Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

BJV-Bläserseminare weiter im Aufwind

An zwei Wochenenden im Februar fanden die BJV-Bläserseminare für Es- und B-Horn in der Akademie Bayerischer Genossenschaften in Beilngries statt. Beide Veranstaltungen waren hervorragend besucht. Rund 300 Teilnehmer hörten interessante Vorträge, bekamen hilfreiche Tipps und übten gemeinsam neue Stücke ein.

Fast 300 interessierte Jagdhornbläser waren zu den Seminaren des BJV in Beilngries gekommen. Erfreulicherweise waren insgesamt auch 30 Neulinge dabei, sie hatten sich als „Anfänger im Jagdhornblasen“ eingestuft.

Das hohe Niveau der Seminare hat sich anscheindend auch in anderen Bundesländern herumgesprochen. Jedenfalls konnte der BJV auch Bläser aus Brandenburg, Hessen und Nordrhein-Westfalen begrüßen. Für sie – wie für die Mitglieder des BJV – war das Seminar wieder kostenlos. Neben den Zuschüssen für Hörner und Notenmaterial oder dem Rahmenvertrag mit der Gema zeigte der BJV hier ein weiteres Mal, welchen hohen Stellenwert das Bläserwesen im Verband einnimmt.

Um weiter auf die Wünsche und Anregungen der Teilnehmer eingehen zu können, bat das Bläserteam auch dieses Mal um eine schriftliche, anonyme Rückmeldungen.

Die Rückmeldungen zeigen, dass die dreitägigen Seminare beibehalten und nicht auf zwei Tage beschränkt werden sollen.

Gewünscht wurde weiterhin, dass der Gruppenleitertausch bleibt, der vor zwei Jahren eingführt wurde, und eventuell noch erweitert wird. Schwerpunktthemen sollten künftig nur noch als Abendtermine angeboten, die Einzelarbeit dagegen verstärkt werden. Mit den Themen „Noten“ und „Urheberrechte“ müsse sich das Bläserteam weiter beschäftigen. Bis zu den nächsten Seminaren wird versucht, auch hier eine Lösung zu finden, die gesetzeskonform und praxistauglich ist.

Im Rahmen der beiden Abschlussveranstaltungen in der Akademie Bayerischer Genossenschaften mit gemeinsamem Musizieren dankten BJV-Präsident

Jürgen Vocke und Präsidiumsmitglied Jürgen Weißmann allen Bläsern und Ausbildern und nahmen die Gelegenheit wahr, für die Wallfahrt in Altötting, den Landesbläserwettbewerb, die Bläserseminare im Juli und die BJV-Bläserreise zu werben.               

Die hohe Teilnehmerzahl erforderte eine hohe Zahl an Ausbildern. So waren, teilweise bei beiden Seminaren, für die Bläser im Einsatz: Beate Bauer, Eva Brandes, Drewes Chlup, Prof. Peter Damm, Martin Geyer, Dietmar Kohl, Peter Kopetz, Johannes Lang, Ute Mailinger, Edgar Roske, Ilona Rothballer, Karl-Otto Steiniger, Peter Ternay, Johann Vogt, Anita Weimann, Hannelore Weißmann, Dr. Michael Welsch, Andreas Wollinger und Thomas Zirkelbach.

BJV-Hornmeistertagung 2015 in Beilngries

Ganz im Zeichen des kommenden BJV- Landesbläserwettbewerbes am 11. Juni 2016 in Erding stand die diesjährige Hornmeistertagung.

So freute sich das BJV-Bläserteam, neben dem zuständigen Präsidiumsmitglied für Jagdkultur, Jürgen Weißmann, auch den Regierungsbezirksvorsitzenden von Oberbayern, Mitglied des Präsidiums und gleichzeitigen Vorsitzenden der Kreisgruppe Erding, Thomas Schreder, herzlich begrüßen zu können. 

„Die Stadt Erding und die Kreisgruppe Erding freuen sich auf den Landesbläserwettbewerb 2016 und hoffen, dass dieser wie der letztmals ausgerichtete Landesjägertag ein großer Erfolg wird.

