Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

„Kids for Kitz“ in Schwaben

Zum wiederholten Male führten die Jägerinnen Paula Wölfle und Bärbel Mortzard gemeinsam mit der BBV-Kreisbäuerin Monika Mayer und Landfrauen die Aktion „Kids for Kitz“ in Schwaben durch. Die Schwerpunkte wurden besprochen und Monika Mayer rief mit einem Schreiben alle betroffenen Landwirte auf, die Scheuchen an den abgestellten Orten zu holen und am Tag zuvor auszubringen. Ein positiver Bericht folgte im „Allgäuer Bauernblatt“.

Bericht aus dem Allgäuer Bauernblatt (PDF-Datei)

„KIDS for KITZ - STOPPT DEN MÄHTOD”

Ingrid Stenger, Arbeitskreisleitung Unterfranken stellte beim Landesjägertag in Weiden den Flyer „KIDS for KITZ - STOPPT DEN MÄHTOD” vor.

Frau Doris Völker-Wamser, eine Tierschützerin, die jedes Jahr beobachten musste, wie vor ihrer Haustüre zahlreiche Kitze ausgemäht wurden, kam auf die Idee.

Sie informierte sich über die Möglichkeiten der Kitzrettung und es war ihr wichtig, die Kinder auf das Thema aufmerksam zu machen. So ist beabsichtigt, dass die Kinder in der Schule gemeinsam das Thema besprechen, im Kunstunterricht bunte Scheuchen basteln, die dann mit den Lehrern den Jägern übergeben werden, damit er sie kurz vor der Mahd ausbringen kann.

Nach dem Mähen werden sie wieder eingesammelt und die Kinder können die Scheuchen reparieren und nächstes Jahr in Form einer Patenschaft wieder zur Kitzrettung beitragen. Der Flyer ist kindgerecht gestaltet, vermittelt so nebenher den Kindern eine ganze Menge an Information über unser heimisches Rehwild und sensibilisiert für das Tierleid in der Wiese.

Der Landwirt muss geeignete Maßnahmen ergreifen, um den Mähtod der  Kitze zu verhindern. Dabei unterstützt ihn der Jäger mit dieser Aktion gemeinsam mit den Kindern.

Alle Teilnehmer am Arbeitskreis waren der Meinung, die Aktion „Kids for Kitz“ solle auf breiter Front bayernweit unterstützt und gefördert werden. Sie rückt das Tierleid als Thema ins Blickfeld und zeigt der Öffentlichkeit den Jäger als Fachmann für aktiven Tier- und Artenschutz.

Flyer „KIDS for KITZ - STOPPT DEN MÄHTOD” zum Download

Anfragen für den Flyer und Banner richten Sie bitte an Ingrid Stenger, stellvertretende Kreisgruppenvorsitzende Kreisgruppe Obernburg, Arbeits­kreisleitung Unterfranken, Tel: 0171/1244554, E-Mail: jaegerinnenforum-unterfranken@_jagd-bayern.de 

Jägerinnen und Landfrauen gemeinsam gegen den „Mähtod“

Zu einem Pressetermin hatten Paula Wölfle und Anita Kößler,  Jägerinnenforum Schwaben mit BBV Kreisbäuerin Oberallgäu Monika Mayer geladen. Paula Wölfle und Monika Mayer stellten die Aktion „Kids for Kitz“ der Presse vor. Die Scheuchen wurden zuvor in Krugzell von Kindern des örtlichen Kindergartens, der Schule und einer Ministrantengruppe gebastelt. Gemeinsam wurden die Schwerpunkte für die Aufstellung besprochen und Monika Mayer informierte alle betroffenen Landwirte, wo die Scheuchen zum Ausbringen bereit stehen. Fachliche Kurzbeiträge zur Problematik lieferten der jagdpolitische Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Eric Beißwenger, selbst Jäger und Landwirt, der 2. Vors. des Kreisjagdverbandes Kempten, Hannes Prestel, und Dr. Claudia Gangl, Biologin im Bayerischen Jagdverband. Frau Dr. Gangl wies besonders auf die Gefahr durch den Botulismus hin, eine lebensbedrohliche Vergiftung beim Nutzvieh, hervorgerufen durch das gefürchtete Botulinum-Toxin, welches vom Bakterium Clostridium botulinum in den im Gras, Silage oder im Heu befindlichen Kadavern unter Luftabschluss gebildet werden kann.

