Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

4. Rehparty der Jägerschaft Regen-Zwiesel in Dalken

Vorsitzender K.-H. Schupp und Jägerinnenobfrau Ch. Schiller konnten zahlreiche Jagdgenossinnen und Jagdgenossen, die Jagdvorsteher, sowie Jägerinnen und Jäger, die Repräsentantin des bayrischen Jägerinnenforums Renate Weber, unsere Jagdhornbläser, sowie viele Freunde des jagdlichen Waidwerks und vor allem viele Genußliebhaber begrüßen.

Ein kleines Fest der Sinne, so kann man es formulieren. Umgeben von Feld und Flur, mitten im Wald ohne den ganzen Alltagsstress, in herrlicher ruhiger Lage in der Most- und Bierhütt`n in Dalken erhielten wir eine kleine Auszeit mit grandiosem Wetter im Naturgarten von Erna und Hermann, herrlicher Musik durch Hermann und Ernst und ein Feuerwerk der Wildkochkunst in Form eines wilden Reh-Büffets von Erna für Augen und Gaumen.

Denn zu den Zeiten, da der Jäger noch Jäger und Sammler war, war die Jagd überlebenswichtig.

Heutzutage aber schätzen Verbraucherinnen und Verbraucher das Wild vor allem wegen seines Aromas und seiner vielseitigen Zubereitungsmöglichkeiten und der gesunden biologischen fettarmen Ernährung. Dies durften wir an dem vielfältigen Reh-Büffet erfahren mit Chilli, Lasagne, Braten, Krautwickerl, Schnitzel und vielem mehr.

In geselliger und entspannter Atmosphäre ließ man den lauen Sommerabend mit Tanz und guten Gesprächen ausklingen.

Sollten auch Sie den Genuss wünschen, kontaktieren sie Ihren Jäger oder den Wildmetzger!

Familientag im Waldort Gut Kinsegg

Beim „Familientag im Jagdrevier“ der Kreisgruppe Füssen im „Waldort“ Gut Kinsegg wurde vieles rund um die Jagd und Wildtiere geboten. Die Jäger/innen und Naturpädagogen bereiteten acht spannende Stationen für Eltern und Kinder vor.

Beispielsweise: Bogenschießen, Jagdhorn basteln, Malwettbewerb, Hundevorführung, Falkner, Märchenlesung und Stockbrot am Lagerfeuer. Das Jägerinnenforum Schwaben begleitete das Suchspiel „Welche Tiere siehst du?“. Mit Ferngläsern ausgerüstet machten sich die Kinder im Wald auf die Suche nach den versteckten Tieren. Eines der vorgegebenen Tiere war nicht zu finden, so war für einige Vorälpler schon klar, dass es nicht der Birkhahn war, der fehlte, sondern der ihnen bekannte Spielhahn. Bei den Vorschulkindern waren die Eltern gefordert, um Lesehilfestellung zu geben. Für die richtige Lösung durften sich alle Kinder wie immer eine Feder aussuchen, was für einige schon eine schwierige Entscheidung war. In ruhiger und entspannter Atmosphäre genossen alle Besucher einen erholsamen und spannenden Familientag

Dietmannsried, 30.08.2017

Wölfle/Kößler

Arbeitskreis Niederbayern: Renate Weber, Vorsitzende Jägerinnenforum Bayern

Zu Besuch im Kräutergarten der Natur

Im Rahmen des Ferienprogramms lernten die Kinder viel Wissenswertes über die Verwendung und Wirkung von Kräutern, aus der Natur, oder aus dem Küchengarten.

Die Vielfalt der Wildkräuter bestimmte in früherer Zeit idealerweise den Speiseplan von Hase, Rebhuhn, Reh oder Kaninchen. Dadurch nahmen die Wildtiere auch viele gesunde Wirkstoffe auf und linderten so ihre natürlich auftretenden Wildkrankheiten. Beim Menschen ist es nicht viel anders. In früherer Zeit, ohne Krankenversicherung und mit wenig Geld ausgestattet, wusste die Landbevölkerung um die heilende Wirkung von Kamillenblüten, Lindenblüten, Malven, Pfefferminze, Spitzwegerich etc. Die Kinder hatten bei dem Besuch im Kräutergarten und auf der Wiese Gelegenheit, die Kräuter mit Namen kennenzulernen, sie zu sammeln, zu riechen und zu schmecken und danach gemeinsam zu verarbeiten.

Gundermann und Giersch, Zitronenmelisse und Pfefferminzkraut wurden zur leckeren Limonade und zu Gierschsemmeln verarbeitet. Rotklee und Schafgarbe gaben zusätzlich dem Kräuter-Ei-Aufstrich die nötige Würze. So wird Umwelterziehung und ein bewusstes Hinsehen gefördert. Mit viel Freude und jeder Menge Spaß waren die Ferienkinder dabei und anschließend wurde alles gemeinsam verspeist.

Jägerinnenforum Mittelfranken und Schwaben - Jagd- und Fischereimesse Ellingen

Während der Internationalen Jagd- und Fischereimesse in Ellingen, vom 13. bis 15. Oktober 2017, präsentiert sich das Jägerinnenforum Schwaben mit dem Thema „Schwimm- und Tauchenten“. In Zusammenarbeit mit der Jägervereinigung Weißenburg und dem Jägerinnenforum Mittelfranken stehen wir Ihnen gerne Rede und Antwort. In Mittelfranken finden Sie auch die Vogelinsel am Altmühlsee, ein Schutzgebiet für Wasservögel. Mit dem Brombach-, dem Altmühl-, dem Igelsbach- und dem Rothsee verfügt der Regierungsbezirk über eine sehr große Seenlandschaft. Einige der dort vorkommenden Enten können Sie bestimmt am Stand entdecken und auch mehr über Erkennungsmerkmale, sowie über Jagd- und Schonzeiten erfahren.

An unserem Infostand, BJV-Jägertreff Halle 3 b, stellen wir BJV-Aktionen vor, freuen uns über Ihren Besuch und bieten interessierten Jägerinnen an, sie in den Verteiler mit aufzunehmen, um weitere Informationen zu bekommen. Zusätzlich können Sie sich über die „Geschichte der Frauen in der Jagd“ informieren. Auf neun Tafeln zeigen wir die Entwicklung von der Steinzeit bis in die heutigen Tage auf. 

Pressetext Jagd- und Fischereimesse Ellingen im PDF-Format

Ansprechpartnerinnen am Stand:

Jägerinnen und Jäger aus Mittelfranken und Schwaben

Verantwortlich: Paula Wölfle, Jägerinnenforum Schwaben, Laubener Straße 23, 87463 Dietmannsried, Jaegerinnenforum-schwaben@_jagd-bayern.de und Hannelore Weißmann, Jägerinnnenforum Mittelfranken (in Vertretung für Ingrid Kallenberg) Mitglied im Landes- und Kulturausschuss des BJV, BJV-Bläserteam Organisation, Kreuzhofstraße 5, 91725 Ehingen-Hesselberg, team-jagdhornblaeser@_jagd-bayern.de

Aktuelles Jägerinnenforum Mittelfranken

Am Freitag, den 6. Oktober 2017 findet von 13.30 bis 17.00 Uhr ein Übungsschießen für Jägerinnen statt. Teilnehmen können auch Frauen, die in der Jägerausbildung bei einem mittelfränkischen Verein sind. Bitte Jagdschein bzw. Bestätigung des ausbildenden Vereins vorlegen. Vorgesehen sind Flintenanschießen und jagdliches Schießen auf Tontauben sowie Übungsschießen auf den laufenden Keiler mit kleinem Kaliber plus Dämpfer und anschließend auf Wunsch mit eigener Waffe bzw. hochwildtauglichem Kaliber incl. Einweisung auf die neue Frischlingsscheibe.
Der 100-Meter Stand ist ebenfalls geöffnet. Der Schießstand des JSSV in Herrieden-Wieseth ist an diesem Tag ausschließlich für Frauen reserviert.
Auskunft und Anmeldung: Hannelore Weißmann, Tel. 09835/96888, E-Mail: HanneloreWeissmann@_web.de  
Meldeschluss: 26. September 2017

Einladung im PDF-Format

Ein Vogel wollte Hochzeit machen - Vogelschutz im Revier Vierschau

Von links nach rechts: Alexander Dietel, Ina Hager-Dietel, Martin Gemeinhardt und Wolfgang Langner, auf der Hebebühne Julian und Markus Klier

Jäger sind nicht nur für Rehe, Hasen und Wildschweine zuständig, sondern fühlen sich auch für alle anderen Tiere im Revier – auch für Singvögel – verantwortlich.

