Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

26.10.2018

Tagung des Sonderarbeitskreises Afrikanischen Schweinepest in Maut am 25.10.2018

Der Böhmisch-Mährische Jagdverband stellt gemeinsam mit der tschechischen Veterinärbehörde erfolgreiche Schritte Maßnahmen zur Bekämpfung der afrikanischen Schweinepest vor.


Foto (v.l.n.r.): Manfred Pöschl, Mgr. Zdenka Pirglova, Ing. Jiri Chmel, MVDr. Jiri Kral, Ph.D., MVDr. Richard Bily, MVDr. Frantisek Kouba, Dr. Joachim Reddemann, Ing. Roman Urbanec,Ph.D., Dr. Claudia Gangl, Horst Hasenöhrl, Richard Hoffmann

Insgesamt wurden in den zurückliegenden 16 Monaten 217 Wildschweine mit einem ASP- Befund in Osttschechien an der Grenze zur Slowakei diagnostiziert. Die aggressive Seuche wurde durch menschliches Fehlverhalten eingetragen. Durch das tatkräftige Vorgehen der Jäger im Seuchenzentrum konnten sichtbare Erfolge erzielt werden. Das Seuchenzentrum ist derzeit frei von Schwarzwild. Am 15. April 2018 wurde der letzte Seuchenbefund an einem Kadaver festgestellt. Sollte kein weiterer Befund in den kommenden Wochen festgestellt werden, beabsichtigt die Tierseuchen-Behörde in Prag die Auflagen für Landwirtschaft und Jagd zurückzunehmen. Mit der staatlichen Unterstützung der Jäger konnten im zurückliegenden Jagdjahr in ganz Tschechien 225.000 Wildschwein erlegt werden.



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