Seitens Erding ist man jedenfalls, was die Organisation und Örtlichkeiten anbelangt bestens gerüstet“, so Thomas Schreder.

Um auch inhaltlich gut gerüstet zu sein, haben sich die Obleute der Regierungsbezirke und das BJV-Bläserteam schon am Vortrag der Hornmeistertagung getroffen und in vielen Stunden und langen Diskussionen die Pflicht- und Wahlpflichtstücke für die einzelnen Wettbewerbe ausgesucht und festgelegt.

Um den Gruppen noch weiter entgegen zu kommen, haben sich Bläserteam und Obleute entschlossen,  in den Wettbewerben „G“ und „Es“ die Wahlpflichtstücke in den Gruppen „leicht“, „mittel“ und „schwer“ von drei auf fünf Stücke zu erweitern. So stehen für diese Wettbewerbe den Gruppen jeweils 15 Stücke unterschiedlichster Herkunft zur Auswahl.

Nach einer langen Diskussion hat man sich seitens der Verantwortlichen auch entschlossen, die Wettbewerbe „A“,  reine Fürst-Pless-Gruppen,  bzw. „B“, nur B-Parforce-Hörner, beizubehalten. Allerdings hoffen Obleute und Team, dass sich die Zahl der teilnehmenden Gruppen erhöht.

Man ist sich einig, dass drei oder gar nur zwei Gruppen pro Wettbewerb eindeutig zu wenig sind. Für Erding hofft man auf mehr Interesse und wird entsprechend werben.

Nachdem beim Quartettwettbewerb die Teilnahmerzahlen steigen, wird man auch diesen beibehalten.

Um den „jugendlichen Jägernachwuchs“ mit einzubinden, wird außerdem erstmals ein Jugendwettbewerb angeboten, für den keinerlei Pflichtstücke festgelegt werden, sondern jungen Bläsern die Chance gegeben wird, zwei Kürstücke vorzutragen.

Eine entsprechende Schulung steht im Januar bei den BJV-Bläserseminaren im Programm und das BJV-Bläserteam wird künftig auch im Sommer eine entsprechende Jugendfreizeit anbieten.

Weitere Themen waren die Vorstellung der neu zu bewertenden „Klangkultur“ im Wettbewerb für Es-Hörner, das wichtige Thema vom „Umgang mit dem Urheberrecht“  und die Vorstellung eines Pools von freien Stücken, die sowohl kopiert wie auch aufgeführt werden können. 

Tipps zum richtigen Einstimmen bzw. zur Verbesserung der Intonation rundeten die Vorträge ab. 

Abschließend konnte man noch von einer Verbesserungen des Rahmenvertrages mit dem Bayerischen Blasmusikverbandes und der Gema berichten und in einer längeren Diskussion waren sich Team, Obleute und die anwesenden Hornmeister einig, dass die Vergabe von Ehrenzeichen weiterhin so wie jetzt und damit strenger als in der Vergangenheit zu behandeln sei.  Ehrenzeichen breit zu streuen, würden diese eindeutig abwerten.

Allerdings wünsche man sich eine optische Aufwertung der Treuenadeln.

Am Nachmittag konnten die anwesenden Hornmeister bzw. deren Vertreter die neu gewählten Wettbewerbsstücke selbst blasen.

Mit dem Hinweis auf die kommenden Seminare vom 28. bis 30. Januar für die Gruppen „Es“ und vom 14. bis zum 16. Februar 2016 für die Gruppen „B“  – die wiederum in Beilngries stattfinden – und selbstverständlich unter dem Einfluss des kommenden Wettbewerbs stehen werden, bedankte sich Hannelore Weißmann, als für die gesamte Organisation des Bläserwesens Verantwortliche,  bei allen Teilnehmern auch im Namen der weiteren Teammitglieder  Martin Geyer, Wolfgang Prebeck, Dr. Michael Welsch und Thomas Zirkelbach,  der Obleuten und Referenten Anita Weimann, Ilona Rothballer, Beate Bauer, Heinrich Reuss, Peter Kopetz  und Edgar Roske.

Ute Maillinger aus Schwaben war leider beruflich verhindert.

BJV-Bläserteam,  H.Weißmann

Bilder der Tagung können in der Bildergalerie angesehen werden.