So waren viele Nistkästen in den Vierschauer Fluren in die Jahre gekommen und marode. Das nahmen das Jagdpächterehepaar Alexander Dietel und Ina Hager-Dietel mit den Jägern Martin Gemeinhardt, Markus Klier und Wolfgang Langner zum Anlass,  40 Nistkästen im Jagdrevier aufzuhängen und so dieser „Wohnungsnot“ entgegenzutreten. Zuerst ging es mit einer Leiter und später mit dem Traktor incl. Hebebühne von Wolfgang Langner ans Werk.

Das Anbringen von Nistkästen ist eine sehr einfache und gleichzeitig effektive Möglichkeit, einen Beitrag für den heimischen Artenschutz zu leisten und gleichzeitig die Schönheit und Schutzwürdigkeit unserer Natur sichtbar und erlebbar zu machen. 

Außerdem nehmen nicht nur Singvögel diese künstlichen Bruthöhlen gerne an, auch Fledermaus, Siebenschläfer und Haselmaus fühlen sich nach der Aufzucht in den verlassenen „Häusern“ wohl.

Wussten Sie, dass Jäger jedes Jahr im Durchschnitt rund 270.000 Nistkästen aufhängen und betreuen? Wenn man davon ausgeht, dass pro Kasten drei Küken schlüpfen, wachsen darin jährlich 800.000 Jungvögel heran.

Naturtag der BJV-Kreisgruppe Fürstenfeldbruck war Riesenerfolg

Unter dem Motto "Jäger helfen - Natur begreifen" haben Familie Wieland und die Kreisgruppe Fürstenfeldbruck des BJV am Samstag, 08 Juli 2017, einen informativen Benefiztag auf Gut Weyhern unter der Schirmherrschaft von Reinhold Bocklet, MdL und Vizepräsident des bayerischen Landtages, veranstaltet.Die Veranstaltung erfolgte unter maßgeblicher Beteiligung von Martina Wieland, Hundeobfrau, Nachsuchenführerin und Frauenbeauftragte der Kreisgruppe Fürstenfeldbruck.

Damit haben selbst die Veranstalter nicht gerechnet. "Gut 700 Interessierte, darunter viele Familien mit Kindern und über 10.000,- € für das ambulante Kinderhospiz München, das ist wirklich unglaublich", so Martina und Andre Wieland. Die Brucker Jäger hatten sich auch ins Zeug gelegt: Falknervorführung, Polizeihundeschau, Jagdhundepräsentation, dazu Blaskapelle und Jagdhornbläser der Kreisgruppe waren nur Teile des Gesamtprogramms.

Wild-Work-Shop der BJV-Kreisgruppe Deggendorf beim Wild-Berghof Buchet

Die Deggendorfer Jägerschaft veranstaltete am Samstag, den 08.04.2017 erstmals einen Wild-Work-Shop. Monika Hannawald, stellvertretende Geschäftsführerin der Kreisgruppe Deggendorf, bot den Kochkurs diesmal unter dem Motto "Zerlegen - Kochen - Essen" an. 14 Jäger und Kochbegeisterte nahmen an dem Wild-Work-Shop teil, anwesend waren auch Monika Hannawald als Organisatorin und stellvertretende Geschäftsführerin, sowie Franz Haböck der Geschäftsführer der Kreisgruppe.

Das Zerwirken (Zerlegen) eines Hirschen zeigte der Metzger Ludwig Gihl, in Keule (Grillgut, Kurzbratenstücke, Steaks, Rouladen, Geschnetzeltes) Hirschrücken (Kotletts, Karres, Braten, Steaks, Medaillons) Filet, Blatt (Braten, Gulasch, Geschnetzeltes, Hack), Hals (Braten, Gulasch) und Bauch (Hack, Eintopf, Suppe, Bratenfond, Rollbraten). Über diese Vielfalt der Möglichkeiten waren alle erstaunt. Beim anschließenden gemeinsamen Kochen mit Thomas und Sigrid Gstettenbauer bekamen die Teilnehmer Tipps und Tricks zum Verarbeiten des hochwertigen Wildfleisches, aber auch die Verarbeitung der Innereien als hochwertiges Lebensmittel wurde gezeigt.

Im Anschluss wurden die Leberknödel (in der Leberknödelsuppe) aus Hirschleber und Hirschherz, sowie die Hirschpflanzerl mit Kartoffelgratin und gemischtem Salat in gemütlicher und geselliger Runde verspeist.

Alle waren sich einig, auch beim Wildbret gibt es eine Moderne Küche um dieses edle Lebensmittel zu verarbeiten.

Weitere Veranstaltungen der BJV Kreisgruppe Deggendorf finden Sie auf unserer Homepage www.bjv-deggendorf.de

Monika Hannawald

BJV Kreisgruppe Deggendorf

4. Tiroler Jägerinnenschießen in Innsbruck

In gewohnter Manier meisterten heuer wieder 56 Jägerinnen, darunter auch Jägerinnen aus Bayern, die anspruchsvollen Wildscheiben. Es wurde auf die Gams sitzend aufgelegt am Rucksack und den Steinbock stehend aufgelegt am Felsen mit überzeugten Ergebnissen der Spitzenklasse geschossen. Dicht gefolgt auf den 2. Platz konnte sich Annemarie Kern aus Augsburg mit gleicher Punktzahl, jedoch schlechterer Deckserie den 3. Platz sichern.

Auch die Tiefschussscheibe war schwierig, doch mit Konzentration, Können und der Freude am Schiessen wurden sensationelle Ergebnisse gezeigt. Hier stand Annemarie Kern mit einem 2,5 Teiler am 1. Platz. Beim ER&SIE Zusatzwettbewerb konnten die Herren ihre Damen unterstützen und gemeinsam die Jagd nach Ringen aufnehmen.

Die Klänge des Stubaier Jagdhornklangs untermalten die Siegerehrung musikalisch und der reich gedeckte Gabentisch wurde an die Jägerinnen verlost, somit musste keine Jägerin mit leeren Händen nachhause fahren.

Vielen Dank an Monika Hadj und Beatrix Weißbriacher für die Einladung an die bayerischen Jägerinnen.

10. Jägerball der BJV-Kreisgruppe Deggendorf im Donaucenter Schubert

Am 11. Februar 2017 tanzten über 500 Waidleute und Nichtjäger beim traditionellen Jägerball bis weit in den Morgen hinein. Eingeladen hatte die BJV Kreisgruppe Deggendorf. Der Jägerball der Deggendorfer entwickelt sich zu einem der beliebtesten Tanzveranstaltung im Landkreis und fand zum zehnten Mal im Donaucenter Schubert in Osterhofen statt.

Ein Highlight des Abends war wieder der Auftritt der "Showfunken" aus Taufkirchen/Vils. Der Weltmeister, der 9-fache Europameister, der 9-fache Deutsche Meister und 16-fache Bayrische Meister im Showtanz mit Hebefiguren gehört seit vielen Jahren zum festen Programmpunkt des Jägerballs.

