Rückblende Jagdhornbläser im BJV

Reise der Jagdhornbläser nach Prag

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BJV-Hornmeistertagung 2011 im Kloster St. Joseph

Bei der diesjährigen Hornmeistertagung ging es hauptsächlich um den Landesbläserwettbewerb 2012. Alle sieben Regierungsbezirksobleute des Bläserwesens des BJV und die Mitglieder des Teams hatten am Abend und in der Nacht vorher in einer langen Sitzung mit dem zuständigen Präsidiumsmitglied Jürgen Weißmann die Wahlpflichtstücke ausgesucht und auch weitere Details diskutiert und entschieden. Es ging u.a. um einen Wettbewerb für Quartette, Wertungskriterien und auch schon um die Inhalte für die Seminare in Beilngries 2012.  

Die Ergebnisse nahmen die über 80 Teilnehmer interessiert zur Kenntnis und hatten auch gleich Gelegenheit nachzufragen, bzw. die ausgewählten Stücke kennenzulernen.

Da auch Hornmeister immer auf der Suche nach neuen Wegen sind, wie sie ihre Bläser weiterbilden können, gab es natürlich noch andere Tagesordnungspunkte.

Professor Peter Damm aus Dresden hat mit vielen praktischen Übungen aufgezeigt, wie man die Bläser rhythmisch schulen kann. Zum Thema "Den 6/8 Takt hat der Teufel im Zorn erfunden" hat er in zahlreichen Beispielen und unter Einbeziehung von bekannten Melodien fast spielerisch schwierigste Rhythmen erarbeitet.

Martin Geyer hat aus seinen Erfahrungen heraus vorgestellt, wie man neue Bläser gewinnen kann und vor allem auch, wie es möglich ist, sie "bei der Stange" zu halten.

Der im Frühjahr offiziell aus dem Team ausgeschiedene Reiner Kloss wurde von seinen ehemaligen und den neuen Teammitgliedern mit einem Abschiedsgeschenk überrascht. Wie diese erfahren haben, hat er sich eine "neue Liebe" angeschafft. Thomas Zirkelbach klärte darüber auf, dass es sich dabei um keine Person, sondern um ein Waldhorn handelt. Da Reiner immer alles hundertprozentig oder garnicht anpackt, bekam er dazu viele Notenhefte überreicht, die seinen Übungsfleiß noch weiter anregen können.

Für manche viel zu schnell war wieder einmal eine interessante Hornmeistertagung vorüber. Zur Planung: Die nächste Hornmeistertagung findet am 13. Oktober 2012 ebenfalls wieder im Kloster St. Joseph in Neumarkt statt.

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BJV-Bläserseminare Beilngries

Das Es-Horn-Seminar war kaum vorüber - schon stand das B-Horn-Seminar an. 149 Jagdhornbläser  fanden sich ein,  um Neues zu erfahren, zu üben  oder die eigenen Fähigkeiten mit anderen zu vergleichen. Damit schaffte es der BJV innerhalb von zwei Wochen 270 Bläser zu motivieren, zu den angebotenen Seminaren zu kommen. 

Von absoluten Neulingen, die sich zahlreich angemeldet hatten,  bis hin zu den Könnern reichte die Palette derer, die sich in Beilngries eingefunden hatten. Die Schwerpunktthemen wurden wieder gut angenommen. Sowohl „B-Parforce“, als auch „Planung und Vielfalt öffentlicher Auftritte“, „Jagdsignale“ oder „Einzelarbeit“  waren dabei die Spitzenreiter was die Wünsche der Teilnehmer anbelangte. Aber auch „Wie bringe ich Bläsern ohne Notenkenntnisse schwierige Stücke bei?“ war für viele interessant. Nach dem Willen der Teilnehmer wurde auch der beim Es-Horn-Seminar erstmals eingeführte „Gruppenleitertausch“ beibehalten.   

In den Pausen stellten wiederum die Firmen Dotzauer und diesmal auch Melton Ihre Instrumente vor. Viele Bläser nutzten die Möglichkeit, Instrumente und Mundstücke vor Ort kennen zu lernen und auszuprobieren. Der BJV bedankt sich bei diesen Firmen für die Unterstützung.