Monika Mayer betonte, dass es auch bei den Landwirten einer Imagepflege bedarf und deshalb die Aktion „Kids for Kitz“ eine großartige Möglichkeit bietet, die Problematik aus Sicht der Landwirtschaft darzustellen und diese durch das Aufstellen von Scheuchen ihren Beitrag leisten kann, den „Mähtod“ zu verhindern.

Im Nachgang zu der Aktion erfolgte eine äußerst positive Berichterstattung in den örtlichen Tagesblättern, dem Allgäuer Bauernblatt und dem Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt.

Bereits zuvor war Paula Wölfle bei einer Tagung der BBV-Ortsbäuerinnen eingeladen und konnte die Aktion vorstellen. Das Interesse weiterer aktiver Landfrauen konnte so geweckt werden, so dass sich diese ebenfalls an die örtlichen Schulen und Kindergärten wenden und für´s Mitmachen werben wollen.

Herzlichen Dank an Doris Wamser-Völker aus Unterfranken, die als Nicht-Jägerin die Aktion „Gemeinsam gegen den Mähtod“ ins Leben gerufen hat und so als Wegbereiterin für eine gelungene Zusammenarbeit von Öffentlichkeit, Jägern und Landwirten gilt.

23.05.2016

JF Schwaben und Dr. Claudia Gangl

Jägerinnenforum Oberpfalz - Rettenbach unterstützt Kids for Kitz

Alle Helfer, Jäger, Landwirte und Jagd-Inte­res­sierte auf dem Pillerhof in Rettenbach
Auf dem Pillerhof in Rettenbach machten sich alle Helfer begeistert ans Werk.
Kinder und Jugendliche beim Basteln von Wild­scheuchen in Brennberg.
Ob Halten und Schrauben - jeder hilft mit.
Anton Eschenwecker, selbst Mitglied beim BJV und Schieß­lehrer im Bezirksjagd­verband Regensburg freute sich über die Kitzretter.
Die Jäger zeigten sich in Form einer spendierten Brotzeit für die bei den fleißigen Bastlern erkenntlich.

Auf einem Bauernhof im oberpfälzischen Rettenbach (Landkreis Cham) setzte am Samstag, den 16.04.2016 die Förderlehrerin und Jägerin Maria Mandl gemeinsam mit dem örtlichen Obst- und Gartenbauverein das Projekt „Kids for Kitz“ in die Tat um.

Kinder, Jäger, Landwirte sowie interes­sierte Dorfbewohner waren zum Basteln von Wildscheuchen eingeladen. Die Jägerin, die durch die Verbands­zeitung auf die Aktion des Jägerinnenforums aufmerksam geworden war wurde, informierte in einer kurzen, aber eindrucksvollen  Powerpoint-Präsentation die Kleinen und Großen über Sinn und Zweck der Wildscheuchen und die Notwendigkeit der guten Zusammen­arbeit zwischen den Jägern und Landwirten im Hinblick auf die Mahd der Wiesen.

Anschließend machten sich Kinder und Jugendliche begeistert ans Werk. Sie bemalten mit bunten Farben liebevoll Holzlatten, befestigten daran Windräder, Streifen von Rettungsfolien, alte CDs und vieles mehr,  was scheppert und klimpert. Jäger und Landwirte sowie die hiesigen Jagdvorsteher halfen beim Zusammen­schrauben der Holzkreuze. Dabei tauschten sie sich unter anderem über die wildschonende Mähtechnik „von innen nach außen“ sowie bewährte Vergrämungs­techniken aus und standen gleichzeitig noch den Kindern Rede und Antwort.

Nach getaner Arbeit stärkten sich alle tatkräftigen Helfer mit frischen Leberkäs­semmeln und waren sich einig, dass solche Aktionen ein wichtiger Beitrag zum aktiven Tierschutz sind. Insgesamt übergaben die Kinder 18 Scheuchen in der Hoffnung mit ihrem Tun einigen Kitzen das Leben retten zu können.