Auch die große Wildtombola mit 450 Preisen ist vom Jägerball nicht mehr wegzudenken. Der Hauptpreis war wieder eine Wildsau, die vom Gräflichen Haus aus Moos gestiftet wurde. Gewinnerin war Monika Weiß aus Schöllnach. Der Zweite Preis, "Donau in Flammen", ging an Elisabeth Tauscher aus Aholming und der dritte Preis, ein Tanzkurs der Tanzschule Loring - Deggendorf, ging an Günter Lernbecher aus Deggendorf. Den Sonderpreis, eine Motivtorte, nahm Birgit Weber aus Metten mit nach Hause.

Herzlichen Dank an alle Sponsoren und Helfer, die zum sehr guten Gelingen der Veranstaltung beitrugen.

Monika Hannawald

„Bayerische Felle first” heißt die Devise

Pelzmodenschau des Bayeri­schen Jägerinnen­forums mit Firma Glock-Augsburg auf der Messe Augsburg: „Jagen und Fischen”

Weiblich, warm und wild, so präsentierten die Jägerinnen die luftigen und wunder­schönen Modelle der Firma Pelz und Design, Glock, Augsburg.
Jagd ist vorrangig die Nutzung natürlicher heimischer Ressourcen und so freuten sich die Models, den Messe­besuchern heimische Pelze in Ihrer ganzen Vielfalt und tollen Verarbeitung zeigen zu können. Über 104.000 Füchse, ca. 1.700 Baum­marder und 11.800 Steinmarder zeugen nicht nur von jagd­lichem Erfolg im letzten Jagdjahr und vielen Stunden bei Eiseskälte auf dem Ansitz sondern es wäre wünschens­wert, wenn möglichst viele Felle in unserer Heimat verarbeitet und getragen würden.
„Weprefur” ist eine Initiative von Kürschnern, die ökologisch saubere, heimische Felle aus der Jagd in deutschen Meisterbetrieben verarbeiten. Dieses „Bevorzugen” unterstützen die Jägerinnen und Jäger aus Bayern voll und ganz. Wir brauchen keine Kunstfelle am Anorak oder Parker aus China.

„Bayerische Felle first” heißt die Devise.
Ob Fuchs in allen Varianten und Farben, ob Waschbär oder Marderfelle, ob Muff oder Stirnband, die Pelzmoden­schau fand viel Anklang und so mancher Zuseher hat eine Anregung bekommen, wie er seine geschossenen oder geerbten Felle verwerten kann.

Streiflichter vom 6. Herbstforum in Bad Steben


1. Reihe von links nach rechts: Landrat Dr. Oliver Bär; Dr. Walter Joswig vom Bayerischen Landesamt für Umwelt Hof; Renate Weber; Ina Hager- Dietel, Leitung Oberfranken; Prof.Dr. Jürgen Vocke; Hubert Witt, 1. Vorsitzender der Bayerischen Berufs­jäger; 2. Reihe von links nach rechts: Prof. Dr. Hartmut Wunderatsch, Regierungsbezirks­vorsitzender Oberfranken; Dr. Uwe Barge, Nds. Landes­forsten- Forstamt Göhrde; Andreas Ruepp, BJV-Präsidiums­mitglied

Übergabe einer Spende über 2.500 Euro an den ärztlichen Direktor der Sana-Klinik Hof, Dr. Rolf Ponader durch das Organisations­team: Renate Weber, Klothilde Koller und Ina Hager-Dietel





Ein Wolf auf einer provisorischen Brücke.
Der Wolf hat keine Scheu und lernt schnell.

Bilder vom Oktoberfestauftritt

Die Natur deckt uns den Tisch mit blumig-würzig-wilden Sommerkräutern

Die von der Deggendorfer Kreisgruppe der Jägerschaft angebotene Wildkräuterwanderung war ein voller Erfolg. Monika Hannawald, Jägerinnenbeauftragte der Kreisgruppe, bot die Wanderung unter fachkundiger Leitung der ausgebildeten Kräuterpädagogin Angela Eiblmeier aus Oberholzhäuser bei Osterhofen an. Bei der 1,5 stündigen Wanderung über Wiesen, Wald und Flur erfuhren die Teilnehmer viel Bekanntes über Brennessel, Giersch und Co. Aber auch über viel Neues erzählte Angela Eiblmeier. Über die vielseitige Verwendung der Wildkräuter in Küche und Hausapotheke wurden die Zuhörer informiert.

Im Anschluss an den Naturkundeunterricht wurden unsere gesammelten Wildkräuter erst einmal verarbeitet.

Kräuter-Pizzawaffeln, Blütenkräuter-Käsebällchen, Wildgemüse in Blätterteiggebäck, Gefüllter Käse, Brennessel-Mäuschen, Bierschuberl mit Wildkräutern, Gundermannquarkcreme süß,Giersch-Creme Häppchen, Grüner Smoothie "Wilder Kerl" und Kräuter-Rahm wurden von den Teilnehmern zubereitet und als sommerliches Wildkräuterbuffet präsentiert. Anschließend wurden die Köstlichkeiten, aus dem großen Garten der Natur gemeinsam in gemütlicher Runde verspeist.

Die Rezepte der einzelnen Gerichte finden Sie auf der Homepage www.bjv-deggendorf.de

Rezepte zum Download (PDF-Datei)

"Weber Grillseminar" Grillen mit Wild auf dem Alpakahof Schreiber in Sicking

Auf Initiative von Jägerinnenbeauftragte Monika Hannawald veranstaltete die Kreis­gruppe Deggendorf in Zusammenarbeit mit PROFI Markmiller am 07. Juli ein "Weber Grillseminar" Grillen mit Wild für Jäger und Nichtjäger.

So trafen sich 26 begeisterte Hobby Griller bei bestem Hochsommerwetter auf dem Alpaka­hof Schreiber in Sicking um sich davon überzeugen zu lassen, dass Wild nicht nur im Winter mit Knödel und Blau­kraut serviert werden kann, sondern auch im Hochsommer als Grillfleisch verarbeitet werden kann.

Gegrillt wurde Wildschwein, Reh und Hirsch aus heimischer Jagd. Gesponsort wurde das Wildfleisch, sowie Wildschinken von Mitglie­dern der Kreisgruppe Deggendorf, sowie vom Wild-Berghof Buchet der Familie Gstettenbauer.

Auch alle anderen Lebensmittel wurden aus­schließlich in Bio Qualität geliefert und wurden uns vom EDEKA Markt Oswald aus Deggendorf zur Verfügung gestellt. Deshalb konnte der Grillabend auch unter dem Motto "mehr Bio geht nicht" präsentiert werden.

WEBER Grillmeister Dirk Ormanschick grillte mit den Kursteilnehmern angewärmten Wild­schinken mit Baguette, Flammkuchen mit Wild Hackfleischfüllung, Wildkräuter­salat mit Wildpflanzerl, Variationen von Wild­steaks, mediterranes Grillgemüse und als Abschluss gegrillte Ananas mit Ingwer-Jog­hurt. Die Seminarteilnehmer durften und mussten hier natürlich mit Hand anlegen.

Auch die Repräsentantin des Bayerischen Jägerinnenforums Renate Weber folgte unserer Einladung und ließ sich von unse­rem Grill Event begeistern.

Umrahmt wurde die Veranstaltung von den Ulrichsberger Jagdhornbläsern, die mit Ihren Klängen nicht nur für Unterhaltung sorgten, sondern nach getaner Grillarbeit mit dem Signal "Zum Essen" zu Tisch baten.

Am Ende dieses gelungenen Grillevents war wohl auch der letzte Kritiker davon über­­zeugt, dass Wild ein hervorragendes Lebensmittel ist und das sehr gut im Som­mer zum Grillen verwendet werden kann.

Die Rezepte finden Sie auf unserer Home­page der Kreisgruppe Deggendorf www.bjv-deggendorf.de

Monika Hannawald
Jägerinnenbauftragte, Kreisgruppe Deggendorf

Engagierte Jägerin Lore Kaiser feierte Ihren 70. Geburtstag

Klothilde Koller, Renate Weber und Christine Schiller vom Jägerinnenforum Bayern gelang die perfekte Überraschung zum Geburtstag von Lore Kaiser.