Eröffnungsgala zum 12. Bayerischen Landesmusikfest 2015

Das Jahr 2015 zum 12. Bayerischen Landesmusikfest in Alzenau wurde am 11.01.2015 mit der Konzert-Gala „Symponic Rock“ von Verbandsdirigent Frank Elbert und dem Jugendverbandsorchester Vorspessart & Special Guests eröffnet.

Die Auftragskomposition „FRABAYA“ wurde uraufgeführt.

Nachbericht

Wertungsrichterlehrgang in Springe

Neben Anita Weimann und Thomas Zirkelbach sind nun auch Martin Geyer und Wolfgang Prebeck geprüfte Wertungsrichter des DJV. Somit können alle Teammitglieder als Wertungsrichter eingesetzt werden.

Der Bundesrichterobmann Jürgen Keller, Josef Füchtenkord Obmann aus NRW und Dr. Christiane Kuthe aus Niedersachsen organisierten und leiteten den Wertungsrichterlehrgang in Springe. Der BJV gratuliert zur bestandenen Prüfung.

Hannelore Weißmann Bläserteam Organisation

Rückblende Jagdhornbläser im BJV

Festakt 75-Jahr-Feier des Deutschen Jagd- und Fischereimuseums

Einen kurzen Bericht können Sie hier lesen.

Es-Horn-Seminar in Beilngries 2013

Bilder der Veranstaltung gibt es in der Bildergalerie

B-Horn-Seminar in Beilngries 2013

Bilder der Veranstaltung finden Sie in der Bildergalerie.

_________________________________________________________________

Landesbläserwettbewerb Eggenfelden 2012

Allen teilnehmenden Bläsergruppen möchte ich für Ihre Teilnahme am Wettbewerb sehr herzlich danken und zur erbrachten Leistung gratulieren.

Das Niveau der Vorträge war insgesamt und erfreulicherweise sehr hoch, was in Gesprächen auch alle beteiligten Wertungsrichter so sahen.

Sehr eng beieinander liegende, teilweise sogar gleiche Punktzahlen werte ich als Zeichen dafür, dass bläserische Unterschiede vor allem im oberen Bereich kaum mehr festzustellen sind.

Trotzdem gilt es den Blick nach vorne zu richten und den Wettbewerb in Günzburg 2014 rechtzeitig ins Auge zu fassen. Die Anmerkungen der Wertungsrichter auf den Wertungsbögen könnten ein Ansatz für die weitere Arbeit sein.

Nochmals herzlichen Dank an alle Beteiligten.

Nachfolgend die offiziellen Ergebnislisten.

Ihr/Euer

Jürgen Weißmann

Auswertung A, B und Quartett 

Auswertung G

Auswertung Es

Bilder der jeweiligen Erstplatzierten 

_______________________________________________________________

 

Reise der Jagdhornbläser nach Ungarn

Umfangreiches Bildmaterial können Sie in der Bildergalerie ansehen.

_________________________________________________________________

 

Bläserseminar B in Beilngries

Zur großen Freude der Teammitglieder Martin Geyer, Johann Vogt und Thomas Zirkelbach sowie des zuständigen Präsidiumsmitglieds Jürgen Weißmann für das Bläserwesen des BJV konnte man beim B-Horn-Seminar vom 13. bis 15.1.2012  siebzehn „neue“ Jagdhornbläser begrüßen.

Natürlich war man auch erfreut darüber, dass sich 171 Teilnehmer und die dazu nötigen dreizehn  Gruppenleiter angemeldet hatten.

Im Hinblick auf den bayerischen Landesbläserwettbewerb in Eggenfelden waren selbstverständlich in allen Gruppen die Pflicht- und Wahlpflichtstücke ein Seminarthema. Dass zusätzliche Schwerpunktthemen weiter im Programm waren,  sowie der im letzten Jahr auf Wunsch der Teilnehmer eingeführte Gruppenleitertausch beibehalten wurde, versteht sich von selbst.

Die Nachfrage nach „Einzelarbeit“ ist mittlerweile so groß geworden, dass drei Musiklehrer dafür eingeteilt wurden. Ein großer Dank gilt in diesem Zusammenhang den seit vielen Jahren für den BJV  tätigen Musikern Ulli Wehner, Edgar Roske und Dietmar Kohl.