Schon eine Woche zuvor organisierte Maria Mandl gemeinsam mit Gerhard Sauerer, Jäger und 2. Vorstand des Obst- und Gartenbau­vereins Brennberg, „Kids for Kitz“ in der Nachbargemeinde Brennberg. Auch hier wurde dem Nachwuchs die Kollision von erster Mahd der Wiesen und dem Setzen der Kitze näher gebracht.  Am Ende wurden insgesamt 14 Wild­scheuchen an die Brennberger Revierinhaber übergeben.

Ein besonderer Dank gilt Anton Eschenwecker, dessen bunte Holzkreuze in Brennberg zum Einsatz kommen werden und Karl Heider. Auch er wird im Rettenbacher Revier die Lebensretter für die Kitze aufstellen. Die beiden Jäger zeigten sich in Form einer spendierten Brotzeit für die bei den fleißigen Bastlern erkenntlich.

Obst- und Gartenbauervereinen liegen unsere Natur und Umwelt ebenso wie den Jägern besonders am Herzen. Hier findet man schnell Mitstreiter, wenn es um eine Aktion wie beispielsweise das Basteln von Kitzrettern geht. mrim

MuKuNa-Kids basteln für Kitze

Der junge Waldkindergarten MuKuNa in Gilching beteiligt sich an der Aktion "Kids for Kitz" und hilft so Rehkitzen die bevorstehenden Tage der ersten Wiesnmahd zu überleben.

Letzte Woche bastelten die Kinder mit ihrem Betreuer Patrick zwei prachtvolle bunte Rehscheuchen, die jetzt dem örtlichen Jäger übergeben wurden und bald in Absprache mit den Landwirten ihren Zweck als Kitz-Lebensretter erfüllen. Den Wald kennen die Kinder vom MuKuNa-Kindergarten in Gilching schon ganz gut, schließlich steht das "Na" für Natur und den Großteil ihrer Kinder­gartenzeit verbringen sie in einem idyllischen Waldstück am Steinberg.

Am Montag, 9. Mai erfuhren die zwölf kleinen MuKuNa-Wichtel zusammen mit ihrer Leiterin Heike Vogt und Praktikant Patrick zudem viel Neues und Interessantes über die natürlichen Bewohner dieses Waldes, vor allem über Dachse, Füchse und Rehe. Zusammen mit dem Teckel "Brezel" und der Kleiner Münsterländerin "Aika" führte ein Gilchinger Jäger die junge Kinder­gartengruppe durch den Mischwald am Steinberg bis zu den Feldern am Leitenweg. Auf einem waldnahen Ackerfeld, das vom Jäger gepachtet wurde und auf dem kürzlich noch der Vorjahresmais den Wildtieren eine winterliche Futterquelle bot, erklärte der Waidmann, wann und wo die gebastelten Rehscheuchen in den nächsten Tagen, pünktlich zur Wiesnmahd, die Rehgeißen warnen sollen und so deren Kitze vor dem tragischen Tod durch die Mähmaschinen bewahrt werden. Damit sich die Ricken aber nicht schon jetzt an den Anblick der Scheuchen gewöhnen, nahmen die Kinder diese nach der Probeaufstellung noch einmal mit zurück in den Kindergarten. Dort warten die Wildscheuchen jetzt auf ihren baldigen Einsatz.

Von diesem Ausflug bleiben vor allem den klei­neren MuKuNa-Kindern vermutlich die beiden braven und geduldigen Jagdhunde besser im Gedächtnis, als die vielen interessanten Themen zur Jagd und Natur, die der Jäger auf der kleinen Wanderung ansprach. Aber viel­leicht schon beim nächsten Reh, das sie am Wald­rand entdecken oder spätestens im Winter, wenn sie sich mit dem Jäger zur gemein­samen Spuren­suche im Schnee wieder treffen, werden sie sich daran erinnern, dass sie mit ihren Rehscheuchen der Natur ein bißerl geholfen haben.