Die 1. Vorsitzende der Kreisgruppe Sulzbach- Rosenberg und langjährige Pächterin verdient als engagierte, zupackende Jägerin unsere Hochachtung und das Forum freute sich mit Ihr über nette Stunden anlässlich Ihres 70. Geburtstages. Der Kuchen mit Hochstand und Jäger versüßte den Abend und so manches Jagderlebnis machte die Runde. Lore hat seit 1974 den Jagdschein und hat sich durch Ihre kompetente Art und Ihr großes ehrenamtliches Engagement um Jagd und Natur in vorbildlicher Weise verdient gemacht.

Vielen Dank, Liebe Lore, bleib wie Du bist, so tatkräftig und gesund, das wünschen Dir Deine Jagdkolleginnen vom Jägerinnenforum Bayern.

Waldjugendspiele im Landkreis Deggendorf

Geht es nach den Schülerinnen und Schülern der dritten Jahrgangsstufe, dann fällt das Urteil einhellig aus: Die Waldjugendspiele sind Spitze. Aber auch die Erwachsenen sind begeistert und für die Jägerschaft bietet die Veranstaltung eine Chance, Vorurteilen entgegenzutreten.

» Das Beste am ganzen Schuljahr!

Ein lesens- und sehenswerter Beitrag mit Video in jagderleben.de von den diesjährigen Waldjugend­spielen im Landkreis Deggendorf. Betreuung am Jägerinnenstand, Kreisgruppe Deggendorf, Jägerinnen­beauftragte Monika Hannawald, mit dabei  u.a. Bernd Sibler, MdL.

Teilnehmer und Akteure der diesjährigen Waldjugendspiele © JMB
Teilnehmer und Akteure der diesjährigen Waldjugendspiele © JMB
Betreuung am Jägerinnenstand, Kreisgruppe Deggendorf, Monika Hannawald © JMB
Betreuung am Jägerinnenstand, Kreisgruppe Deggendorf, Monika Hannawald © JMB

6. Internationaler Jägerinnen-Alpin-Biathlon in Kitzbühel

Dass Jägerinnen nicht nur mit dem Gewehr umzugehen wissen, sondern auch auf Skiern eine gute Figur machen, bewiesen sie einmal mehr beim traditionellen Jägerinnen-Alpin-Biathlon in Kitzbühel. Bei Kaiserwetter lieferten über 70 Teilnehmerinnen aus drei Nationen, darunter 10 Jägerinnen aus Bayern einen harten Wettkampf in Jägerkleidung auf Ski und am Schießstand. Eine vom Kitzbüheler Skiclub bestens präparierte Piste wartete auf die Skiläuferinnen, die mit Bravour den Torlauf meisterten und am Laserschießstand versuchten, schnellstmöglich die fünf Treffer zu erzielen.

Der Höhepunkt war wie immer die Tombola mit tollen Preisen, darunter Abschüsse von Rot-, Reh-, und Gamswild. Von den sieben Murmeltierabschüssen gingen drei Abschüsse nach Schwaben, die mit viel Waidmannsheil entgegen genommen wurden.

Herzlichen Dank an die Jägerinnen Kitzbühel, die mit großem Aufwand die Veranstaltung organisierten und wertvolle Preise einholten, somit musste keine Teilnehmerin mit leeren Händen nach Hause gehen.

P. Wölfle

Jagdmesse Ulm

Schwimm- und Tauchenten waren Thema des Jägerinnenforums Schwaben bei der Messe „Jagd und Fischerei“  in Ulm. Am Stand der Kreisgruppe Neu-Ulm konnten die Jägerinnen über die ausgestellten Enten Hinweise zu Aussehen und Lebensweise, sowie über die unterschiedlichen Jagdzeiten von Bayern und Baden-Württemberg geben.

Beim Jägerinnentreff der Foren Bayern und Baden-Württemberg herrschte wieder freudiges Wiedersehen von alten Bekannten und Kennenlernen von neuen Jägerinnen.

Paula Wölfle und Renate Halusa hatten bei einem Interview der Südwestpresse die Gelegenheit, sich gegen die Kritik von Peta zu wehren, dass Jäger nur aus Zeitvertreib töten würden. Beide erklärten, wie Jäger einen „schönen Anblick“ genießen können, und wie schwierig es ist, ein Stück Wild richtig anzusprechen und waidgerecht zu erlegen.

10.02.2016

A. Kössler

„Kleine Alpenwelt” auf der Messe Jagen und Fischen 2016

Großen Einsatz auf der Messe Jagen und Fischen in Augsburg zeigten die Jägerinnen des Bayerischen Jägerinnenforums Schwaben. Paula Wölfle und Anne Kern zauberten für die Sonderschau „kleine Alpenwelt“ eine ansprechende Winterlandschaft. Zahlreiche Präparate der Alpentiere, Vögel und von Kleingetier lockten Familien, Jugendliche und besonders angehende Jungjäger an. Die Belohnung für die Arbeit und das Engagement der Jägerinnen war die erfreuliche Resonanz, dass Kinder noch tagelang zuhause begeistert von den Tieren auf dem Berg erzählten.

Die Standbesetzung am Biotop und am Infostand war durch Jägerinnen aus Schwaben und den Ansprechpartnerinnen der Kreisgruppen Paula Wölfle für Marktoberdorf, Anita Kössler für Memmingen, Anne Kern für Augsburg, Heidi Wahl für Oberallgäu, Lilo Zimmerhansl für Mindelheim und Marion Scheuerer für Kempten vertreten.

Bedanken möchten wir uns recht herzlich bei:

Jägervereinigung Augsburg für die Hilfeleistung beim Aufbau

Jägervereinigung Marktoberdorf für die Leihgabe von Präparaten

Kreisjagdverband Kempten für die Panoramafolie und Präparate

Thomas Höfler, AWOTEX für das Malervlies zur Gestaltung des Berges

Werner Sill, Aktienbrauerei Kaufbeuren für die Spende von Getränken

01.02.2016

A. Kössler

Die Jagd wird immer weiblicher

Die Effeltricher Jagdhornbläser sorgten bei der Hubertusfeier in Thurn für den guten Ton. Foto: Pauline Lindner
Die Effeltricher Jagdhornbläser sorgten bei der Hubertusfeier in Thurn für den guten Ton. Foto: Pauline Lindner

Der Bayerische Jagdverband verändert sein Profil, auch bei der Kreisgruppe Forchheim. Zwölf Prozent der Mitglieder sind Landwirte und die Zahl der jagenden Frauen wächst.

Ein kapitales Geweih mit einem Kreuz schmückt das Rednerpult im Romantiksaal bei der Hubertus­feier der Kreisgruppe Forchheim im Bayerischen Jagdverband. Es verlockt zu Assoziationen zu diversen Gemälden des Titels: Fürst Sowieso auf der Jagd, war doch das Waidwerk lange Jahrhunderte ein Privileg der adeligen Stände.

Das ist längst nicht mehr so: Zwölf Prozent der Mitglieder im Jagdverband sind heute Landwirte, über die Hälfte Arbeitnehmer. Aber die letzte Männerdomäne ist es doch, mag so mancher einwenden.
Doch auch damit liegt er daneben. Selbst die Festrede hielt in Thurn eine Frau: Ina Hager-Dietel vom Jägerinnenforum im Jagdverband. Wie hoch ist denn der Frauenanteil bei den Jägern?