Aus Eggenfelden reiste, wie schon beim Es-Horn-Seminar,  eine Delegation an und warb für den Landesbläserwettbewerb 2012. Am Ende des Seminars  war man sich einig: Fachlich kompetente, sympathische und gut vorbereitete Gruppenleiter, ein informatives Rahmenprogramm, ein ansprechender Seminarort mit hervorragender Küche und  Service und eine rundum zufriedenstellende Organisation waren die Reise nach Beilngries wieder einmal Wert. Ein Lob allen, die an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt waren:

Thomas Zirkelbach und Johann Vogt vom Bläserteam als Verantwortliche für das B-Horn-Seminar. Die weiteren Gruppenleiter Martin Geyer, Karl-Gerd Heumann, Reiner Kloss, Ute Maillinger, Ilona Rothballer, Maria Stark, Karl-Otto Steiniger, Anita Weimann, Ulli Wehner, Dr. Michael Welsch und  vor allem auch Hannelore Weißmann als für die gesamte Organisation Verantwortliche des Teams der Jagdhornbläser im BJV.

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Bewährt und immer wieder große Klasse: BJV Es-Horn-Seminar in Beilngries

Rund 120 Bläser fanden sich am letzten Januarwochenende von Freitag bis Sonntag in Beilngries zum diesjährigen Es-Horn-Seminar ein. In 9 Gruppen unterschiedlicher Leistungsstärke wurden neue Stücke erarbeitet sowie bekannte vertieft. Die Möglichkeit neben dem Kursprogramm individuell in Schwerpunktgruppen zu arbeiten wurde rege angenommen.

Großen Anklang fand Professor Peter Damm mit seinen Rhythmusübungen zum 6/8 Takt. Die Möglichkeit persönliche Probleme mit dem Horn in den Griff zu bekommen nahmen rund ein Drittel der Teilnehmer dadurch war, dass sie jeweils eine halbe Stunde lang den Einzelunterricht bei Uli Wehner bzw.  Edgar Roske in Anspruch nahmen.

Auch Peter Ternay, der diesjährige Neuling im Team der Ausbilder,  wurde sowohl im Seminarbetrieb als auch mit seinem Schwerpunktthema „Von der musikalischen Vorstellung zur praktischen Umsetzung“ begeistert angenommen.

Bewährt und als Gruppenleiter bekannt wirkten weiter mit Hubert Bäuml, Martin Geyer, Karl-Gerd Heumann, Reiner Kloss, Eckhard Magdeburg, Ilona Rothballer, Johann Vogt und Thomas Zirkelbach. Als Teilnehmer waren erfreulicherweise  viele jüngere Bläser - einige auch ohne jegliche Vorkenntnisse - nach Beilngries gekommen. Das Leistungsniveau war allgemein von sehr guter Qualität, was sich beim gemeinsamen Musizieren zum Ende des Seminars noch einmal deutlich zeigte.

 

In den Pausen am Samstag hatten die Bläser, wie seit einigen Jahren üblich, wieder Gelegenheit verschiedene Es-Hörner kennen zu lernen. Der BJV bedankt sich in diesem Zusammenhang bei den Firmen Beck und Dotzauer. Die große Auswahl an Mundstücken, die die Firma Klier aus Diespeck zum Ausprobieren bereitstellte,  half manchem Bläser im Einzelunterricht den schließlich richtigen Ton zu finden.

Da die gesamte Organisation reibungslos klappte, die Verpflegung hervorragend , die Unterkunft  in Ordnung war und die gemütlichen Stunden auch viele Kontakte ermöglichten, reisten die Bläserinnen und Bläser mit großen Lob und neu motiviert für den weiteren Umgang mit dem Es-Horn nach Hause.  Jürgen Weißmann

Hornmeistertagung Neumarkt

Am 2. Oktober 2010 fand die Tagung der bayerischen Hornmeister wie bereits in den vergangenen Jahren im Kloster St. Josef in Neumarkt/Oberpfalz statt. Jürgen Weißmann begrüßte nach einem kleinen Imbiss die über 70 gemeldeten Teilnehmer. Anschließend folgte die gemeinsame musikalische Begrüßung. Bis zur Mittagspause wurden in zwei Gruppen neue Stücke in B und Es einstudiert. Die Gruppe der B-Bläser leitete Thomas Zirkelbach, der aus dem Notenheft (Band 1) des Bayerischen Jagdverbandes „Jagdhornstücke“  die Siegerstücke des Kompositionswettbewerbes 2009 „Tänzchen der Jägerin“,  „Abendgebet“ und  â€žHerzogruf“ probte. Die Es-Hornbläser wurden von Reiner Kloss geleitet, der ebenfalls die Siegerstücken des Kompositionswettbewerbs aber auch Stücke aus dem neuen Notenheft von Martin Geyer vorstellte. Das Vorstellen der  von Prof. Hansjörg Angerer eigens für unseren Präsidenten in Es komponierte „Jürgen Vocke Fanfare“ übernahm Ulli Wehner.  

