Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

Waldkauz

In MEU ist der Waldkauz gemeinsam mit der Waldohreule die häufigste Eule. Er fehlt lediglich in baumarmen Gebieten. Waldkäuze benötigen als Brutareal reich strukturierte Landschaften, in denen sich Wälder und Baumgruppen mit offenen Flächen abwechseln. Er ist wie alle Käuze ein Höhlenbrüter, der neben Baumhöhlen auch in Mauerlöchern, Felshöhlen, aber auch auf Dachböden brütet. Scheunen, Dachböden, Kirchtürme und Ruinen sind ebenfalls gute Tagesverstecke.

Waldkäuze sind gewandte Flieger und Jäger und erbeuten neben Mäusen, ihrer Hauptbeute, auch Kleinvögel, nehmen gelegentlich auch Amphibien und Reptilien.

Kennzeichnend für diese dämmerungs- und nachtaktive Eulenart ist eine gedrungene Gestalt mit rundem Kopf und einer rindenähnlichen Gefiederfärbung. Von September bis November sowie im frühen Frühjahr ist der typische und wohlbekannte Reviergesang des Männchens weithin zu hören.


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