Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

BJV-Video: Bayerische Akademie für Jagd und Natur:
Auftaktveranstaltung „Akademietag“ und Einweihung des Akademieforums

Weitere Ausgabeformat zu diesem Video

JV_Akademietag_08042016.mp4

MP4-Datei (540x304)

27 MB

JV_Akademietag_08042016.ogv

OGV-Datei (480x270)

24 MB

JV_Akademietag_08042016.webm

WebM-Datei (480x270)

24 MB

Videobeitrag: „1. Akademietag“ (April/ Mai 2016)

StellDichein für das jagdliche Bayern in Wunsiedel: Mit dem ersten „Akademietag“ wurde das neue Akademieforum auf dem Gelände der Landesjagdschule im Fichtelgebirge eingeweiht. Gekommen war auch der Schirmherr der Bayerischen Akademie für Jagd und Natur, Dr. Hans-Peter Friedrich.

Dr. Hans-Peter Friedrich, MdB, Bundesminister a.D.,  stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag u. Schirmherr der Bayerischen Akademie für Jagd und Natur:
 „Lieber Herr Prof. Vocke, Sie sind nicht nur der Motor der Jagdkultur in Bayern, sondern ich glaube,  man kann sagen, Sie haben auch immer neben Ihrer Durchsetzungsfähigkeit die richtige Performance gefunden.“

Früher hätte man gesagt, ‚eine Botschaft richtig an den Mann gebracht‘. Die Botschaft nämlich: Die Jagd wird auch in Zukunft gebraucht. Aber: Sie ist heute gezwungen, zu erklären warum. Der Grund ist nicht zuletzt die fortschreitende Urbanisierung. Sie hat zur Folge,

Prof. Dr. Klaus Stüwe, Inhaber des Lehrstuhles für Vergleichende Politikwissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt:
„Dass Jagd immer weniger zur Lebenswelt der Menschen gehört. Städter haben in der Regel keine Berührung mit der Jagd. Fleisch für den Sonntagsbraten kauft man hübsch portionsweise eingeschweißt im Supermarkt. Der moderne Städter ist vielleicht nicht einmal a priori ein Jagdgegner, aber er weiß vielfach nichts über die Jagd u. ihre Notwendigkeit.“

Jäger halten nicht nur die Bestände der Wildschweine, die sich durch Monokulturen in der Landwirtschaft explosionsartig vermehren, und die anderen Wilds in Schach, sie hegen vielmehr auch den Lebensraum der Wildtiere.

Prof. Dr. Klaus Stüwe, Inhaber des Lehrstuhles für Vergleichende Politikwissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt:
„Die Natur wird heute als etwas wahrgenommen, das jedem zusteht. Diese Einstellung ist oft gepaart mit wenig Wissen um die Natur u. ihre Zusammenhänge. Der moderne Naturnutzer lässt sich nicht mehr durch althergebrachte Traditionen oder gar Autorität an seinem Freizeitvergnügen hindern. Er möchte überzeugt u. aufgeklärt werden.“

Warum jagdliche Tradition auch heute ihre Berechtigung hat.
Wo alte Traditionen noch immer Lösungen für aktuelle Herausforderungen bieten, soll die neue Bayerische Akademie für Jagd und Natur herausarbeiten.

Prof. Dr. Klaus Stüwe, Inhaber des Lehrstuhles für Vergleichende Politikwissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt:
„Bei einer solchen Akademie, die zumindest mit einem wissenschaftl. Anspruch arbeitet, wird nicht immer a priori unterstellt, Euch geht’s ja nur um Eure Pfründe, da geht’s ja nur um Eure Privatinteressen als Jäger. Sondern wenn es gelingt, wie vorhin auch schon mit Recht gesagt wurde, wissenschaftlich auf hohem Niveau Erkenntnisse zu gewinnen und die Akademie als Plattform zu gewinnen, um das nach außen zu transportieren, in die breite Öffentlichkeit, dann wären wir schon einen ganz entscheidenden Schritt weiter.“

In dem Bemühen, das Kulturgut Jagd zu erhalten.

Prof. Dr. Klaus Stüwe
, Inhaber des Lehrstuhles für Vergleichende Politikwissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt:
„Aus meiner Sicht aber kann die Zukunft der Jagd nur gesichert werden, wenn wir uns dem Unvermeidlichen stellen. Und der Wandel ist unvermeidlich.“

Mit den Lebensumständen der Menschen ändern sich auch ihre Werte. Herauszuarbeiten, an welchen Stellen die Traditionen der Jäger mit den Vorstellungen der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts nicht mehr in Einklang zu bringen sind, auch das ist Aufgabe der Akademie.

Prof. Dr. Klaus Stüwe, Inhaber des Lehrstuhles für Vergleichende Politikwissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt:
„Die Jägerschaft sollte drüber nachdenken, welche Positionen für sie zentral und unverzichtbar bleiben und welche verhandelbar sind, um am Ende mehr zu gewinnen.“

Anspruchsvolle Aufgaben für die junge Bayerische Akademie für Jagd und Natur. Gut zu wissen, dass man dabei auch in Zukunft auf die Unterstützung des Schirmherrn vertrauen darf:

Dr. Hans-Peter Friedrich, MdB, Bundesminister a.D.,  stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag u. Schirmherr der Bayerischen Akademie für Jagd und Natur:
„Ich selber bin kein Jäger, aber voller Leidenschaft für die jagdlichen Themen, und ich stehe Ihnen immer zur Verfügung. Alles Gute, Gottes Segen und viel Erfolg mit dieser Akademie!“


↑ nach oben ↑