Nach dem Mittagessen trug der Geschäftsführer des bayerischen Blasmusikverbandes Herr Andreas Horber die wichtigsten Eckdaten zum Gema-Vertrag vor, den der Bayerische Jagdverband mit dem bayerischen Blasmusikverband für seine Jagdhornbläser abgeschlossen hat. Worauf die Wertungsrichter bei den Wettbewerben achten, welches  die wichtigsten Bewertungskriterien sind, stellte Thomas Zirkelbach in seinem Vortrag sehr übersichtlich dar. Inhalte beider Vorträge sind in Stichpunkten auf der Homepage des Bayerischen Jagdverbandes unter www.jagd-bayern.de nachzulesen.

Ein Höhepunkt des Tages war die anschließende Ehrung von Ulli Wehner. Ulli Wehner ist  seit vielen Jahren Gruppenleiter der BJV-Bläser-Seminare. Er gehörte dem  Organisations- und Kompetenzteam Bläserwesen des BJV seit Beginn an,  galt und gilt in diesem  durch seine musikalische Kompetenz, sein Einfühlungsvermögen und sein Können als äußerst wichtige Stütze für das gesamte Team und somit auch für alle Bayerischen Jagdhornbläser. Nach einer ergreifenden Laudatio von Jürgen Weißmann wurde Ulli Wehner die Urkunde mit dem goldenen Bläserabzeichen überreicht. Tosender Applaus, stehende Ovation  der Hornmeister und Gruppenleiter war ein Zeichen der Anerkennung und des Dankes für „ihren Ulli“, ebenso wie die für ihn gespielte Ehrenfanfare.    

Zum Abschluss der Tagung wurde mit den Hornmeistern über Termine und geplante Neuerungen diskutiert. (Seminartermine siehe separaten Hinweis). Der Landesbläserwettbewerb 2012  wird diesmal am Samstag, den 19. Mai 2012 in Eggenfelden stattfinden. Erstmalig wird dort zusätzlich ein Wettbewerb für Quartette angeboten werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Bläser eines Quartetts aus einer Bläsergruppe kommen. Als weitere Neuerung können Gruppen in einer so genannten  â€žfreien Kategorie“ antreten. Sie werden zwar von den Richtern bewertet und erhalten auch ihre Wertungsbögen mit der Gesamtpunktzahl, werden jedoch nicht in der offiziellen Rangliste aufgeführt. Auf Wunsch kann auf eine Bewertung aber auch komplett verzichtet werden. In der „freien Kategorie“ können  keine Hornfesselspangen oder  Hutabzeichen in Gold, Silber oder Bronze errungen werden. Es gibt für diese Gruppen eine Teilnehmernadel.

Ein weiteres Thema war die Auswahl der Wahlpflichtstücke für den Wettbewerb 2012. Künftig werden diese Stücke in drei Schwierigkeitsstufen „leicht, mittel, schwer“ eingeteilt. Aus jeder Kategorie wird es  zwei Stücke  zur Auswahl geben. Bei den leichten Stücken werden von der Punktzahl der Wertungsrichter sechs Punkte abgezogen, bei den mittleren drei und bei den schweren gibt es keinen Punktabzug.  Auch dieser Punkt fand die Zustimmung der Anwesenden.  

Für  alle Beiträge und die engagierte und sachliche Diskussion dankte  Jürgen Weißmann dem Team, den Bezirksobmännern  und allen Teilnehmern ganz herzlich.  

Man freut sich auf ein Wiedersehen in Beilngries. AW

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Hohes Niveau beim Landesbläsertreffen in Rosenheim

Werner Zwingmann, der Vorsitzende des Jägervereines Rosenheim eröffnete im Zentrum der Altstadt das Landesbläsertreffen.

Bläsergruppen aus  Mühldorf, Pfarrkirchen, Rupertiwinkel, Ebersberg, Bad Aibling, Donautal-Pfatter, Dachau, St. Hubertus Schwandorf, Inntal, Freising Stadt und Land, Frasdorf und Memmingen boten ein eindrucksvolles Bild.

