Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

Pressemitteilungen aus dem Bayerischen Jagdverband

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16.12.2016

Illegale Luchstötung: BJV-Präsident distanziert sich von illegalen Luchstötungen und kriminellen Jagdscheininhabern

Der Bayerische Jagdverband dankt der Bayerischen Polizei und der Staatsanwaltschaft Regensburg für ihren großen Einsatz und der Ermittlung eines Tatverdächtigen der illegalen Luchstötung im Bayerischen Wald.


München, 16. Dezember 2016 – Der Bayerische Jagdverband dankt der Bayerischen Polizei und der Staatsanwaltschaft Regensburg für ihren großen Einsatz und der Ermittlung eines Tatverdächtigen der illegalen Luchstötung im Bayerischen Wald. Sollte sich der Anfangsverdacht erhärten und die Staatsanwaltschaft eine Anklage erheben, leitet der zuständige BJV-Ausschuss den Ausschluss des Täters aus dem Verband ein, denn der BJV distanziert sich in aller Form von kriminellen Jagdschein­inhabern.

BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke: „Die Tötung eines Luchses – egal mit welchen Mitteln – ist ein Straftat­bestand und muss strafrechtlich mit allen Konsequenzen verfolgt werden. Als Präsident des Bayerischen Jagdverbandes distanziere ich mich in aller Form im Namen aller Jägerinnen und Jägern des BJVs von Verstößen gegen das Tierschutz-, Naturschutz-, und Waffengesetz. Kriminelle Jagd­schein­inhaber haben in unseren Reihen nichts verloren. Sollte sich der Anfangsverdacht gegen einen Jagdscheininhaber bestätigen und diese Person Mitglied in unserem Verband sein, wird diese umgehend aus sämtlichen Organen des Verbandes ausgeschlossen.“

Hintergrund:
Die Staatsanwaltschaft Regensburg geht einem Tatverdacht im Falle der illegalen Luchstötungen im Bayerischen Wald nach. Laut Oberstaatsanwalt soll es sich hierbei um einen Jagdscheininhabern handeln. Der BJV unterstützte die Staatsanwaltschaft bereits zu Beginn der Ermittlungen unter anderem mit dem Aushängen und Verteilen von Fahndungsplakaten sowie mit einer Aufforderung an alle Jägerinnen und Jägern, Hinweise zum Fall dringend an die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten. (siehe hierzu: Pressemeldung vom 24.09.2015: Der Bayerische Jagdverband (BJV) unterstützt die Fahndung nach den Wilderern sowie Pressemeldung vom 30.09.2015: Enger Schulterschluss gegen Wilderei)

Zudem hat die Naturschutzstiftung des BJV, die Wildland-Stiftung Bayern, auch im Namen des BJV, im Falle der illegal getöteten Luchse im Bayerischen Wald bereits Mitte des Jahres 2015 Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Diese Anzeige bekräftigte der BJV erst kürzlich aus gegebenem Anlass nochmals in aller Deutlichkeit. (siehe hierzu: Pressemeldung vom 12.12.2016: BJV bestärkt wiederholt Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und bekräftigt seine bereits gestellte Strafanzeige)


Ansprechpartner für Pressefragen

Thomas Schreder, Pressesprecher
Tel. 089 -990 234 77
E-Mail: t.schreder@_jagd-bayern.de 

Susanne Schmid, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Presse
Tel. 089-990 234 50
E-Mail: susanne.schmid@_jagd-bayern.de


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