Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

BJV-Video: Pflichtmitgliedschaft in der SVLFG

» Unsoziale Sozialversicherung?“
BJV verweist auf Ungleichheit in der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG): Beitragsentlastung für landwirtschaftliche Unternehmen von 100 auf 178 Millionen Euro aufgestockt, Jagdpächter bleiben außen vor.

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Videobeitrag: Sozialversicherung

Ungleichbehandlung von Jagdpächtern und Landwirten in der gemeinsamen Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG): Landwirtschaftliche Unternehmen werden bei der Beitragszahlung stärker entlastet. Die öffentliche Hand legt für sie künftig 178 Millionen Euro statt wie bisher 100 Millionen in den Versicherungstopf. Die Jagdpächter sollen leer ausgehen. Seit dem Beitragsjahr 2011 haben sie sogar kontinuierlich höhere Beiträge zu entrichten. Der Bayerische Jagdverband fordert nun wie auch der Bundesverband, die Jagdpächter aus der Zwangsmitgliedschaft in der SVLFG zu entlassen.

O-Ton / Prof. Dr. Jürgen Vocke, Präsident des Bayerischen Jagdverbandes:
„Also die Pflichtmitgliedschaft für unsere Revierinhaber bei der Berufsgenossenschaft ist Bundesrecht, so dass hier primär der Bundestag gefordert ist. Auch da waren wir wieder mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, mit dem Herrn Dr. Nüsslein, in Berlin vor wenigen Tagen zusammen. Ein paar Wochen vorher mit der SPD-Fraktion – Bundestagsfraktion - , also mit allen sind wir im Gespräch. Es geht u.a. um die Frage der Altlasten. Und da muss ich immer wieder sagen, da sollen sie uns doch bittschön die Altlasten mal benennen. Bis heute sagen sie, sie können sie nicht benennen, weil sie sie nicht wüssten. Dann können sie auch nicht mit Altlasten argumentieren. Zusätzlich weiß ich, dass vor etwa 7 – 8 Jahren unglaubliche Millionenbeträge zur Ablösung von Altlasten auf Bundesebene geflossen sind. Und als Drittes: Es kann nicht sein – so wie jetzt – nichts gegen die Bauern, alles lieb und nett, aber da ist erhöht worden von 100 Millionen auf 178 Mio Zuschüsse für die Sozialversicherung, die sie kriegen, damit sie nicht so viel zahlen müssen. Und bei uns hat man’s um bis zu 250 erhöht. Das haut nicht hin. Deshalb sind wir also auf allen Ebenen – Bundestag, Landtag – tätig, um das wegzubekommen, aber wir brauchen ein bisschen Geduld.“


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