Gabriele Bauer, die Oberbürgermeisterin der Stadt Rosenheim und der stellvertretende Landrat Erich Ellmerer zeigten sich in ihren Grußworten aber nicht nur vom Bild beeindruckt, das die Bläser boten, sondern vor allem, dass es in Verbindung mit der Landesgartenschau gelungen war, ein Konzert der Jagdhornbläser für Rosenheim zu organisieren. Welch hohes Niveau die musikalischen Grüße der Jäger haben,  konnte man sowohl bei den zahlreichen Einzelvorträgen, vor allem aber auch bei den gemeinsamen Stücken genießen.

So zeigte sich auch der Präsident des BJV, Prof. Jürgen Vocke hocherfreut, dass so viele Gruppen nach Rosenheim gekommen waren und sparte nicht mit Lob.  In seiner kurzen Ansprache betonte er, dass die Jagdmusik unverzichtbar zur Kultur des Jagens gehört.

Für sein großes Engagement und das Ausrichten zahlreicher Großveranstaltungen wurde Werner Zwingmann mit dem BJV-Ehrenzeichen in Gold geehrt.

Obwohl die Schirmherrin der Veranstaltung Gabriele Bauer war, war die „eigentliche Schirmherrin“ die Jagdkönigin Susanne Schmidt. Diese hielt im wahrsten Sinn des Wortes den Schirm über die Grußwortredner und auch über Karl-Gerd Heumann vom Bläserteam des BJV, der die gemeinsamen Stücke dirigierte, denn es regnete zeitweise in Strömen.  

Nach einem gemeinsamen Mittagessen trafen sich die meisten Gruppen noch einmal auf dem Gelände der Landesgartenschau und wiederholten das Konzert des Vormittags im Pavillon-Süd. Die zahlreichen Zuhörer – mehr als am Vormittag auf dem Max-Josefs-Platz  - zeigten sich ausgesprochen applaudierfreudig und erzwangen damit sogar eine Zugabe.

Jürgen Weißmann, zuständiges Präsidiumsmitglied des BJV, führte durch das Programm und spendete den Gruppen große Anerkennung ob der erbrachten Leistung. Welch beeindruckendes Niveau und welche Disziplin die Gruppen hatten, zeigte sich auch daran, dass die gemeinsamen Stücke am Nachmittag ohne Dirigent gespielt wurden.

Sein Abschlussdank galt der Obfrau des Regierungsbezirkes Oberbayern Anita Weimann, die für die  Zusammenstellung des Konzertes und die Organisation verantwortlich war.

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Tausend Jagdhornbläser in Kulmbach

Der 26. Bayerische Landeswettbewerb im Jagdhornblasen war nicht nur durch die rund tausend Teilnehmer ein absoluter Höhepunkt für den BJV. Herausragend und kaum zu überbieten war auch die Schirmherrschaft des Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg sowie des Dirigenten Enoch zu Guttenberg, die dem großen Abschlusskonzert auf dem Rathausplatz lauschten. Beide sind Mitglied in der BJV-Kreisgruppe Kulmbach und hatten die Schirmherrschaft für diesen 26. Landesbläserwettbewerb übernommen und lobten die hervorragende Organisation durch die Kreisgruppe Kulmbach.

Dessen Höhepunkt war das große gemeinsame Konzert aller teilnehmenden 54 Jagdhornbläsergruppen. Vom Balkon des Rathauses aus dirigierten abwechselnd   Heinrich Reuß sowie Karl-Gerd Heumann, Johann Vogt und Rainer Kloss vom BJV-Kompetenzteam Bläserwesen sowie das neue Teammitglied Thomas Zirkelbach die Menge aus rund eintausend Bläsern.

Der BJV gratuliert allen teilnehmenden Bläsergruppen ganz herzlich, bedankt sich für die Teilnahme und zeigt sich Ã¼ber die hohe Teilnehmerzahl hocherfreut. Dieser  Dank geht auch an die Gastgruppen aus der Schweiz, aus Schleswig Holstein und an die deutsch-tschechische Gruppe "Corni di Egra". Wie hoch der Leistungsstand der bayerischen Bläsergruppen ist, zeigt sich in der Tatsache, dass sämtliche Gruppen in der Wertung Gold oder Silber erreichen konnten.

Einen ausführlichen Bericht mit der Nennung der Erstplatzierten können Sie der nächsten Ausgabe (Juli 2010) der „Jagd in Bayern“ entnehmen.