Stellvertretende Landrätin und Kreisbäuerin Rosi Kraus hat die Kreisgruppe nach der Quote gefragt: Angeblich stehen 800 Jägern 50 Jägerinnen gegenüber. Damit dürfte Kraus recht niedrig gegriffen haben. Hager-Dietel schätzt die Zahl auf 20 Prozent. Damit liegt sie genau in der Mitte der Werte, die spontan einige Feiernde genannt haben. Von 15 Prozent bis zu einem Drittel ging ihre Schätzung.
Ist die Jagd anders, wenn Frauen nicht nur als Treiber dabei sind? Kraus glaubt das: "Es ist viel schöner, wenn auch unruhiger."
Hager-Dietel tendiert zu einem "anders". Schon in ihre ausführlichen Darstellung, wie sie in jungen Jahren durch ihren Mann zum Ablegen der Jägerprüfungen animiert wurde, kam zum Vorschein, dass sie ihre Akzente anders setzt. Da war auf der einen Seite das mulmige Gefühl, als sie mit einem Kind an der Hand gerufen wurde, um ein angefahrenes Reh von seinen Leiden zu erlösen.
Da ist auf der anderen Seite ihr Engagement, Kinder den Wald zu vermitteln, bei Umwelttagen oder der Aktion des Jägerinnenforums "Kids for Kitz".
"Es hat mich von Anfang an gestört, dass die Jagd auf das Töten reduziert wird", bekannte Hager-Dietel. Sie stellt dann für gewöhnlich die Gegenfrage: "Und Sie essen Fleisch? Ist der der bessere Mensch, der das Fleisch kauft?"
Hager-Dietel jagt anders als ihr Mann, auch wenn sie ihn beim Schießen auf den laufenden Keiler schon übertroffen hat. "Ich betrachte uns als Teil der Natur", ist ihr Credo, das sie mit exakten Beispielen von Geruchs­eindrücken, mit Pflanzen­kenntnissen und Lauschen auf Tierlaute belegt.

"Brauchen wir keine Jäger mehr, weil wieder große Beutegreifer, wie Wolf und Bär, in Deutschland leben?" Sie verneint das mit einer Gegenfrage: "Ist es für ein Tier besser mit Auto umgebracht zu werden, als mit der Büchse geschossen?" Allerdings müsse sich die Jagd anpassen, "wenn sich die Schöpfung durch den Eingriff des Menschen ändert".

Kreisvorsitzender Jürgen Dittmann zeichnete langjährige Mitglieder aus und überreichte die Ehrenscheiben des Hegegemein­schaftsschießens an Jürgen Schmitt und Rainer Burkard. Mit Klängen der Jagdhornbläser, die zuvor schon den Gottesdienst ausgeschmückt hatten, endete der offizielle Teil, ehe das Harmony-Trio zum Tanz aufspielte. Pauline Lindner

Jägerinnenforum Schwaben: Allgäuer Jäger- und Naturtage mit Herbsthegeschau in Fischen

Tag der Schulen; Paula Wölfle am Biotop „Leben in der Feldflur“
Tag der Schulen; Julia Heyer am Lehrpfad „Amphibien und Reptilien“
Fleißige Jägerinnen: Paula Wölfle, Julia Heyer, Franziska Veith, Marion Scheuerer, Heidi Wahl; nicht im Bild: Patti Schwarz, Beate Ehlers aus BW
„Kids for Kitz“; Paula und Franziska stellen Herrn Eric Beißwenger MdL, Arbeitskreis für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die Aktion „Kids for Kitz“ vor.
Anton Larcher, Landesjägermeister von Tirol, mit Heidi am Biotop des Jägerinnenforums

Jägerinnenforum Mittelfranken - Jagdmesse Ellingen

Mitte September fand in der fürstlichen Residenz zu Ellingen die dritte Internationale Messe Jagd und Fischerei statt, auf der auch die Bayerischen Jägerinnen ihre Aktivitäten im Jahreslauf präsentierten. Das Angebot von Ingrid Kallenberg, neue Jägerinnen aus der Region kennenzulernen und für unsere Arbeit zu interessieren, wurde gut angenommen.

Trachten- und Schützenumzug 2015

Am traditionellen Trachten- und Schützenzug am Sonntag, 20. September zum Oktoberfest waren unter den rund 9000 Teilnehmern zahlreiche Jägerinnen und Jäger aus dem Bayerischen Jagdverband beteiligt, darunter Vertreterinnen des Jägerinnenforum, Falkner und Jagdhundeführer sowie die amtierende Jagdkönigin Bettina Schmidt auf dem Festwagen, den heuer mit Gams und Steinbock schmückten.

Renate Weber, Repräsentantin im Jägerinnenforum, bedankt sich bei allen Mitwirkenden herzlich für die Teilnahme und das Engagement.

2. Rehparty der Jägerschaft unter dem Motto: Wildbret – ein Hochgenuss für unseren Gaumen!

In diesem Jahr veranstaltete die Jägerschaft der Kreisgruppe Regen-Zwiesel auf Initiative der Obfrau Jägerinnenforum Christine Schiller erneut eine Rehparty in der Strauß­wirtschaft in Dalken, Gemeinde Kirchberg für „NICHTJÄGER und JÄGER“

Hierzu wurden für den Gaumen viele Schmankerl von der Wirtin Erna gezaubert. Angefangen vom Mediterranen Rehgulasch über Rehlasagne, Rehstrudel, Rehmaul­taschen bis zum Klassiker Rehbraten wurde serviert.

Wildbret aus unseren heimischen Revieren ist ein nachhaltig erzeugtes Lebensmittel mit hervorragender Ökobilanz. Zudem ist es ein zartes, exzellent schmeckendes, qualitativ hochwertiges und äußerst gesundes Nahrungs­mittel. Es enthält wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie bis zu 23 Prozent hochwertiges Eiweiß und nur maximal 6 Prozent Fett, wovon über 60 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind. Zudem ist der Cholesterin­gehalt niedriger als bei anderem Fleisch. Im Gegensatz zu Tieren aus der Masttier­haltung kann sich unser heimisches Wild frei bewegen und ernährt sich auf natürliche Art und Weise.

Unseren einheimischen Jägern ist es wichtig aufzuzeigen, dass man Wildfleisch auch in einer jungen modernen Küche ganz unkompliziert verwenden kann. Besonders dort, wo manchmal die Zeit knapp ist.

Zudem eignet sich Wild auch hervorragend zum Grillen!

Der Ohrenschmaus kam auch nicht zu kurz durch unsere Jagamusiker. Ein Fest wie in der alten Zeit. Bei heiterer Stimmung und einer lauen Sommernacht wurde bis tief in die Nacht gefeiert und gesungen.

Jägerinnenforum auf der Messe: „Jagd, Fisch, Natur“ in Landshut vom 1.-4.Oktober

Auf der Messe in Landshut bieten die Bayerischen Jägerinnen einen Informationsstand für „Jung und Alt”.

Für Jägerinnen aus Nah und Fern sind wir Ansprechpartner und freuen uns über neue Kontakte. 

Für Lehrer, Kindergärtnerinnen, engagierte Eltern und Großeltern ist viel Informatives aus Feld und Flur unserer Heimat geboten.

Für die Jugend und die Kinder gibt es Rätsel, Glücksrad etc. mit schönen Preisen, Felle zum Anfassen und Präparate zum Bestaunen. 

Standbetreuungen werden noch gesucht, bitte bei Renate Weber melden.

Schießtraining in Dornsberg

Bei strahlendem Sommerwetter trafen sich am Samstag, 18. Juli Jägerinnen Bayern und Baden-Württemberg zum gemeinsamen Flintenschießtraining am Dornsberg in der Landesjagdschule.

Frühmorgens begrüßten Renate Weber und Elisabeth Keil, die beiden Vorsitzenden, die fröhliche Truppe. Ariane Liebegott, Obfrau vom Bodensee und Monika Leibinger sorgten für das leibliche Wohl am stimmungsvoll gedeckten Tisch vor der Jagdschule. Der Tag sollte die Möglichkeit bieten, sich mit der Flinte wieder vertraut zu machen und unter Anleitung den Anschlag zu verbessern.

Renate Weber fand für dieses Vorhaben fachkräftige Unterstützung beim TIRO-Verband Südbayern, Herrn Dr. Wolfgang Zink. Er begrüßte die Jägerinnen, ging auf das Verhalten am Schießstand ein, die sichere Handhabung und die Munition. Dr. Zink brachte einige gute Flintenschützen mit, die den Jägerinnen im Lauf des Tages in kleinen Gruppen zur Seite standen, Fehler korrigierten und Tipps gaben.

