Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

Lachmöwe

(Larus ridibundus)

Diese häufigste im Binnenland vorkommende Möwenart ist in etwa so groß wie eine Taube, jedoch viel schlanker. Beim etwa von März bis Juli ausgebildeten Prachtkleid ist der Kopf schwarzbraun gefärbt, der übrige Körper ist weiß mit grau. Im Schlichtkleid fallen in dem grauweißen Gefieder nur die schwärzlichen Ohrenflecken auf.

Außer an den Küstengebieten von Nord- und Ostsee gibt es im Binnenland ebenfalls Brutgebiete, auch an kleineren Seen, wobei sich die Brutkolonien in der Verlandungszone der Gewässer befinden. Außerhalb der Brutzeit kann man Lachmöwen nicht nur an Gewässern, sondern auch auf Feldern und Wiesen beobachten, wo sie auch auf Nahrungssuche gehen. Gelegentlich suchen sie auch auf Müllkippen nach Essbarem.

Das Gelege der Lachmöwe besteht, wie bei den anderen Möwenarten, meist aus drei Eiern. Das Elternpaar kümmert sich gemeinsam um die Brut. Als sogenannte Platzhocker verlassen die Jungen zwar bald das Nest, nehmen aber in der Umgebung Platz, wo sie von den Eltern mit Nahrung versorgt werden.


↑ nach oben ↑