Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

17.10.2018

Bei den Koalitionsverhandlungen unser heimisches Wild nicht vergessen!

Der BJV gratuliert allen Mandatsträgern zu ihrer Wahl in den Bayerischen Landtag. Es muss auch Aufgabe der neuen Koalition sein, für das Wild in Feld und Wald zu sorgen.


Der Bayerische Jagdverband (BJV) gratuliert allen Mandatsträgern zu ihrer Wahl in den Bayerischen Landtag. BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke: „Wir freuen uns, dass zahlreiche Jäger in unser Parlament gewählt wurden. Jetzt ist es wichtig, dass sie sich bei ihren Entscheidungen auch als Anwalt des Wildes verstehen und sich für unser heimisches Wild stark machen.“  Denn, so die Forderung des BJV, es ist auch eine Aufgabe der neuen Koalition, für das Wild in Feld und Wald Sorge zu tragen. Deshalb will der Bayerische Jagdverband schon im Vorfeld  der Koalitionsverhandlungen den Verhandlungs-partner seine Kernpositionen vorstellen.

Naturvielfalt erhalten

Der BJV fordert, dass wertvolle Strukturen und artgerechte Lebensräume für unsere Wildtiere in der Agrarlandschaft geschaffen werden. Präsident Vocke: „Grünbänder und Waldsäume müssen noch besser gefördert werden, um Anreize für die Landwirte zu schaffen. Nur so gelingt es gemeinsam, dass Rebhuhn, Feldhase und Fasan ein Teil bayerischer Heimat bleiben. 

Wald und Wild

Wald und Wild bilden eine ökologische Einheit und sind nicht voneinander zu trennen. Es kann nicht sein, dass ein Naturgut über ein anderes gestellt wird. Deshalb fordert der Bayerische Jagdverband den Grundsatz „Wald und Wild“. BJV-Präsident Vocke: „Wir brauchen eine Wildallianz, die den Respekt vor den Wildtieren sichert und verhindert, dass unser Wild zum Schädling herabgewürdigt wird.“

Wolfsmanagement nur mit den Jägerinnen und Jägern

Auch zum Thema Wolf positioniert sich der BJV klar, Prof. Dr. Jürgen Vocke: „Ein Management der Wölfe ist unabdingbar. Es ist notwendig, Populationsobergrenzen festzusetzen und entsprechende Entnahmemöglichkeiten zu schaffen.“ Die sollen, so der BJV, aber über den Verordnungsweg geregelt werden. Der BJV lehnt die Übernahme des Wolfes ins Jagdrecht ab. Prof. Vocke: „Wir fordern, dass Wolfsrisse auf die Abschusspläne angerechnet werden, dass eine Meldeprämie für Wolfsrisse eingeführt, und ein staatlicher Schadensersatz für vom Wolf verursachte Schäden an Wild und Wald zu Gunsten betroffener Revierpächter eingerichtet wird.“



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