Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

Die Ausbildung zum Jagdhund

Ziel der Ausbildung ist es, dem Hund das Jagen mit und für uns zu lernen. Wer bereits im Welpenalter mit der Ausbildung beginnt, bekommt nicht nur einen brauchbaren Hund für die jagdliche Praxis sondern hat natürlich auch Vorteile bei der Vorbereitung seines Hundes auf die Brauchbarkeitsprüfung oder auf die Prüfungen der Prüfungs- und Zuchtverbände (PDF-Datei).

Vom Welpen zum Jagdhund

Mit der Welpenübernahme (ab der 8. Lebenswoche) liegt die Verantwortung für die Ausbildung eines Jagdhundes ausschließlich bei seinem neuen Führer, das heißt, die Ausbildung des Jagdhundes fängt an, wenn der Welpe ins Haus kommt. Die wild lebenden Ver­wandten unserer Hunde, Wolf und Fuchs, machen es vor: Ihr Nachwuchs ist mit etwa sechs Monaten „ausgebildet“ und kann und muss dann seine Nahrung selbst finden. Auch unser Hund ist bis zu diesem Alter am lernfähigsten. Das sollten wir für die Welpenausbildung nutzen!

Jagdhundeausbildung in den BJV-Kreisgruppen und Jägervereinen

Schritt für Schritt zum Erfolg – Vorbereitungslehrgänge und Prüfungen

Viele Kreisgruppen und Jägervereine bieten für Ihren Jagdhund eine fundierte Ausbildung an. Sie besteht in der Regel aus zwei Teilen:

Schwarzwildgewöhnungsgatter

Gut eingeübte Jagdhunde sind gerade für die Bewegungsjagden auf Schwarzwildjagd und die effiziente Sauenbejagung unerlässlich. Um die Jagdhunde auf ihren Einsatz bei der Schwarzwildbejagung vorzu­bereiten, ist eine fachmännische, streng tierschutzgerechte und praxisorientierte Ausbildung unserer „Schwarzwildhunde“ in einem sogenannten Schwarzwildgewöhnungsgatter notwendig.

In Bayern gibt es jetzt zwei Schwarzwildgewöhnungsgatter:

  • Aufseß im Landkreis Bayreuth (Oberfranken)
  • Altmühltal im Landkreis Eichstätt (Oberbayern)
Schwarzwildgewöhnungsgatter Aufsess
Schwarzwildgewöhnungsgatter Altmühltal

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