Mittags traf man sich zum Fachsimpeln und nachmittags konnte man schon bei vielen Jägerinnen Fortschritte sehen und sie waren alle begeistert bei der Sache.

Vielen Dank an Monika Leibinger vom Jagdparcour Dornsberg für ihr Entgegenkommen und den herzlichen Empfang.

Ganz herzlichen Dank auch an Dr. Wolfgang Zink für die Unterstützung beim Flintentraining am Dornsberg.

Artemis-Jägerinnenschießen

Am 11. Juli trafen sich 36 Jägerinnen zum Artemis-Jägerinnenschießen auf der Schießanlage Bockenberg bei Regensburg zum Büchsenschießen. Alle Damen absolvierten 30 Schuss für die Wertung in verschiedenen Disziplinen. Es mussten fünf Schuss auf die 100 Meter Rehbockscheibe stehend angestrichen und fünf Schuss auf die Fuchsscheibe vom Hochsitz aus geschossen werden, dabei wurden sehr gute Ergebnisse erzielt. Anschließend wurde der laufende Keiler auf 50 m stehend freihändig zehn Mal beschossen. Zum Schluss konnten die Damen ihr Können im Schießkino bei einem Realfilm auf Schwarzwild im Wald nochmals mit 10 Schuss unter Beweis stellen. Die drei besten Jagdschützinnen waren:

1. Platz: Tanja Ortner

2. Platz: Caroline Lazarus

3. Platz: Veronika Meyer

Für alle Jägerinnen gab es nach dem Schießen einen kleinen Preis, die ersten drei Siegerinnen bekamen, als ersten Preis ein Messer von Sauer & Sohn, als zweiten Preis einen Gewehrriemen von Sauer & Sohn und als dritten Preis eine Zerwirkzange der Firma Obermeier. Am Ende wurde es nochmal spannend, da unter allen noch anwesenden Teilnehmerinnen von der Firma Sauer & Sohn, die Sauer Artemis 101 verlost wurde. Die Waffe gewann Sonja Lummer aus der Kreisgruppe Deggendorf. 

Nach dem Schießen konnten sich die Jägerinnen beim gemütlichen Beisamensein kennenlernen und sich über alle Belange der Jagd austauschen.

Das Bayerische Jägerinnenforum bedankt sich bei der Firma Sauer & Sohn, bei Herrn Burkhardt Bonarius und Sven Weiler für die Sauer Artemis 101, welche verlost wurde, sowie für alle gesponserten Preise und die tolle Unterstützung und natürlich auch bei der Firma Obermeier für die reibunglose Abwicklung des Schießen und für die gespendeten Preise.

Auf König Ludwig`s Spuren

Der Einladung „auf König Ludwig`s Spuren“ von Kuratoriumsmitglied der Wildlandstiftung Günther Malisi mit dem  Jägerinnenforum Schwaben unter Leitung von Anita Kößler und Paula Wölfle folgten Jägerinnen und Jäger aus Bayern und Baden-Württemberg trotz hochsommerlichen Temperaturen. Nach einem zünftigen Weißwurstfrühstück machte sich die Gruppe auf zur Besichtigung von Schloss Hohenschwangau. Der Blick aus den Schlossfenstern gewährte ein herrliches Panoramabild zum Alpsee und der Bergkette des Ammergebirges. Weiter ging es nach Ziegelwies ins Walderlebniszentrum, bei dem sich die Jägerinnen viele Ideen für Lernort Natur holen konnten.

Zur Mittagspause am idyllischen Hopfensee wurde das Jägerinnenforum von der Jagdhornbläsergruppe Isny unter Leitung von Hermann Fackler musikalisch begrüßt und weiterhin mit frischem Hörnerklang begleitet. Jetzt  fanden sich noch weitere Teilnehmer zum Schwerpunkt der Veranstaltung, dem Vortrag von Wildmeister Ludwig Gschmeißner im Revier Buching II von  Jagdpächter Günther Malisi ein. Am Treffpunkt zum Reviergang in Bayerniederhofen konnte unser Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke Frau Angelika Schorer MdL, Ausschussvorsitzende im Bayerischen Landtag für Landwirtschaft und Forsten sowie Kreisgruppenvorsitzende der näheren Umgebung begrüßen.

Zu Beginn der Fachvorträge gab Klaus Linder, Präsident der Waldkörperschaft Buching-Trauchgau Einblicke über die Entstehung und den derzeitigen Stand dieser beispielhaften Institution. Anschließend stellte Wildmeister und Berufsjäger Ludwig Gschmeißner das Konzept der Rotwildfütterung und Rotwildbejagung im Revier Buching II vor. Die Fütterung in der Notzeit besteht vorwiegend aus Grassilage und Heu. Vorwiegende Morgenbejagung und keine  Abschüsse in der Nähe des Wintergatters führen u. a. zum erfolgreichen Bewirtschaftungsziel. Angelika Schorer wies auf die beispielhaft gute Zusammenarbeit von Grundeigentümern, Forst und Jagd hin: „Hier im Ostallgäu ist die Welt noch in Ordnung“.

Letzter Punkt der Veranstaltung war die Schiffrundfahrt auf dem Forggensee, und bei der abschließenden Brotzeit am Bootshafen ließen alle Beteiligten den Tag gemütlich ausklingen.

Dietmannsried

P. Wölfle

Jägerinnenforum Niederbayern - Wild auf dem Grill!

Wild auf dem Grill - Wildgrillkurs vom Jägerinnenforum Niederbayern

Wild auf dem Grill – unter diesem Motto organisierten die Jägerinnen der Kreisjagdverbände Kelheim und Landshut gemeinsam einen Wildgrillkurs, nicht nur für Jäger.

Gemeinsam mit den 25 Teilnehmern bereiteten die beiden Meisterköche Franz Kuttenberger und Franz Pankratz im wunderbaren Ambiente des Bauern­hofcafes „Sentehanser“ im Landkreis Kelheim Wildspezialitäten auf verschiedene Arten am Grill zu. Eingestimmt auf den Abend wurden die Gäste mit selbstge­backenem Focaccia und selbstgemachter Kräuterbutter. Danach wurden Wildschwein­bratwürste komplett selbst gemacht, Wildschweinlachse mit Gemüse in Alufolie verpackt, Wildschweinkeule im Smoker zubereitet und „Wildschweindöner“ angerichtet. Serviert wurden die einzelnen Gerichte zusammen mit hausgemachten Barbecuesossen. Rundum satt und mit vielen Tipps für die anstehende Grillsaison machten sich die Kursteilnehmer zu später Stunde auf den Heimweg.

Kräuterwanderung „ ...für und gegen alles ist ein Kraut gewachsen...”

Monika Hannawald aus Deggendorf bot in ihrer Eigenschaft als Vertreterin der Jägerinnen am Samstag, 13. Juni, eine gut besuchte Wildkräuter­wanderung an. Unter fachkundiger Leitung der ausgebildeten Kräuterpädagogin, Karin Müller aus Winzer, ging es in expo­nierter Lage mit Blick auf die Donau in den Naturkunde­unterricht.

Viel Bekanntes von Brennnessel, Giersch & Co, aber auch manch Neues erzählte Karin Müller auf der zweistündigen Wanderung durch wunderschöne Wiesen, vorbei an Wegrändern und in ihren Garten. Von Gundermanns Würze, den feinen Gerüchen verwelkten Waldmeisters und der vielfältigen Verwendung des Gierschkrautes, sowohl in der Küche als auch in der Hausapotheke, erfuhren die Zuhörer. Auch einige Männer zeigten sich sehr aufgeschlossen den Schätzen der Natur gegenüber. Die Verwendung des Beifuß wurde ebenso angesprochen wie die des Beinwells. Über die zahlreichen Präparate mit Johanniskraut und Rotöl wusste Karin Müller genauso fachkundig zu berichten wie über Steinklee und den Spitzwegerich.

