BJV-Journalistenpreis zum vierten Mal vergeben: „Jagd, die schmeckt!“

BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke, BJV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Reddemann, Thomas Schreder, Leiter der Kommunikation im BJV und Susanne Schmid, Referentin für Presse und Öffentlichkeitsarbeit im BJV mit den Preisträgern Randolf Alesch (links), Eva Schrödel (Mitte), Ulrike Schleicher (rechts)
BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke, BJV-­Haupt­geschäftsführer Dr. Joachim Reddemann, Thomas Schreder, Leiter der Kommuni­kation im BJV und Susanne Schmid, Referentin für Presse und Öffentlichkeits­arbeit im BJV mit den Preisträgern Randolf Alesch (links), Eva Schrödel (Mitte), Ulrike Schleicher (rechts)

„Du bist, was Du isst“: Wir achten immer mehr auf das, was wir essen. Insbesondere die Qualität von Fleischprodukten wird vom Verbraucher immer stärker hinterfragt. Herkunft, Haltungsmethoden, Schlachtung, Futter oder Medikamention der Tiere stehen im Fokus, wenn der Verbraucher an der Fleischtheke zugreift.

Heimisches Wildbret aus der Region stellt eine hervorragende Alternative zu den gängi­gen Fleischarten dar: Kein Haltungs­stress, keine künst­lichen Futtermittel, keine Medikation und kein Transport­stress. Wildbret ist Natur pur. Wildbret ist fettarm und reich an natür­lichen Inhaltsstoffen.

Um die Vorteile heimischen Wildbrets besser zu kommuni­zieren und Vorurteile und Nichtwissen über unser Wildbret abzubauen, hat der Bayerische Jagdverband seinen diesjährigen Pressepreis – den er bereits zum vierten Mal auslobt – für heraus­ragende Beiträge vergeben, die sich mit dem Thema Jagd und Wildbret beschäftigen.

Ob in Form einer Reportage, eines Artikels oder einer Serie, alle Einsendungen machten eines klar: Wildbret ist ein nachhaltiges gesundes Naturprodukt, das untrennbar mit der Region verbunden ist und unzählige Vorteile hat. Zur Gewinnung von Wildbret ist natürlich die Jagd auf Wildtiere nötig. Jägerinnen und Jäger sind staatlich geprüfte Naturschützer, die sich für ihre Umwelt, die Wildtiere und den Artenschutz nicht nur interessieren, sondern auch tatkräftig dafür einsetzen.

Neben der starken Beteiligung am Journalisten­preis freuen wir uns außer­ordentlich über die Vielzahl der teilnehmenden – darunter bundesweit aufgelegten – Medien!

Die Fachjury, die sich aus verschiedenen Medienvertretern zusammensetzt, lobte das hohe Niveau der eingesendeten Artikel und machte sich ihre Entscheidung nicht leicht.

Zu den Preisträgern zählen:

1. Platz: Frau Eva Schrödel mit ihrem Beitrag „Gerupfte Sau im Brötchen“, freie Journalistin, veröffentlicht in der Zeitschrift PIRSCH

Der Beitrag überzeugte die Fachjury in allen Belangen. Neben der aufwändigen Aufmachung des mehrseitigen Beitrags konnte Frau Schrödel eindrucksvoll beschreiben, wie man aus dem Wildbret unseres heimischen Schwarzwildes Gerichte machen kann, die niemand so erwartet. Ein sogenannter „long job“ im Fast Food Bereich. Das bedeutet, dass man für die Zubereitung des Fast Food Rezepts geradezu absurd lange benötigt. Frau Schrödel greift in dem Artikel neue Zubereitungsmethoden aus Amerika auf und beschreibt anschaulich, wie einfach Wildbret auch so für junge Menschen attraktiv zubereitet werden kann. Damit erschließt Frau Schrödel völlig neue Absatzquellen für unser Wildbret und zeigt, dass Wildbret eigentlich bei keiner Grillparty fehlen darf. Dazu werden die Vorzüge von Wildbret anschaulich gemacht und übersichtlich dargestellt, wie man zu dem begehrten Brötchen kommt. (zum Beitrag in der PIRSCH)

