Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

08.09.2011

Die „Manfred Kurrle Naturschutzstiftung Allgäuer Hochalpen“ feierte fünfjähriges Bestehen

Am 28. Juni 2006 durch Manfred Kurrle gegründet, hat sich in den vergangenen fünf Jahren in der „Manfred Kurrle Naturschutzstiftung Allgäuer Hochalpen“ einiges getan.


Von anfänglich 193 Hektar eingebrachten Flächen rund um das Himmelschrofen-/Griesgundgebiet erfolgten in den nachfolgenden Jahren weitere Zustiftungen von Flächen, so dass die Stiftung aktuell 930 Hektar Wald- und Grünlandflächen in ihrem Besitz verzeichnet.

Somit ist die von Manfred Kurrle im Jahr 1998 von den Wittelsbachern im Rappenalptal erworbene „Prinzregentenjagd“ bis auf die im Stiftungsgebiet gelegenen Alphütten in die gemeinnützige Stiftung übergegangen. Nach dem Willen von Stiftungsgründer Manfred Kurrle sollen auch die Alpgebäude zu gegebener Zeit in den Besitz der Stiftung übereignet werden. Derzeit werden diese aufwendigen Sanierungskonzepten unterzogen, um den Bestand und die traditionelle Bewirtschaftung für nachkommende Generationen zu erhalten.
Die Stiftung hat im Rahmen ihrer Projektarbeit Verbindungen zum Gymnasium Oberstdorf geknüpft – Schule und Natur werden zusammengeführt.

Die Kooperation mit den Bergbahnen in Oberstdorf und dem Kleinwalsertal im Rahmen des „Klima-Euro“ geht bereits ins vierte Jahr. Die Stiftung freut sich über jeden Euro, der in die an den Tageskassen der Bergbahnen aufgestellten Spendenboxen fällt.

In Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Museum für Naturkunde Karlsruhe unter Leitung von Dr. Hubert Höfer konnte eine unter Fachkreisen viel beachtete Studie zur Biodiversität in der Kulturlandschaft am Beispiel Weidenutzung am Einödsberg zu Ende geführt werden.
Im Stiftungsrat fungiert neben Mitgliedern der Familie Kurrle, der amtierende Bürgermeister der Marktgemeinde Oberstdorf Laurent Mies sowie Prof. Dr. Jürgen Vocke, Vorsitzender des Stiftungsrats der Wildland Stiftung Bayern. Die Stiftung erhofft sich durch das Mitwirken beider Ratsmitglieder ein hohes Synergiepotential zum Vorteil der Projektarbeit.

Die Stiftung sieht ihre Aufgabe dabei im Wesentlichen in der Erhaltung und Pflege der Kulturlandschaft und der Schutzwaldzonen sowie des alpenländischen Brauchtums.

Jeder gespendete Euro wird in Projektarbeiten investiert, deren sich die Stiftung verpflichtet sieht. Weitere Informationen unter www.natur-schutz-stiftung.de

Spendenkonto der Stiftung: Sparkasse Allgäu – BLZ 733 500 00 – Konto-Nr. 5512



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