Neben diesem unmittelbaren Zweck, den die Wildscheuchen am Mähtag erfüllen, bietet der Kontakt zwischen Jägern und Kindern auch die Chance, sowohl Wissenswertes über Wildtiere und Natur zu vermitteln, aber auch das Bewusstsein für den Naturschutz zu entwickeln. Denn wenn man wirklich nur schützt, was man kennt und schätzt, ist es um so wichtiger, dass schon die Kleinsten lernen, unsere Natur zu erleben und zu begreifen. Nur so kann hoffentlich künftig verhindert werden, dass z.B. die willkürlich gewählte MTB-Route quer durch die Kinderstuben der Waldbewohner führt, oder dass die Suche nach originellen Geocaching-Verstecken die Wildtiere aus ihrem Lebensraum vergrämt.

Nur ein Miteinander aller - der Naturgenießer, -nutzer und -schützer - kann helfen, dass die Kinder von heute ihren Kindern von morgen eine fast noch so schöne Natur zeigen können, wie wir sie seinerzeit als Kinder erleben durften.

„MuKuNa“ steht übrigens für Musik, Kunst und Natur und begann vor fünf Jahren als kleine Werkstatt für Familien und Kinder, die einen Raum für Träume, Phantasie und Forschergeist bietet. Ein Ort, an dem man etwas „selber machen“ kann – nach eigener Vorstellungskraft und mit künstlerischer und pädagogischer Unterstützung. Im Herbst 2015 eröffnete zur Kreativ-Werkstatt der MuKuNa-Waldkindergarten in Gilching und bietet derzeit etwa einem Dutzend Kindern zwischen drei bis sechs Jahren nicht nur pädagogische Betreuung, sondern auch den Freiraum, in freier Natur zu spielen und sich in der erholsamem Umgebung des Waldes auf einzigartige Weise körperlich, geistig und seelisch zu entwickeln und zu wachsen.

Jägerinnenforum Niederbayern - Kindergartenkinder sind „Kids for Kitz“

Die Kindergartenkinder mit Leiterin Corinna Mühlehner, im Traktor Landwirt Johannes Zimmermann mit Sohn Franz, Gabi Zwinger, Jägerin Monika Hannawald, Jäger Bernhard Weindl, Julia Kraml und Annemarie Krinner. Foto: Jenner
Die Kindergartenkinder mit Leiterin Corinna Mühlehner, im Traktor Landwirt Johannes Zimmermann mit Sohn Franz, Gabi Zwinger, Jägerin Monika Hannawald, Jäger Bernhard Weindl, Julia Kraml und Annemarie Krinner. Foto: Jenner
Schüler der Franz-Xaver-Eggersdorfer-Schule in Vilshofen mit selbst gebastelten Kitzrettern
Schüler der Franz-Xaver-Eggersdorfer-Schule in Vilshofen mit selbst gebastelten Kitzrettern

Mit Jäger Bernhard Weindl besuchte die Jägerinnenbeauftragte Monika Hannawald den Kindergarten St. Josef in Mietraching bei Deggendorf. Auf einer Wiese wurden dort vor der Mahd „Tierscheuchen“ installiert. In der Franz-Xaver-Eggersdorfer-Schule in Vilshofen wurde der Kitzretter an Förster Christoph Rauscher übergeben. Insgesamt wurden 10 Kitzretter gebastelt. Mitgeholfen hier hat der Jäger Herbert Hüttinger und seine Frau, die an dieser Schule unterrichtet.

In der Deggendorfer Zeitung (PNP) erschien dazu der Artikel » Kindergartenkinder sind „Kids for Kitz“ .

 

Jägerinnenforum Oberpfalz - Aktion „Kids for Kitz“ Oberpfalz

Maria Näßl (1. v.l.) Fachoberlehrerin Angelika Schwarz (2. v. links) und Förderlehrerin Andrea Niedermeier (rechts) bedankten sich bei den Mädchen und Jungen der Arbeitsgemeinschaft für die „Rehscheuchen“.
Maria Näßl (1. v.l.) Fachoberlehrerin Angelika Schwarz (2. v. links) und Förderlehrerin Andrea Niedermeier (rechts) bedankten sich bei den Mädchen und Jungen der Arbeitsgemeinschaft für die „Rehscheuchen“.

