Europa und in Deutschland, aber immerhin machen sie sich da gute Gedanken.“

Heinrich Aukenthaler, Geschäftsführer des Südtiroler Jagdverbandes
(zusammen mit Landesjägermeister Berthold Marx):

„Wir fühlen uns sehr geehrt, dass wir hierher kommen dürfen, und bewundern die Organisation, den Verband, das Leben in Bayern, das gefällt uns alles sehr gut.“

Roman Urbanec, Vize-Präsident des Tschechischen Jagdverbandes:
„Wir sind sehr gerne hier, weil das ist immer für uns ein schönes Fest und ein großes Muster oder Beispiel für die tschechische Republik.“
 
Der BJV-Jahresempfang – die ideale Plattform, über alle Grenzen hinweg miteinander zu reden.


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