Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

TBC-Rotwildmonitoring

In der Jagdsaison 2013 / 2014 wurden im Rahmen des bayerischen Rotwildmonitoring von den geforderten 1.661 Stücke, insgesamt 2.393 Stücke Rotwild im alpennahen Raum auf Tuberkulose untersucht. Weitaus mehr als ursprünglich gefordert wurde. Recht herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Um die Prävalenzentwicklung in den sogenannten „Hot-Spot-Gebieten“, also Gebiete mit lokal höherer Prävalenz, näher zu beobachten, werden in einem nachfolgenden Monitoring im Jagdjahr 2014/ 2015 weitere Tiere untersucht.

Das Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat sich, wie im letzten Jagdjahr, bereit erklärt, einen Unkostenbeitrag in Höhe von 20 Euro pro untersuchtem Stück (gemäß Probenplan) dem Jäger als Aufwandentschädigung zu erstatten.

Ein Rechtsanspruch auf Auszahlung des Unkostenbeitrages besteht nicht.

Das Probensoll für das Rotwild-Monitoring verteilt sich auf die 2 südbayerischen Regionen, wie in folgender Übersicht dargestellt:

  • Region 1: Rappenalp- und Stillachtal, 491 Tiere
  • Region 2: Oberes Isartal/Karwendel, 331 Tiere
  • Region 3: kein Probensoll vorgegeben, Einsendungen älterer m/w Tiere erwünscht (ohne Aufwandsentschädigung!)

Für die Jagdsaison 2014/ 2015 ist letztmalig die Gewährung einer freiwilligen Pauschale (Aufwandsentschädigung) aus dem Staatshaushalt an die private Jägerschaft für maximal 822 Tiere möglich. Darüber hinausgehende Einsendungen können leider finanziell nicht berücksichtigt werden.

Die Proben können an das für Ihren Bereich zuständige Veterinäramt abgegeben werden. Probensäcke, Untersuchungsanträge und Transporttonnen erhalten Sie ebenfalls an den jeweiligen Veterinärämtern.

Anders als im Vorjahr wird der Probenumfang um (Speichel, Harn- und Kotproben) erweitert.

Einsendeschein Rotwild als PDF-Datei

Einsendschein_Rotwild.pdf


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