Maria Näßl, Arbeitskreisleiterin der Ober­pfalz hatte das Projekt des Jägerinnen­forums aufgegriffen und stieß bei Fach­ober­lehrerin Angelika Schwarz und der Arbeits­gemein­schaft „Schulgarten“ in Nabburg hiermit auf offene Ohren. In den vergangenen Wochen fertigten die Mädchen und Jungen vier prächtige Scheuchen, die sie jetzt stolz präsen­tierten.

Jäger Rudolf Reil jedenfalls lud die Kunst­werke gleich auf und brachte sie zum Einsatz an die „Front“, die Wiese, die zum Abmähen anstand. Die Akteure waren eifrig bei der Sache und hoffen natürlich, dass sie nun mit ihrer Arbeit einige Rehkitze retten können.

Auf Anregung von Maria Näßl führte das Ehepaar Sonja und Herbert Fiebak (Hunde­obmann der Kreisgruppe Nabburg) die Aktion „Kids for Kitz in Schnaittenbach durch. Das Projekt bildete einen Baustein im Jahresprogramm „Natur pur“ der Kinder­tagesstätte. Unter fachkundiger Anleitung und mit viel Spaß bauten die Kinder eine ganze Reihe dieser Scheuchen, die ebenfalls am Tag vor der Mahd ausgebracht wurden.

Nabburg, den 15.06.2015
M. Näßl

Jägerinnenforum Schwaben - Aktion „Kids for Kitz!“ – stoppt den Mähtod!

Jetzt rücken die Mähmaschinen aus und gleichzeitig setzen die Rehgeißen ihre 1-2 Kitze meist ins hohe Gras. Die Rehgeiß bleibt nicht bei dem frisch geborenen Kitz, sondern verlässt es wieder, um Feinde nicht auf das Versteck aufmerksam zu machen. Leider flüchten die Kitze bei Gefahr nicht, sondern drücken sich ganz dicht auf den Boden und warten bis der Feind abgezogen ist. Dieses Drückverhalten wird ihnen aber durch die Mähmaschinen zum Verhängnis und jedes Jahr fallen etliche Kitze dem Mähtod zum Opfer. Das Bayeri­sche Jäger­innenforum hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Kindern und Jugendlichen bunte Scheuchen zur Rettung der Kitze zu basteln. Sie werden am Tag vor der Mahd vom Landwirt oder den Jägern/innen angebracht. Die Rehmutter sieht in den flatternden Scheuchen eine drohende Gefahr, und wird schnellstens ihre Kitze aus der Wiese abholen, um ein anderes Versteck für sie zu suchen.

Anne Kern, Ansprechpartnerin für das Baye­rische Jägerinnenforum der Kreis­gruppe Augsburg, organisierte mit Rektorin Frau Sabine Weiß der Volksschule Rehling einen Aktionstag, um diese bunten Scheuchen zu basteln. Die Hegegemeinschaft Aindling unterstützte diese Aktion. Die Einführung und Vorstellung der Aktion übernahm Klaus Müller, Berufsjäger im Revier Hubert Stärker. Die 26 Kinder der 3. Klasse und anschließend die 17 Kinder der 4. Klasse machten sich mit großem Eifer und viel Begeisterung an die Arbeit. Die Holzkreuze, vorgefertigt von Willi Wackerl wurden von den Kindern mit Müllsäcken überzogen. Anne Kern war gut vorbereitet und hatte Windräder, Signalbänder, Klebematerialen, Silberpapier und vieles mehr mitgebracht. Sehr fantasievoll wurden die Scheuchen in kleinen Gruppen mit Anne Kern und der Hilfe von den Jägerinnen Inge Eigner-Künzler und Paula Wölfle gestaltet.

Zum Schluss freuten sich alle, einen Beitrag zur Rettung der hilflosen Kitze geleistet zu haben. Ebenfalls bedankte sich Rektorin Frau Sabine Weiß für die aufschlussreiche Aktion, die den Kindern wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird. Das Ziel dieser Veranstaltung war es, den Kindern den Umgang mit Wildtieren und den Ablauf in der Natur näher zu bringen. Die „Kitzvergrämungs­scheuchen“ werden nun den Jägern und Landwirten der Hegegemeinschaft Aindling zu Verfügung gestellt, die für mehrere Jahre zum Einsatz kommen sollen.

Rehling, den 18.05.2015
P. Wölfle


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