Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

Erfolgsmodell Schwarzwildgatter

Wie funktioniert ein Saugatter?

  • Zusammen mit einem Gattermeister und dem Hundeführer wird eine kontrollierte und tierschutz­gerechte Begegnung des einzelnen Hundes mit der wehrhaften Sau herbeigeführt und so das gewünschte Verhalten des Hundes eingeübt.
  • Der Hund lernt zu arbeiten, ohne sich selbst zu gefährden
  • Der Hund wird auf die Schwarzwildjagd vorbereitet. Es wird eine Stöberjagd auf Schwarzwild simuliert.
  • Die Arbeit im Gatter ist fürs Schwarzwild und für den Hund tierschutzgerecht. Neben dem so genannten Arbeits- oder Übungsgatter gibt es immer auch ein Ruhegatter. Feste Erholungsphasen für die Wildschweine sind aus tierschutz¬rechtlichen Gründen unerlässlich.

Arbeit unter kontrollierten Bedingungen:

  • Es werden nur Jagdhunde zugelassen, die auch zur Brauchbarkeitsprüfung zugelassen sind. In Bayern also nur Jagdhunde mit gültigen JGHV-Papieren
  • Meutehunde werden nicht zugelassen
  • Es ist immer nur ein Hund im Gatter
  • Zeigt ein Hund Selbstgefährdung an Sauen, wird die Arbeit sofort abgebrochen
  • Der Hundeführer muss im Besitz eines gültigen Jagdscheines sein
  • In Bayern sind Prüfungen im Gatter nicht zugelassen
  • Gatterbetreiber sind keine Prüfungsveranstalter
  • In der Gatterarbeit werden keine Leistungsvergleiche oder Wettbewerbe zwischen Hunden, Rassen, Hundeführern oder Vereinen und Gruppen zugelassen
  • Alle Arbeiten leitet der Gattermeister, er wahrt die Verhältnismäßigkeit zwischen Sauen und Hunden

Schwarzwildgatter in Bayern

... in Aufseß (Oberfranken)

Schwarzwildgewöhnungsgatter in Aufseß

In Aufseß im Landkreis Bayreuth befindet sich Bayerns erstes Schwarzwildübungsgatter. Betrieben wird es vom Jägerverein Bayreuth. Informationen zur Lage und zum Betrieb des Gatters finden Sie hier

Anmeldung:
Montag 8 bis 10 Uhr
Mittwoch von 8 bis 10:30 Uhr
und von 17:30 bis 21 Uhr

unter Tel.: 0175 / 88 95 22 8
E-Mail: wiunat@_t-online.de

» weitere Informationen im Web

... im Altmühltal (Oberbayern)

Schwarzwildgewöhnungsgatter Altmühltal

Kontrollierte und tierschutzgerechte Begegnungen

Neben dem bereits bestehenden BJV-­Schwarz­wild­­gewöhnungs­gatter in Oberfranken wurde nun ein zweites Ausbildungsgatter in der Nähe von Eichstätt, Oberbayern, eröffnet. Betrieben wird dieses Gatter von einem Verein. Federführend dafür sind Franz Loderer, der Erste Vorsitzende des Jagdschutz- und Jägervereins Eichstätt, Peter Smischek, Erster Vorsitzender des Jagschutz- und Jägervereins Ingolstadt und Klaus Neumayr, Erster Vorsitzender des Jagd­gebrauchs­hundevereins Donau-Altmühl-Ecke. Mit im Boot sind auch die Bayerischen Staatsforsten, die das Gelände zur Verfügung gestellt haben.

Das Schwarzwildgewöhnungsgatter Altmühltal ist seit Oktober 2016 geöffnet.

Anmeldung:
Telefonische Terminvereinbarung
unter Telefon 09147-1301
mit Gattermeister Anton Hausner.

» weitere Informationen im Web

Video-Tipp: Wo Hund und Wildschwein „Guten Tag“ sagen

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