Nach dem “Lernort Natur” vor Ort waren alle froh um den Schatten und die kühle Giersch-Limonade in der Kräuterwerkstatt.

Nun wurde gemeinsam gekocht und gerührt, geschnitten und gepresst, dann im lauschigen Garten gemeinsam gegessen. Die “Wildkräuterschnitzel” mit Karotten und Eiern schmeckten zusammen mit dem Kräuterpesto, dem Kräuter-Ei-Aufstrich und den Giersch-Semmeln zusammen mit Tomatenbutter so gut, dass selbst die Männer die Fleischbeilage nicht vermissten.

Zuletzt verteilte Karin Müller noch kleine Gläser und einen Roll-on Stift. Die Teilnehmer hatten vormittags schon junge Spitzwegerichblätter gesammelt, die nun, klein gerupft in hochprozentigem Korn oder Schnaps eingelegt wurden. Gut verschlossen und dunkel aufbewahrt, hilft die Tinktur hervorragend gegen Mücken und Bienenstiche, natürlich ;-) äußerlich!

Hier zwei Rezepte zum Nachkochen:

Giersch-Limonade

1 Kräuterstrauß aus 10 Blätter vom Giersch, 1 Ranke Gundermann, 1 Stängel Pfefferminz, einige Holunderblüten, falls verfügbar
1 l Apfelsaft
1 Flasche Mineralwasser
1 Biozitrone

Kräuterstrauß in den Apfelsaft hängen, kräftig drücken und kühl stellen, gern über Nacht, aber mindestens 3 Stunden, dann den Strauß herausnehmen, Zitronensaft und Mineralwasser zugeben.

Wildkräuter-„schnitzel”
( siehe Bild, schmeckt so gut wie es aussieht)

Zutaten:
500 g Knödelbrot
1/2 Liter Milch
3 Eier
200 g geriebener Käse
wilde Kräuter je nach Jahreszeit - ganz fein gehackt
(Giersch, Brennessel, Labkraut , Bärlauch, Brennessel,...)
Salz Pfeffer
geraspeltes Gemüse (Karotten, Zucchini, Lauch , Sellerie, Zwiebeln,..)
Speckwürfel (wer mag )

Zubereitung:
Semmelknödelmasse herstellen, dazu Knödelbrot mit Milch/Ei übergießen, geraspeltes Gemüse, Käse und evtl. Speck zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Und dann kommen die Wilden Kräuter feingehackt dazu.
Aus der Masse kleine Schnitzel formen und in Öl langsam braten.
Dazu ein Dipp aus Creme Fraiche, Zitronenabrieb, Salz, Pfeffer und fein geraspelte Gurke und etwas Knoblauch.

 

(Karin Müller, Edt 1, 94577 Winzer, Tel. 08545 8308)

Naturführung mit Mitarbeiterkindern der Flughafen München GmbH

Als Arbeitgeber setzt die Flughafen München GmbH neue Maßstäbe und bietet Kindern von Mitarbeitern während der Ferien interessante Thementage und Aktionen an. Die Anfrage an das Jägerinnenforum Bayern nahmen wir gern auf.

Auch Kinder von Fluggästen und umliegenden Schulen werden eingebunden, und so kam es zu einem ersten Treffen. Herr Jachnow, Konzernbereich Personal  MSport und Frau Laura Hetfeld begleiteten die Kinder auf der Tour durch das wunderschöne Revier von Barbara Möckl, unterstützt von zwei Praktikantinnen des Bereichs Gesundheits- und Sozialmanagement.

Auf dem Gang durchs Revier wurden viele Fragen der Kinder beantwortet. Die Jägerinnen Barbara und Renate erklärten viele Wiesenkräuter, die Setzzeiten der Rehkitze und die Aktion: „Kids for Kitz“ wurde angesprochen, im Anschluss konnten die Kinder anhand der Fühlkästen und Fellpräparate , der Abwurfstangen und Federn ihr Wissen ergänzen.

Renate Weber vom Jägerinnenforum Bayern und Laura Hetfeld vom MSport Bereich kamen überein, dass nächstes Jahr auch mit Kindern der umliegenden Schulen Scheuchen für die Kitzrettung gemeinsam gebastelt werden, um den Mähtod der Rehkitze verhindern zu helfen.

3. Tiroler Jägerinnenschießen in Innsbruck

Bereits zum 3. Mal luden Monika Hadj und Beatrix Weißbriacher an den Landeshauptschießstand Innsbruck Arzl zum Tiroler Jägerinnenschießen ein. Es nahmen 70 Jägerinnen, darunter 5 Jägerinnen aus Schwaben, nach je 3 Probeschüssen mit 3 Schuss liegend aufgelegt am Rucksack auf den Schneehahn, und 3 Schuss stehend aufgelegt am Felsen auf den Steinbock teil. Erstmalig gab es heuer den Zusatzwettbewerb Er & Sie. 3 Partner der Bayerischen Jägerinnen machten bei dieser Herausforderung gerne mit. Den 2. Platz bei der äußerst schwierigen Festscheibe, einem Schneehahn sicherte sich Anne Kern vom Bayerischen Jägerinnenforum mit 2 Teilern.

Begleitet von den Klängen der Stubaier Jagdhornbläserinnen fand die Siegerehrung statt. Alle Startnummern nahmen bei der anschließenden Verlosung von zahlreichen Wildabschüssen und Sachpreisen teil, wozu Anne Kern aus Augsburg für das Jägerinnenforum handgefertigten Jagdschmuck der Tombola beisteuern konnte.

Wie immer war es ein freundschaftliches Aufeinandertreffen von Jägerinnen aus Bayern und Tirol, das unser gemeinsames Interesse zur Jagd und zum regelmäßigen Schießtraining verbindet.

18.04.2015

P. Wölfle

Zusammenfassung der Themen am Landesjägertag

Zum Vergrößern bitte anklicken.

1. Flyer „KIDS for KITZ - STOPPT DEN MÄHTOD”

Ingrid Stenger, Arbeitskreisleitung Unterfranken stellte den Flyer vor.

Frau Doris Völker-Wamser, eine Tierschützerin, die jedes Jahr beobachten musste, wie vor Ihrer Haustüre zahlreiche Kitze ausgemäht wurden, kam auf die Idee.

Sie informierte sich über die Möglichkeiten der Kitzrettung und es war ihr wichtig, die Kinder auf das Thema aufmerksam zu machen. So ist beabsichtigt, dass die Kinder in der Schule gemeinsam das Thema besprechen, im Kunstunterricht bunte Scheuchen basteln, die dann mit den Lehrern den Jägern übergeben werden, damit er sie kurz vor der Mahd ausbringen kann.

Nach dem Mähen werden sie wieder eingesammelt und die Kinder können die Scheuchen reparieren und nächstes Jahr in Form einer Patenschaft wieder zur Kitzrettung beitragen. Der Flyer ist kindgerecht gestaltet, vermittelt so nebenher den Kindern eine ganze Menge an Information über unser heimisches Rehwild und sensibilisiert für das Tierleid in der Wiese.

Der Landwirt muss geeignete Maßnahmen ergreifen, um den Mähtod der  Kitze zu verhindern. Dabei unterstützt ihn der Jäger mit dieser Aktion gemeinsam mit den Kindern.

Alle Teilnehmer am Arbeitskreis waren der Meinung, die Aktion „Kids for Kitz“ solle auf breiter Front bayernweit unterstützt und gefördert werden. Sie rückt das Tierleid als Thema ins Blickfeld und zeigt der Öffentlichkeit den Jäger als Fachmann für aktiven Tier- und Artenschutz.

