Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

22.06.2015

„Kulturlandschaft braucht Schafe“

Der Bayerische Jagdverband (BJV) und seine Umweltschutz­organisation, die Wildland-Stiftung Bayern, sind Mitglied im Bündnis „Kulturland­schaft braucht Schafe“.


Ziel des Bündnisses, das vom Umweltministerium und den Landschaftspflege­verbänden ins Leben gerufen wurde, ist es, die Hüteschäferei zu erhalten und Zukunfts­perspektiven zu entwickeln. Denn Schäferei ist mehr als nur die Produktion von Wolle und Fleisch.

  • Hüteschäferei
  • Produziert hochwertig und regional
  • Erhält Artenvielfalt
  • Erhält touristisch attraktive Landschaften
  • Trägt zum Erhalt der genetischen Vielfalt bei
  • Gewährleistet Deichpflege zum Hochwasserschutz
  • Bewahrt historisches Kulturgut

Schafe sind die besten Landschaftspfleger, die für die Erhaltung und Pflege besonders wertvoller Lebensräumen wie in der Rhön oder im Altmühltal nicht wegzudenken sind. Hutungen, Wacholderheiden oder die Mehrzahl der Kalkmagerrasen sind erst durch die Jahrhunderte praktizierte Hüteschäferei entstanden. Letztere zählen mit über 500 Pflanzenarten zu den artenreichsten Pflanzengesellschaften des Grünlandes und sind zugleich Lebensraum für zahlreiche Tagfalter, Heuschrecken oder selten gewordene Orchideen. Entlang von Donau und Lech tragen Schafe durch ihren steten Tritt und Verbiss für ein dichtes Wurzelsystem und eine geschlossene Grasnarbe zur Deichpflege und zum Hochwasserschutz bei.

www.schafbeweidung.lpv.de

Strategie zur Förderung der Hüteschäferei in Bayern (PDF-Datei)



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