Weitere Schwerpunktthemen deckten Karl-Otto Steiniger und Thomas Zirkelbach (Fehlerschwerpunkte bei Jagdsignalen) sowie Martin Geyer (Vorstellen verschiedener Hubertusmessen) ab. Seit vielen Jahren von großem Interesse ist der Schwerpunkt

„B-Parforce“ mit Ulli Wehner. Fast 40 Bläser nutzten dieses Angebot.

Obwohl die Seminararbeit am Freitag und Samstag bis weit nach 21.00 Uhr ging, war ein anschließendes gemütliches Beisammensein wichtig.

Mit instrumentaler Begleitung von Reiner Kloss, Michael Welsch, Drewes Chlup und Heinrich Reuss zeigten die Teilnehmer, dass sie nicht nur blasen, sondern vor allem auch singen können. Kräftig unterstützt wurden sie dabei natürlich auch von den weiteren Gruppenleitern  Ilona Rothballer, Ute Maillinger  und Wolfgang Hochrein.

Die Instrumentenausstellung der Firma Dotzauer, vor allem aber auch die wohltuende Atmosphäre und freundliche Aufnahme in der Akademie Bayerischer Genossenschaften in Beilngries rundete ein wiederum gelungenes  Seminar ab.

Das gemeinsame Abschlussmusizieren  am Sonntag nahmen Jürgen Weißmann und die Teammitglieder zum Anlass,  sich noch einmal bei allen Beteiligten ganz herzlich zu bedanken.       HW

Eine Auswahl an Bildern können Sie in der Bildergalerie ansehen.

_______________________________________________________________

BJV Es-Horn-Seminar

Dass sich über 130 Teilnehmer für das Es-Horn-Seminar vom 3. bis 5. Februar angemeldet hatten, war selbst für die Organisatoren eine Überraschung.

Zählt man die Teilnehmer der beiden Bläserseminare des BJV im Januar und Februar  zusammen, so kommt man auf die stolze Zahl von  300 Bläsern, die sich weiterbilden und gemeinsam musizieren wollten.

Die hohe Qualität der Bläserfortbildungen  hat sich zwischenzeitlich auch in anderen Bundesländern herumgesprochen,  und so konnte man auch Bläser von anderen Jagdverbänden willkommen heißen. 

Die große Teilnehmerzahl erfordert  immer mehr Gruppenleiter und so freute sich Jürgen Weißmann viele Ausbilder begrüßen zu können.

Neben dem Bläserteam mit Martin Geyer, Johann Vogt und Thomas Zirkelbach war dies vor allem der seit vielen Jahren immer wieder von den Teilnehmern gewünschte und bewährte Senior der Gruppenleiter Reiner Kloss. Da zur Horngesellschaft Bayern ein guter Kontakt besteht, unterrichteten von dieser Eckhard Magdeburg und Peter Ternay.

Die beiden Obfrauen des Bläserwesens aus Schwaben und der Oberpfalz Ute Maillinger und Ilona Rothballer waren ebenso dabei wie Hubert Bäuml und Drewes Chlup von den Oberpfälzer Parforcehornbläsern. Seit vielen Jahren zum Team gehören auch die Musiker Edgar Roske und Dietmar Kohl. Dr. Michael Welsch und Dr. Reinhard Proske (Mitglied des Kulturausschusses des BJV) hatten sich bereit erklärt zu den Schwerpunktthemen „Stopfen“ und „Interpretation der Wahlpflichtstücke“ (dies hinsichtlich des Wettbewerbs in Eggenfelden) Seminareinheiten zu leiten.

Da die Bläser auch immer an Beratung und Information über Instrumente und Zubehör interessiert sind, war Herr Reindl von der Firma Melton aus Geretsried am Samstag beim Seminar anwesend.

Nach Abschluss der beiden Seminarwochenenden  waren sich alle Beteiligten einig: Inhalte und Organisation der BJV-Bläser-Seminare  machen bereits jetzt Lust auf  das kommende Jahr.                  HW

 


↑ nach oben ↑