Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

Streifen der Hechteier, Foto: LFV
Streifen der Hechteier, Foto: LFV

September 2011 - Streifen der Hechteier

Fische müssen viele Eier legen, weil viele verloren gehen und die Jungfische von Räubern bedroht sind. Wie Karpfen und Schleie ist der Hecht ein sogenannter Krautlaicher. In seichten, verkrauteten Uferbereichen heftet er seine Eier an den Wasserpflanzen an. Ein größeres Hechtweibchen legt so bis zu 200.000 Eier ab. Der Mensch, der seit über 100 Jahren Fische im Bruthaus künstlich vermehrt, macht sich diese große Eizahl zunutze. Während in der Natur nur ein sehr geringer Prozentsatz der geschlüpften Fischlarven es schafft, zu überleben, können in der Obhut des Menschen viele Jungfische herangezogen werden. Der Fischer kann so durch Besatz, das heißt durch das Einsetzen kleiner Fische in ein Gewässer, die Fischbestände erhalten, die in freier Natur keine geeigneten Bedingungen zum Heranwachsen mehr vorfinden. Ebenso kann er Speisefische heranziehen und an Gasthäuser oder Fischgeschäfte verkaufen.

Begleitinformationen:

Kopiervorlage

Hecht Zusatzinformationen

Hecht Arbeitsblatt und Lösung

Hecht Arbeitsblatt und Lösung (im Word-Format)


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