Bayerischer Jagdverband e.V. - staatlich anerkannter Naturschutzverband

Steinkrebs, Foto: Andreas Hartl
Steinkrebs, Foto: Andreas Hartl

April 2014 – Steinkrebs

Die Eier mit den Steinkrebslarven kleben am Schwanz der Mutter. Sie schlüpfen zwischen Mai und Juni. Ihr Vorderkörper ist kugelig, der Hinterleib dünn und lang, aber sie sehen schon aus wie kleine Krebse. Zehn Tage klammern sich die Krebschen an der Mutter fest, dann beginnen sie ein selbstständiges Leben. Sie verstecken sich zwischen Wurzeln, Steinen oder Wasserpflanzen. Der Panzer schützt die Krebse, aber zum Wachsen müssen sie ihn abstreifen, also sich häuten. Nach mehreren Häutungen sind sie im Spätherbst erst zwei Zentimeter groß. Viele Jungkrebse werden gefressen. Der Steinkrebs ist die kleinste einheimische Krebsart Er ist nur selten länger als acht Zentimeter. Er lebt in kalten kleinen Oberlaufbächen, naturnahen Waldbächen und Wiesengräben. Er leidet sehr unter Schwemmstoffen, die von angrenzenden Ackerflächen eingetragen werden. Sie füllen die Wohnhöhlen der Krebse mit Schlamm. Seit nichtheimische Krebse die Krebspest eingeschleppt haben, ist der Steinkrebs stark gefährdet.

Begleitinformationen:

Kopiervorlage Steinkrebs

Steinkrebs Zusatzinformationen

Steinkrebs Arbeitsblatt und Lösung 1

Steinkrebs Arbeitsblatt und Lösung 2

Steinkrebs Lückentext und Lösung

 

 


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