Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

07.11.2012

Bayerischer Jagdverband: Bayern ist grün – Ergebnis des 10. Forstlichen Gutachtens zur Situation der Waldverjüngung ist kaum zu toppen – Laubwald nimmt weiter deutlich zu


Ein erfreuliches Ergebnis liefert das Forstliche Gutachten zur Waldverjüngung, das heute im Bayerischen Landtag vorgestellt wurde. Es zeigt bei allen aufgenommen Baumarten von der Eiche über die Tanne bis zur Buche und Fichte die besten Aufnahmedaten seit Beginn der Forstlichen Gutachten 1986. Verbiss- und Fegespuren von Rehen, Rotwild und Gämsen an jungen Waldbäumen sind weiter rückläufig.

• Zwischen 80 und 97 Prozent aller Baumarten, die für das Gutachten 2012 seit März dieses Jahres in den bayerischen Revieren aufgenommen wurden, sind nicht verbissen.

• Die Laubbäume sind im Kommen. Der Anteil der Laubbäume, die so hoch sind, dass ein Verbiss sie nicht mehr gefährden kann, liegt mittlerweile bei 66 Prozent.

• Dominierte bis vor zwei Jahrzehnten noch die Fichte unsere Jungwälder, machen ihr Buche und Co. den Rang längst streitig. Jeder vierte Jungbaum in den bayerischen Wäldern, der vom Wild nicht mehr verbissen werden kann, ist eine Buche. Von drei Bäumen, die nachwachsen, sind zwei Laubbäume.

Ein Ergebnis, das nach Ansicht von Prof. Dr. Jürgen Vocke, Präsident des Bayerischen Jagdverbands, kaum mehr zu toppen ist. Vocke:  „Ich bedanke mich bei den Jägerinnen und Jägern, die Vorbildliches für den Waldumbau geleistet haben. Auf der Grundlage dieser Zahlen sollte sich die Diskussion über den staatlich verordneten Abschuss von Rehwild nun endlich versachlichen. Wo die waldbaulichen Ziele noch nicht erreicht sind, hilft eine genaue Analyse.“

Forstliche Gutachten 2012: Bericht

Forstliche Gutachten 2012: Hegegemeinschaftsergebnisse



↑ nach oben ↑