Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

29.01.2015

1400 Gäste beim 20. BJV-Neujahrs­empfang – BJV-Journalistenpreis 2014 vergeben

Zum traditionellen Jahresempfang im Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz waren rund 1400 Gäste aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft gekommen. Der BJV demonstrierte eindrucksvoll die gute Vernetzung der Jagd in Politik und Gesellschaft in Bayern.


Bildtext: (v.l.) Monika Schwarzenbeck, Vorsitzende BJV-Ausschusses Öffentlichkeit, Jagdkönigin Bettina Frühwald, SZ-Redakteurin Rita Baedeker (1. Preis), Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke, Autorin und Journalistin Nicola Förg (Sonderpreis), Redakteur André Paul (2. Preis) und freier Journalist Rudolf Stumberger (3. Preis).

150 Gäste waren zum ersten BJV-Empfang vor 20 Jahren gekommen, stellte BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke in seiner Begrüßung fest. Aus einem Treffen von Jägern und Jagdinteressierten sei im Laufe der Jahre einer der größten Empfänge in der Landeshauptstadt geworden. Besonders begrüßte Vocke die Vertreter der Bürgerallianz Bayern, zu der 20 bayerische Traditionsvereine mit insgesamt 1,7 Millionen Mitgliedern gehören.

Schirmherr des Abends war Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft. Die Festrede hielt Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Berlin. Die Jagd ist nicht nur ein unverzichtbarer Teil unserer Kultur und Tradition, sagte Bleser in seiner Rede. Jägerinnen und Jäger seien auch daran beteiligt, die Qualität und Artenvielfalt unserer Kulturlandschaft zu bewahren und zu sichern. Bei den Ausbildungs- und Prüfkriterien soll, so Bleser, der notwendige länderspezifische Gestaltungsspielraum erhalten bleiben. Bayern mit seinem „Grünen Abitur“ habe Vorbildfunktion.

Prof. Albert Göttle, Präsident des Landesfischereiverbands Bayern, begrüßte die Gäste als Vertreter der Bürgerallianz Bayern. Das Bürgerschaftliche Engagement dürfe nicht erlahmen, sagte er, denn dann stünde unter anderem die Hege des Wildes, der Fischbestände, die Brauchtumspflege und der Schutz von Natur und Landschaft auf dem Spiel. Staat und Verwaltung sollten sich zurück halten und das Ehrenamt stärken, hieß sein Appell.

Helmut Brunner, Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, stellte in seiner Rede in Hinblick auf das Nachtzielgerät fest, er wolle „den Einsatz von oben nicht verordnen“, sondern wolle sich „auf die Akteure vor Ort verlassen“. Welche rechtlichen Voraussetzungen das Ministerium schaffen will, um den Einsatz des Nachtzielgerätes möglich zu machen, sagte er nicht.  

Zu den Gästen gehörten unter anderen

Prof. Winfried Bausback, Staatsminister im Ministerium für Justiz, Ulrike Scharf, Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, Innenstaatssekretär Gerhard Eck, Finanzstaatssekretär Albert Füracker und Kultusstaatssekretär Bernd Sibler. Unter den 80 Abgeordneten aus Landtag und Bundestag waren als Vertreter der Fraktionen Thomas Kreuzer (CSU), Markus Rinderspacher (SPD), Hubert Aiwanger (Freie Wähler) und Dr. Christian Magerl (Bündnis 90/die Grünen) gekommen. Neben Repräsentanten der Kirchen, Universitäten und der Bayerischen Staatsforsten waren auch ein Dutzend Vertreter des Konsularischen Corps, unter ihnen Filippo Scammacca, Generalkonsul der Italienischen Republik, gekommen. Ein Signal dafür, dass Jagd über die Grenzen hinaus verbindet.

Gewinner des BJV-Journalistenpreises 2014

Den „BJV-Journalistenpreis 2014“ erhielten: Rita Baedeker, Redakteurin der Süddeutschen Zeitung, Redaktion Ebersberg, für die Themenseite mit dem Titel „Schwein gehabt“. André Paul, Redakteur der Bayerischen Staatszeitung, für die Reportage „Mein erstes Halali“ und Rudolf Stumberger, freier Journalist, für eine Reportage in der „Welt am Sonntag“ mit dem Titel „Keine Sau weit und breit“. Einen Sonderpreis ging an die Journalistin und erfolgreiche Romanautorin Nicola Förg, unter anderen für ihre Beiträge im Wochenendjournal des Münchner Merkurs.

Die Auswahl unter den Einsendungen traf eine unabhängige Jury, der Claudia Möllers, Münchner Merkur, Ressortleiterin Bayern, Gerald Huber, Redakteur Bayerischer Rundfunk, Bayern 2, Sebastian Jutzi, Chefredakteur Natur, und Peter Fraas, Moderator Bayerischer Rundfunk, angehörten. Monika Schwarzenbeck, Vorsitzende des BJV-Öffentlichkeitsausschusses und Initiatorin des BJV-Journalistenpreises, bedankte sich in ihrer Laudatio für ihre fundierten Zeitungs-Beiträge zum Thema Jagd.

Auch für das Jahr 2015 wird der Bayerische Jagdverband wieder einen Journalistenpreis ausloben. Nähere Informationen dazu gibt es in Kürze auf der Homepage. Dort finden Sie in Kürze auch die diesjährigen Beiträge zum Nachlesen. Mit diesem Preis will der Bayerische Jagdverband (BJV) Journalistinnen und Journalisten auszeichnen, die die komplexen Themen der Jagd vermitteln und eine breite Öffentlichkeit für die Arbeit der Jägerinnen und Jäger in Bayern und darüber hinaus interessieren.

» Videobeitrag vom Neujahrsempfang 2015



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