Anfragen für den Flyer und Banner richten Sie bitte an Ingrid Stenger, stellvertretende Kreisgruppenvorsitzende Kreisgruppe Obernburg, Arbeitskreisleitung Unterfranken, Tel: 0171/1244554, E-Mail: jaegerinnenforum-unterfranken@_jagd-bayern.de  

» Weitere Informationen zur Aktion "Kids for Kitz"

2. Umweltschule in Europa

Christine Schiller stellte dann die Ausschreibung zur „Umweltschule in Europa” vor, ausgerichtet von der „Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung e.V.“. Alle Schulen können sich um eine Auszeichnung bzw. um eine Zertifizierung bewerben, dabei kann das Jägerinnnenforum nachhaltig mithelfen. Die Schulen möchten durch Aktionen die Fachgebiete lebendig gestalten, wie „Natur erleben” oder „Biologische Vielfalt“ etc., gemeinsame Hecken- oder Streuobstpflanzungen, Blühwiesen, die Aktion „Kids for Kitz” und vieles mehr sind gemeinsam denkbar. Die Beteiligung außerschulischer Partner und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen sind wesentlicher Bestandteil und ein Qualitätskriterium für das Zertifikat. Bitte macht eure Schule vor Ort auf diese Möglichkeit aufmerksam.

Mit dem Thema des Arbeitskreises „Jägerinnen als Umweltaktivisten” beschäftigte sich dann Wolfram Vaitl, Präsident des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege.

Der Begriff „Aktivist” war ihm zu negativ besetzt, wenngleich die Aufgaben und Ziele der über 3000 Gartenbauvereine bayernweit sich mit vielen Aufgaben aktiver Jägerinnen und Jäger decken. Wolfram Vaitl stellte einige Lehrmittel vor, die im Landwirtschaftsministerium zur Verfügung stehen, auch war sehr interessant, wieweit seine Bestrebungen gediehen sind, aktive Mitglieder der Gartenbauvereine in die Umweltbildung von Schulen mit einzubinden.  

Die Gesellschaft hat sich seiner Meinung nach verändert, nicht mehr die Vernetzung in starren Vereinsstrukturen ist von der Jugend gewollt, sondern ein Höchstmaß an Flexibilität und Eigenverantwortung, begünstigt auch durch die neuen Medien Facebook und Co. Er ermunterte, neue Wege zu beschreiten, Querdenker sind gefragt und die Vernetzung und gute Kommunikation werden immer wichtiger.

Ausführlicher Bericht (PDF-Datei)

Bilder vom Jägerinnenforum am Landesjägertag 2015

Arbeitskreistreffen in Donaustauf

Am 13. Februar trafen sich die Arbeitskreisleitungen mit dem Präsidiumsmitglied Andreas Ruepp, Monika Schwarzenbeck vom Öffentlichkeitsausschuss und einigen engagierten Jägerinnen aus den Kreisgruppen in Donaustauf im restaurierten historischen „Armen Spital".

Durch die Vorstellungsrunde ergab sich für die „neuen" Gesichter erst mal Gelegenheit, sich zu orientieren und Fragen zu stellen. Erfreulicherweise sind verstärkt auch Jägerinnen in den Kreisgruppenvorständen vertreten und übernehmen engagiert Vereinsarbeit. Für Mittelfranken stellte sich Ingrid Kallenberg als  eine aktive und interessierte Arbeitskreisleitung vor und wurde herzlich in der Runde aufgenommen. Herr Ruepp ging nochmal auf das Herbstforum in München ein und dankte allen für die überaus gelungene Veranstaltung. Dann berichtete er über die  geplanten Novellierungen  in der Jägerprüfung.

Desweiteren wurde als zusätzlicher Tagesordnungspunkt die aktive Vernetzung der Kreisgruppen mit dem Jägerinnenforum durch Beauftragte aus den Kreisgruppen und durch aktives Miteinander mit den Schriftführern diskutiert. Dies wurde von allen Jägerinnen als vordringlichste Aufgabe angesehen. Das Jägerinnenforum dankte Anita Kößler für Ihre aktive Sponsoringarbeit bei der Kostenübernahme des neuen Flyers. 2014 war der  erste Oktoberfestauszug mit einer kleinen Jägerinnengruppe und es wurde überaus positiv von der Bevölkerung aufgenommen. Dies nahm Herr Ruepp zum Anlass, 2015 frühzeitig an die Teilnahme von dann acht Jägerinnen zu erinnern und Klothilde Koller erklärte sich bereit, die Koordination mit Kleiderordnung und Anmeldungen zu übernehmen. Es wird jedes Jahr durchgewechselt, so können viele einmal den Wiesenauszug hautnah mitmachen.

2016 wird das nächste Herbstforum in Oberfranken in Hof  und Umgebung stattfinden. Unsere Jagdkollegin Ina Hager- Dietel geht auf Suche nach einer passenden Lokation.

Heftig wurde über das Budget diskutiert. Ohne finanzielle Unterstützung ist keine Öffentlichkeitsarbeit möglich und es fand sich ein guter Kompromissvorschlag, den Herr Ruepp versprach, in Feldkirchen vorzubringen.

Das Jägerinnenforum wird sich in Zukunft zweimal im Jahr treffen, Bayern ist groß und so opfern viele Urlaubstage und Geld, um dabei zu sein. Dafür ein ganz kräftiges Waidmannsheil . Der Arbeitskreis im Rahmen des Landesjägertages wurde besprochen und um Unterstützung und rege Teilnahme gebeten. Eine Anfrage an Herrn Siebler wurde ebenso diskutiert, wie die Einladungen zum Neujahrsempfang. Angeregt wurde von Urs Eder die Möglichkeit, einen internen Bereich mit Zugangsdaten auf der Homepage zu schaffen, zugänglich mit der Mitgliedsnummer. Eine schöne Postkartenaktion wurde besprochen mit dem Titel: „Der bayerische Jagdhaushalt zur Weihnachtszeit."  Entsprechende Motive bitte schicken an: E-Mail: jaegerinnenforum@_jagd-bayern.de. Über einen Imagefilm übers Forum wurde ebenso engagiert geredet wie über die neuen Ausbildungsgatter für Hunde zur Wildschweinjagd.

Besuch in der Zoologischen Staatsammlung

Herr Max Kühbandner, Insekten- und Käferspezialist, lud das Bayerische Jägerinnenforum zu einer persönlichen Führung in die Zoologische Staatssammlung (ZSM) nach München ein. Wie immer galt die Einladung allen Jägerinnen, Jägern und Naturfreunden, die bei unseren Veranstaltungen allzeit herzlich willkommen sind.

In der ZSM werden rund 25 Millionen zoologische Inventareinheiten archiviert, sie ist damit eine der größten naturkundlichen Forschungssammlungen der Welt. Bei den Objekten handelt es sich um Belegmaterial, das in der über 200-jährigen Geschichte des Hauses von Wissenschaftlern und Fachamateuren zusammengetragen wurde.

Besonders interessant waren für uns die Käfer- und Insektenarchive, entdeckt man doch bei einem Reviergang so manches Insekt und kann es nicht bestimmen. Die  Vielfältigkeit der Ordnung von Sechsfüßlern zu besichtigen hätte Tage gedauert, deshalb sahen wir bei unserem Besuch nur einen kleinen Auszug davon. Mitunter werden von der ZSM  unbekannte Tierarten erstmals beschrieben, die von Kollegen und durch Eigenaufsammlung aus der ganzen Welt zusammen getragen werden.

Zum Schluss führte uns Herr Kühbandner, selbst Jäger, zu der  Sammlung der Geweih- und Hornträger aus allen Kontinenten. Zu bestaunen gab es Trophäen vom kleinsten Blauducker aus dem tropischen Afrika bis hin zum indischen Elefanten.

Alle Teilnehmer waren begeistert von diesem einzigartigen Einblick in die unmessbare Biodiversität von Lebewesen auf der ganzen Welt. Gerne gibt H. Kühbandner im nächsten Jahr erneut eine Führung zur Fauna der Vögel und Amphibien.

09.03.2015

P. Wölfle


↑ nach oben ↑