2. Platz: Frau Ulrike Schleicher mit ihrem Beitrag „Ganz schön Wild“, Redakteurin, veröffentlicht in der Südwest Presse

Mit dem Artikel „Ganz schön Wild“ zeigt die Journalistin Ulrike Schleicher eine ganz besondere Seite der Wildbretvermaktung und Zubereitung auf. Nicht nur der bekannte Wildbraten, der rund um die winterlichen Feiertage gerne gemacht wird, steht im Fokus, sondern es ist die etwas besondere Küche, die Frau Schleicher am Beispiel des jungen Gastronomen Matthias Schlierhuber präsentiert. Junge Rezepte,  frische, kurz gebratene Wildgerichte zeigen deutlich, wie vielfältig Wildbret in der modernen Küche eingesetzt werden kann. Anschaulich zeigt Frau Schleicher wie aus dem hochwertigen Wildbret aus der Region, Tolles auf den Tellern entsteht. Dabei werden die Vorzüge des heimischen Wildbrets anschaulich dargestellt, wichtige Verbraucherinformationen geliefert und die Bezugsquellen für frisches heimisches Wildbret über die örtliche Jägerschaft dargestellt. Zusätzlich gibt das detaillierte Rezept der Woche eine anschauliche Anleitung für die Leser was sie aus Wildbret konkret zaubern können, auch ohne Gast in einem Gourmetlokal zu sein. Die Jury überzeugte die gute Kombination aus Information über das Lokal, das Wildbret, den Koch und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für Wildbret in der modernen Küche. (zum Beitrag in der Südwest Presse)

3. Platz: Herr Randolf Alesch mit seinem Beitrag „Gourmets kochen am liebsten selbst“, Redakteur, veröffentlicht in der Mittelbayerischen Zeitung

Eindrucksvoll berichtet Herr Alesch über Jäger und Hobbykoch Alois Neft aus Windmais. Neben nützlichen Informationen, wo man an Wildkochkursen teilnehmen kann, berichtet Herr Alesch über die Faszination der Jagd und die Leidenschaft, die erlegten Tiere auch bestmöglich weiter zu verwerten. Dabei kommen auch die klaren rechtlichen Vorgaben der Jagd, aber auch der Wildbretvermarktung deutlich heraus. Herr Alesch verfasste in einer Serie eine Vielzahl derartiger Beiträge und überzeugte auch mit der Regelmäßigkeit, in der er die Jagd und das Wildbreit in den Fokus seiner Berichte stellt. (zum Beitrag in der Mittelbayerischen Zeitung)

Bisherige Preisträger

Preisträger 2015BeitragMedium
1.Nicola Förg„Nur Inseln bieten Deckung – Wie man Feldhase, Fasan & Co. vor dem Untergang bewahren kann“Münchner Merkur
2.Rebecca Koenig„Streit um Techno-Rambos in Bayerns Wäldern“Bayerischen Staatszeitung
3.Klaus GimmlerSerie - das Jagdjahr u.a. mit „Geduld ist erste Jägerpflicht“Main-Post
Sonderpreisträger 2015
Holger KarkheckThema Jagd: Hier schießt eine Jägerin alle Vorurteile darüber abBild am Sonntag
Dr. Florian AscheLob der Pirsch: Warum Jäger die besseren Tierschützer sind – eine StreitschriftPlayboy

   

Preisträger 2014BeitragMedium
1.Rita BaedekerThemenseite
„Schwein gehabt“
Süddeutschen Zeitung
- Redaktion Ebersberg
2.André PaulReportage
„Mein erstes Halali“
Bayerischen Staatszeitung
3.Rudolf StumbergerReportage
„Keine Sau weit und breit“
Welt am Sonntag
Sonderpreisträger 2014
Nicola FörgThemenseite
„Die Sau als Sündenbock“
Münchner Merkur

   

Preisträger 2013BeitragMedium
1.Otto Lapp
Sarah Bernhard
Zeitungsserie
„Jagd im Visier“
Nordbayerischen Kurier
2.Manuela Mayr (Text)
Jörg Sigmund (Text)
Christian Imminger (Gestaltung, Layout)
Schwerpunktthema
„Spur der Schweine“
Augsburger Allgemeinen Zeitung
3.Boris ForstnerReportage „Ein Schneemann auf Wildschwein Pirsch“ Münchner Merkur - Schongauer Nachrichten
Sonderpreisträger 2013
Ulrich TrebbinRadiofeature
„Im Wald und auf der Heide“
Bayern 2
Katharina von der LeyenKommentar
„Schießen Sie nicht auf Jäger (denn die meisten sind Tierschützer)!“
„Bild am Sonntag“