Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

BJV-Video: Umweltministerin Ulrike Scharf eröffnet die Messe Jagd, Fisch und Natur in Landshut

Weitere Ausgabeformat zu diesem Video

JV_MesseLandshut_01102015.flv

FLV-Datei (540x304)

19.0 MB

JV_MesseLandshut_01102015.mp4

MP4-Datei (854x480)

62 MB

JV_MesseLandshut_01102015.ogv

OGV-Datei (368x208)

42 MB

JV_MesseLandshut_01102015_x264.mp4

MP4-Datei (427x240)

29 MB

Videobeitrag: Messe ‚Jagd Fisch und Natur‘ 2015 in Landshut

Zum 3. Mal fand heuer in Landshut die Messe Jagd, Fisch und Natur statt. Die Schirmherrschaft hatte die Staatsministerin für Umwelt- und Verbraucherschutz, Ulrike Scharf, übernommen. Die oberste Umweltschützerin Bayerns und der Jagdpräsident in friedlicher Eintracht nebeneinander - vor 20 Jahren habe man sich das noch kaum vorstellen können, so BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke. Aber das habe sich mit der Einrichtung eines eigenen Ministerums für Umweltschutz in Bayern geändert.

Prof. Dr. Jürgen Vocke, Präsident des Bayerischen Jagdverbandes:
„Für uns natürlich der Idealzustand, dass wir jetzt auch eine Ministerin haben, die sogar den Jagdschein gemacht hat – das darf ich an die Vertreter der Opposition sagen – in der damals sehr schwierigen Phase – die Hühnereier lassen grüßen – als da im Parlament viel los war, da war genau auch die Prüfung…ob sie das schafft, aber sie hat’s geschafft! Da kann ich nur sagen: Kompliment!“

Ulrike Scharf, bayerische Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz:
„Wenn der Herr Stemmler mit seinen Jagdhornbläsern das Signal zum Jagdhornbläser-Sammeln bläst, bin ich natürlich gleich da und spitze die Ohren.“

Um dann gleich Jäger wie Fischer und Sportschützen für ihr Engagement zugunsten der Umwelt zu loben.

„Liebe Jäger, liebe Fischer, liebe Sportschützen, Ihre Verbände stehen beispielhaft für die Erkenntnis, dass Schutz der Natur und Umwelt nur gemeinsam mit den Menschen und in Achtung vor der Schöpfung gelingen kann.“

„So bin ich dankbar, dass der Jagdverband zu den jüngsten Fällen von illegaler Tötung von Wildtieren klar Stellung bezogen hat. Wer geschützte Tierarten wie Greifvögel oder Luchse tötet, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Vielen Dank, lieber Jürgen Vocke, Du hast Unterstützung zugesagt, diese Vorfälle auch aufklären zu können.“

Und es gebe weitere Beispiele guter Zusammenarbeit zwischen dem bayerischen Umweltministerium und der Jägerschaft:

„Und zwar zum Einen die zunehmende Schwarzwildpopulation und Tuberkulose in Nutz- und Wildtierbeständen. Um die wachsende Schwarzwildpopulation einzudämmen – deswegen hab‘ ich den Jagdschein übrigens nicht gemacht – ich könnt‘ schon mithelfen, aber ich glaub‘, es nützt auch net wirklich. Aber der BJV hat die Einrichtung von sogenannten Gewöhnungsgattern forciert. Mein Haus hat in einem wirklich langen Abstimmungsprozess versucht, die unterschiedlichen Standpunkte von Jagdverband u. Tierschutzbeirat anzunähern, und ich darf auch sagen: mit Erfolg. Alle Bau-, Jagd- und Veterinärvorschriften sind erlassen. Es ist ein guter Kompromiss gefunden worden. Heuer konnten auch schon 2 Gatter eröffnet werden.“

„Einen gemeinsamen Erfolg konnten wir auch in der Bekämpfung der Tuberkulose verbuchen. T. ist eine ernste Krankheit für Mensch, Nutztiere und beim Wild. Und wir wollen wissen, inwieweit der Erreger in der südbayerischen Rotwildpopulation verbreitet ist. Denn eines ist klar: Rotwild und Rinder nutzen die gleichen Weiden. Und deswegen führen wir gemeinsam mit dem BJV ein bayerisches Tbc-Rotwildmonitoring durch. Seit 2013 haben die Jäger über 3.400 Proben zur Untersuchung eingeschickt. Und auch das ist ein Erfolg: Heute können wir wirklich sagen: Es ist uns gelungen, das Auftreten von Rinder-TBC insbesondere im Allgäu in den Griff zu bekommen.“

„Ich darf mich ganz besonders bedanken für Ihr Engagement, für Ihre Unterstützung, wenn es darum geht, unsere bayerische Natur im Gleichgewicht zu halten.“

„Ich hab‘ vorher aus dem Blickwinkel gesehen: Da hinten ist die Kochschule. Nachdem mein erster Rehbock zerwirkt in der Gefriertruhe liegt, sollte ich vielleicht einmal vorbeischauen, um mir den einen oder anderen Tipp zu holen!“

Beim passionierten Jäger Reinhold Winterl, Bio-Koch aus dem Bayerischen Wald, der die Messebesucher aus allen Winkeln der Hallen zu seinen Pfannen und Töpfen lockte. Einige seiner Tipps verrät Winterl auch im neuen Kochbuch „Wild und köstlich“. Wer es auf der Messe in die Hände bekam, wollte es gar nicht wieder hergeben – ob für den eigenen Genuss oder schon im Hinblick auf Weihnachten.


↑ nach oben ↑